Zensur (Bild: shutterstock.com/Ollyy)
Grüne Zensur (Bild: shutterstock.com/Ollyy)

Grüne „Fressefreiheit“: Unliebsame Journalisten auf Parteitag unerwünscht

Was die Grünen von Pressefreiheit halten, bekam jetzt der Journalist Julius Böhm zu spüren: Diesem wurde die Akkreditierung für den Parteitag in Bonn verweigert. Nach viermaligem Nachfragen sei, so Böhm, die Absage gekommen, nach dreimaligem Nachhaken die Begründung: „kein Platz.“ Unter diesem lächerlichen Vorwand vermeiden die Grünen das Eingeständnis, dass Böhm nur deshalb abgewiesen wurde, weil er zum Team von Ex-„Bild”-Chefredakteur Julian Reichelt gehört, der zu den größten Hassfiguren der Linken zählt.

Während die Grünen sich im In-und Ausland als Gralshüter und Verteidiger von Demokratie und Pressefreiheit aufspielen und Außenministerin Annalena Baerbock ihren russischen Amtskollegen Sergeij Lawrow einst in ihrem unnachahmlichen Stil darüber aufklärte, dass in Deutschland immer noch „Fressefreiheit“ herrsche – was auch bedeute, dass es „keinliche“ Einmischung des Staates geben dürfe -, besitzen sie als Regierungspartei nicht einmal die Souveränität, zumindest als Alibi ihnen gegenüber kritische Pressevertreter zuzulassen, die man ohnehin schon mit der Lupe suchen muss.

Linke Anti-Reichelt-Hetze

Wenn die AfD Medienvertreter von ihren Parteiveranstaltungen ausschließt, die ihr durch und durch feindlich gesonnen sind und dies auch ganz offen bekunden (weil sie mit Antifa-Provokateuren und U-Booten des Verfassungsschutzes rechnen muss), wird ihnen Missachtung der Pressefreiheit und der Demokratie vorgeworfen, auch und gerade von den Grünen und den ihnen hörigen Medien. Wenn die Grünen dagegen ein Medium ausschließen, das zu den ganz wenigen gehört, die sich nicht zum begeisterten Verlautbarungsorgan ihrer Politik degradiert hat, wird es umgehend abgelehnt.

Dabei können sie in der linken Blase, die Twitter dominiert, natürlich auf ungeteilte Zustimmung rechnen. Unter Böhms Mitteilung über seine Nichtzulassung zum Parteitag, finden sich Kommentare, wie: „Ich würde keinen Menschen der auch nur entfernt was mit Reichelt positiv zu tun hat auch nur ne Antwort geben. Werd richtiger Journalist und such dir ne echte Zeitung o.ä. dann wird’s auch was mit dem Parteitag“.

Blasen-Furor

Oder: „Rechte Reichelt Speichellecker sollten überall draußen bleiben. Such dir irgendwelche AfD Veranstaltungen, da kommst bestimmt rein“. Oder: „Das wundert Sie, die Grünen sind doch nicht naiv. Die wissen genau, was von Ihrem Chef zu halten bzw. zu erwarten ist“. Oder: „Kann die Grünen nur beglückwünschen, dass sie den Reichelt draußen lassen. Sind schließlich eine verantwortungsvolle Partei“. Oder: „Ich würde auch keinen Nutzen darin sehen einen von Reichelts Schergen einzuladen. Da kommt nie was Brauchbares bei raus.

Die Grünen gehören zudem einer Regierung an, die sich anmaßt, die deutsche Bevölkerung durch ein Demokratiefördergesetz zu erziehen, womit sie ihm zugleich die demokratische Reife absprechen. Dass diese jedoch gerade den Grünen seit eh und je abgeht, ist wahrlich keine Neuigkeit. (DM)

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