Die Qual der Wahl (Foto: Imago)

So nicht! Juristen nehmen Lauterbachs Twitter-Konto ins Visier

In seiner Funktion als Bundesgesundheitsminister twitteret Lauterbach seinen Corona-Wahnsinn in seiner ganzen wahnhaften Bandbreite in die Welt und tut so, als ob es seine persönliche Meinung wäre. Damit betreibt er Etikettenschwindel, stellen Juristen nun fest.

Als ob er sich mit seiner Genossin, der Twitterkönigin Sawsan Chebli im Wettstreit befindet, twittert Corona-Karli Lauterbach tagtäglich seine katastrophal falschen persönlichen Einschätzungen und Prognosen zur Viruserkrankung Covid oder bombardiert die Leute nachts mit Corona-Studien. Das tut er jedoch nicht auf einem offiziellen und für jeden gut ersichtlich gekennzeichneten Ministeraccount. Nein. Corona-Karli verkauft den ganzen wahnhaften Irrsinn über sein privates Twitterkonto. Dort heißt es: „SPD Bundestagsabgeordneter, Bundesgesundheitsminister, der hier selbst und privat tweetet.“

Screenshot Lauterbach Twitteer

Juristen werfen dem Profilneurotiker nun in der „Bild am Sonntag“ vor, dass er inhaltlich eindeutig in seiner Funktion als Gesundheitsminister twittert – und eben nicht wie von ihm selbst behauptet privat. Das komme einem Etikettenschwindel gleich.

Diese Meinung teilt unter anderem Rechtswissenschaftler Volker Boehme-Neßler von der Universität Oldenburg. „Es wäre ehrlicher, wenn er es machen würde wie Annalena Baerbock, die offiziell als Regierungsvertreterin twittert und das auch so drüberschreibt“, Ganz ähnlich sieht es Ulrich Battis von der Juristischen Fakultät an der Humboldt-Universität Berlin: „Als Gesundheitsminister kann Lauterbach auf Twitter nicht seine private wissenschaftliche Meinung vertreten.“ Denn in der Öffentlichkeit müssten Minister die Regierungslinie vertreten. Diese juristischen Einschätzungen werden nun,nachdem Lauterbach eineinhalb Jahre seinen irren Tanz aufführt, getroffen.

Als ob es kein morgen mehr geben wird, twitterte der Genosse Lauterbach, dessen Ex-Frau es für „bedenklich“ hält, „was in seinem Kopf vorgeht“, auch in den vergangenen Tagen wie ein Besessener auf seinem privaten Account weiter. Die juristische Rüge interessiert den Paranoiker ebenso wenig, wie der medizinische Ist-Zustand zur von ihm hochgeputschten Corona-Pandemie.

Sein getreues Corona-Volk hält ihm unbeirrt die Nibelungentreue und stellen sich todesmutig vor ihren Corona-Papst:

„Lächerlichler Versuch, der #HaltDieFresseBild Lauterbach mundtot zu machen. Wir können froh sein, dass #Lauterbach noch immer den Stand Wissenschaft mit uns teilt. Besonders als Minister sollte man seinen aktuellen Kenntnisstand nicht an der Garderobe abgeben !!“, so sein Twitterfan Alois, der „4*geimpft, halb-linker Aktionär“.

„Verlässlich wie immer, Eure Anti-Lauterbach-Propaganda! Wer bezahlt Euch dafür?“, schnauzt der maskierte Twitteruser Kari unite behind the science in Richtung Bild.

Wesentlich realtitätsnaher die Einschätzung von Thomas Michael, der feststellt: „Der kann doch twittern was er will, ich denke die Meisten nehmen den sowieso nicht mehr für voll.“ (SB)

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