Atomkraft (Bild: shutterstock.com/vlastas)

Während die doofen Deutschen frieren: Polnische Regierung beschließt Bau von Atomkraftwerken

Rund um das links-grüne Irrenhaus Deutschland legen die Nachbarländern massiv an Tempo im Ausbau der Atomkraft zu. In Polen sollen bald die ersten zwei Reaktoren des Landes entstehen. Und Frankreich macht beim Ausbau ebenfalls massiv Tempo. Währenddessen friert man sich hierzulande dem Untergang entgegen.

Die polnische Regierung hat eine Resolution zum Bau der ersten Atomkraftwerke des Landes verabschiedet. Der bevorzugte AKW-Standort Lubiatowo-Kopalino liegt an der Ostseeküste in der Woiwodschaft Pommern nordwestlich von Danzig . Vorgesehen sind drei Druckwasserreaktoren des Typs AP 1000.

„Eine Dummheit, Kraftwerke abzuschalten, die noch Jahre laufen könnten“

Die Polen verlassen damit die Abhängigkeit zu Russland, da das Land mehr als 70 Prozent seines Energiebedarfs aus Kohle deckt und begeben sich in die nächste: „Eine starke polnisch-amerikanische Allianz garantiert den Erfolg unserer gemeinsamen Initiativen“, schrieb Polens Regierungschef Mateusz Morawiecki in der vergangenen Woche auf Twitter. „Nach Gesprächen mit Vizepräsidentin Kamala Harris und Energieministerin Jennifer Granholm bestätigen wir, dass unser Atomenergieprojekt die verlässliche und sichere Technologie von Westinghouse nutzen wird“, so der Premierminister weiter. Beim Bau des zweiten, geplanten Atomkraftwerkes geht der Zuschlag nach Südkorea. Das Investitionsvolumen liegt bei 27 Milliarden Euro.

Gelder, von denen Deutschlands Wirtschaft – ehemals führend in der Atomkrafttechnologie – „dank“ Angela Merkels Vernichtungswerk nicht profitiert.

Auf Deutschland – dessen links-grüne Junta, die die Laufzeiten von drei Kraftwerken nur bis April verlängert hat, schauen die Polen mit einer Mischung aus Mitleid und Unverständnis: Es sei eine „Dummheit“, Kraftwerke abzuschalten, die noch Jahre laufen könnten. „Leider lassen sich die Deutschen weder durch die Energiekrise noch durch Klima- und Umweltschutzüberlegungen zum Umdenken bewegen“, so die polnische Feststellung laut der Welt.

Frankreich gibt „Gas“: „Renaissance der französischen Atomkraft“

Das Atomland Frankreich will ebenfalls beim angestrebten Bau neuer Atomkraftwerke mehr Tempo machen. Das Kabinett in Paris beriet dazu an diesem Mittwoch über einen Gesetzentwurf, der Verfahrensabläufe vereinfachen und damit Zeit sparen soll. Da die zunächst sechs geplanten Reaktoren auf dem Gelände bestehender AKW errichtet werden sollen, könnten bestimmte Genehmigungsverfahren entfallen. Frankreichs unbeliebter Präsident Macron hatte bereits im Februar eine „Renaissance der französischen Atomkraft“ angekündigt. Sechs neue Atomkraftwerke sollten gebaut sowie die Errichtung von acht weiteren Kraftwerken bis 2050 geprüft werden.

Frankreich ist nach den USA der zweitgrößte Atomstromproduzent der Welt. Aktuell verfügt das Land über 56 Kernreaktoren, von denen aber im Moment knapp die Hälfte wegen politischer Unfähigkeit zur Wartung und Reparatur vom Netz ist. (SB)

 

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