Foto: Nahrungsmittelausgabe in Argentinien (über dts Nachrichtenagentur)

Einfach nur noch billig: Grüne geben Putin die Schuld an der weltweiten Hungerkatastrophe

Berlin – Wenn mit dem selbst verschuldeten Elend Politik gemacht wird: Die Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung, Luise Amtsberg (Grüne), beklagt eine immer schlechter werdende Ernährungslage in der Welt. „Wir müssen es klar benennen: Wir haben es mit einem globalen Flächenbrand des Hungers zu tun“, sagte sie am Sonntag. „Die Zahlen sind unvorstellbar und grausam: Bis zu 828 Millionen Menschen waren im Jahr 2021 unterernährt.“

Das seien etwa zehnmal so viele Menschen, wie in Deutschland leben. „Umso dramatischer ist es, dass Russland die Ernährungskrise als geopolitische Waffe einsetzt“, fügte sie hinzu. Moskau sei mit dem Angriff auf die Ukraine ein „Hauptverursacher für die akute, internationale Nahrungsmittelkrise“.

Amtsberg forderte eine Verlängerung des Getreidedeals zwischen den Vereinten Nationen, der Türkei, Ukraine und Russland. „Ein Ausstieg Russlands wäre rücksichtslos und hätte dramatische Folgen, vor allem für die Menschen auf dem afrikanischen Kontinent.“

Die Grünen machen es sich zu einfach, indem sie alles, was auf dieser Welt passiert und was sie zum Teil selbst verursacht haben – zum Beispiel durch die menschenfeindliche Energiewende – den Russen in die Schuhe schieben. Denn siehe da, es gibt auch diese Zahlen aus einer Meldung der Tagesschau vom August dieses Jahres:

„Die Getreideexporte der Ukraine laufen offenbar wieder auf Hochtouren. Laut Vize-Infrastrukturminister Juryj Waskow kann das Land im September drei Millionen Tonnen Getreide auf dem Seeweg ausführen. Die Menge könne in Zukunft auf vier Millionen Tonnen pro Monat erhöht werden. Das entspricht in etwa der Menge, die die Ukraine vor dem russischen Angriff monatlich über ihre Seehäfen verschifft hatte.“

Wie hat einer neulich so schön formuliert? Würden den Grünen alle Pinocchio-Nasen wachsen, wir würden alle genügend Holz für den Winter haben. (Mit Material von dts)

 

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