Grüner Raser; Bild: Shutterstock
Grüner Verkehrspolitiker mit Visionen ; Bild: Shutterstock

„Mobilitäts-Experte” fordert Stopp des Straßenbaus: Deutschland auf dem Weg zum Entwicklungsland

Nachdem die Büchse der Pandora geöffnet ist und all das, was noch vor einigen Jahren als Spinnereien von extremistischen Fortschrittsfeinden und Steinzeitsozialisten Wirklichkeit geworden ist – von 5 Mark pro Liter Benzin über Verdunkelung bis zur Deindustrialisierung -, tritt nun schon der nächste „Experte“ auf den Plan, der uns erklären will, dass 2 plus 2 gleich 5 ist: Passend zur Verzichtsorgie und Stromreduktions-Mania theoretisiert der sogenannte „Verkehrswissenschaftler” Helmut Holzapfel, seines Zeichens Leiter des „Zentrums für Mobilitätskultur” in Kassel, den Abstieg Deutschlands auf Drittweltniveau als quasi heilsamen Prozess.

Er fordert, sehr zum Frohlocken der Autofeinde dieses Landes, laut „dts“ fortan „keine neuen Straßen mehr” und einen massiven Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs sowie der Schiene. Es sind die Parolen der grünen „Verkehrswende”, die von den Gegnern des Individualverkehrs vorgebracht wird (von dem Oberklasse-Luxusdienstwagen natürlich ausgenommen ist). Holzapfel plädiert für schnellere und radikalere Schritte von Bund, Ländern und Kommunen: „Wir brauchen einen Stopp des Straßenbaus, eine Verkehrsverlagerung weg von Auto und Lkw – und natürlich ein Tempolimit„, so der „Experte“ gegenüber der „Frankfurter Rundschau„.

Wirtschaft und Bürgern Steine in den Weg legen, wo immer möglich

Der Bund baut weiterhin Autobahnen, als gäbe es kein Morgen. Das ist das sinnloseste Tun, aber kaum jemand traut sich, das zu sagen. Um bis 2035 noch ein Einbiegen auf den Weg zur Klimarettung zu ermöglichen, muss die deutsche Autoflotte dann um rund 20 Prozent kleiner sein als heute.“ Verbieten, regulieren, einschränken, schikanieren, blockieren – das ist alles, was der Ampel-Koalition und ihren staatsapanagierten Vorfeld-NGO’s seit Monaten einfällt, und den Deutschen und der noch funktionierenden Restwirtschaft das Leben immer schwerer zu machen, und Holzapfel gehört zu den „Vordenkern“, die die Aktivisten dieser perversen Sekte mit Zahlen, „Fakten“ und selektiven Gefälligkeitsstudien versorgen, um ihrer Rückschrittsagenda die pseudowissenschaftliche Unterfütterung zu liefern.

Dabei attackiert Holzapfel sogar die Ampel-Regierung selbst, weil sie immer noch in angeblich zu großen Ausmaß Straßen ausbaue: „Für den Neu- und Ausbau der Bundesfernstraßen steht 2023 mit 3,86 Milliarden Euro fast doppelt so viel Geld zur Verfügung wie für die Kapazitätserweiterung des Schienennetzes, für die zwei Milliarden vorgesehen sind.“ Seine Forderung deshalb: „Der Bund muss die Mittel im Verkehr dramatisch umschichten, vom Straßenbau in Bus und Bahn.“ Unter dem Strich entstünden so auch „mehr Arbeitsplätze”. Beim Staat und in der staatsnahen Bahn vielleicht – doch die dürften durch die Millionen Arbeitslose, die in einer kaputtgeschredderten Wirtschaft gleichzeitig entstehen, mehr als überkompensiert werden. Deutschland marschiert stramm in Richtung Entwicklungsland. (DM)

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