Master & Servant: Gates (r.) mit "Uschi" von der Leyen (Foto:Imago/photothek)

Lohn für Lobbyismus: Höchste Gates-Auszeichnung für von der Leyen

Dass die heute tonangebenden politischen Eliten in Europa – und zwar die demokratisch immerhin noch legitimierten genauso wie die nicht gewählten – fremden Herren dienen, ist ein offenes Geheimnis. Die meisten der Akteure verbergen ihre eigentliche Loyalität und Hörigkeit für einflussreiche Strippenzieher im Ausland geschickt, nur völlig naive und offensichtlich minderbemittelte Ausfälle bekennen naiv-freimütig, wie sie ticken; so etwa Annalena Baerbock, die in Prag überhaupt keinen Hehl daraus machte, wie sehr ihr das Interesse ihrer deutschen Wähler – denen sie de jure einzig verpflichtet wäre – am Hintern vorbeigehen.

Andere sind da cleverer – und dreister. So etwa EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, die wie Teflon seit Jahren jeden Skandal an sich abprallen lässt und einfach ungeniert immer wieder aufs Neue Grenzen überschreitet. Nach dem Beraterskandal als Verteidigungsministerin von Merkel gegen den Willen der EU-Parlamentsmehrheit nach Brüssel entsorgt, machte sie dort munter weiter, wo sie in Berlin aufgehört hatte – und mauschelte mit Pfizer-Chef Burda dubiose Impfstoffdeals aus.

Bestens vernetzte Musterglobalistin

Kein Wunder, dass diese bestens vernetzte Musterglobalistin, die ohnehin keinem gewählten Volksvertreter rechenschaftspflichtig ist, auch bei der Bill-und-Melinda-Gates-Stiftung wohlgelitten ist. Als „Goalkeeper“ für die von der klandestinen Milliardärs-NGO formulierten Ziele erfuhr sie dafür nun die (aus ihrer Sicht wohl hochverdiente) Anerkennung, die ihr die Öffentlichkeit aus gutem Grund verwehrt:  Von der Leyen erhielt nun einen der vier Goalkeepers Global Goals Awards 2022, mit denen die Gates Foundation besonders servile und gehorsame Büttel in politischen Ämtern prämiert, die der Umsetzung  ihrer Agenda Vorschub leisten.

Von der Leyen Verdienst: ihre Arbeit als – so die Laudatio der Stiftung – „bemerkenswerter Changemaker”. Sie habe für große Fortschritte bei der „Umsetzung der Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, kurz SDGs, Hauptbaustein der „Agenda 2030”) geleistet. Mit den eigentlichen Aufgaben einer EU-Kommissionspräsidentin hat ein derartiges verdächtiges Engagement zwar nichts im Geringsten zu tun; doch da es für von der Leyen und ihre Gleichgesinnten ohnehin nur um die Zentralisierung von Macht und Institutionen geht und hierbei für sie auch die EU nur Zwischenetappe auf dem Weg zur Globalistenherrschaft – etwa in UN-Gremien – darstellt, ist sie geradezu der Idealtypus eines Gates’schen Wunschpolitikers.

Eine Muster-Impfkartellvertreterin

Die Begründung für von der Leyen Würdigung spricht im Prinzip für sich, hier im Wortlaut übernommen von der „Achse des Guten„:

„Mit dem von Bill Gates und Melinda French Gates verliehenen Global Goalkeeper Award 2022 wird eine Führungspersönlichkeit gewürdigt, die auf globaler Ebene Fortschritte bei der Verwirklichung der Ziele für nachhaltige Entwicklung erzielt hat. In diesem Jahr wurde der Preis an Ursula von der Leyen, Präsidentin der Europäischen Kommission, verliehen, die sowohl in der EU als auch weltweit entschlossen auf die COVID-19-Pandemie reagiert hat – vom Krisenmanagement bis hin zu langfristigen Wiederaufbaumaßnahmen. Als Verfechterin der globalen Gesundheit und des gleichberechtigten Zugangs war von der Leyen maßgeblich an der Gründung von ACT-A beteiligt, einer globalen Zusammenarbeit zur Beschleunigung der Entwicklung, Produktion und des gleichberechtigten Zugangs zu COVID-19-Tests, -Behandlungen und -Impfstoffen. Sie war federführend bei den Bemühungen der Europäischen Union, Länder mit niedrigem Einkommen bei der Bewältigung der COVID-19-Pandemie zu unterstützen. Dazu gehörte auch die Zusage der EU, eine Milliarde Euro für den Ausbau der Produktionskapazitäten in Afrika bereitzustellen, um den Zugang zu Impfstoffen, Medikamenten und Gesundheitstechnologien zu verbessern. Im Juni 2020 kündigte von der Leyen auf dem Global Vaccine Summit außerdem einen neuen Beitrag der Europäischen Kommission in Höhe von 300 Millionen Euro für Gavi, die Impfstoffallianz, an. Dies ist mehr als die Summe aller bisherigen EU-Beiträge für Gavi.“

Der Impf- und Gesundheitslobbyismus mit all seinen derzeit tagtäglich frappierender zu Tage tretenden Nebenwirkungen und Schäden wird hier also unkritisch als Meisterstück gewürdigt – und von der Leyen als Erfüllungsgehilfin dieses gesundheitspolitischen Skandals über die grünen Klee gelobt. Aber: Diese Kommissionspräsidentin gehört nicht als „Goalkeeper“ aufs Siegertreppchen, sondern vor einen Untersuchungsausschuss, wenn nicht gar vor Gericht. (DM)

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