Anklage (Bild: shutterstock.com/TeodorLazarev)

Strafanzeige gegen die spanische Arzneimittelagentur

2022 habe es etwa 40’000 ungeklärte Todesfälle gegeben, die Verantwortlichen könnten sich nicht damit herausreden, dass die EU die «Impfstoffe» autorisiert habe.

Ein Beitrag von Transition-News.org

Die spanische Menschenrechtsgruppe Asociación Liberum hat am 10. Januar 2023 beim Untersuchungsgericht in Madrid Strafanzeige gegen die obersten Verantwortlichen der spanischen Arzneimittelbehörde AEMPS eingereicht.

Fünf Anklagepunkte werden aufgeführt:

  • Verstoss gegen Artikel 196 des Strafgesetzbuchs: Straftatbestand der unterlassenen Hilfeleistung durch Angehörige der Gesundheitsberufe.
  • Verstoss gegen Artikel 361 des Strafgesetzbuchs: Straftat gegen die öffentliche Gesundheit wegen der Herstellung und des Inverkehrbringens von Arzneimitteln, die nicht zugelassen, mangelhaft oder abgelaufen sind.
  • Verstoss gegen Artikel 404 des Strafgesetzbuchs wegen Verbrechens gegen die Öffentlichkeit und Verbrechens der Täuschung.
  • Verstoss gegen Artikel 413 des Strafgesetzbuchs. Delikt gegen die öffentliche Verwaltung: Untreue bei der Aufbewahrung von Dokumenten und Verletzung von Geheimnissen
  • Verstoss gegen Artikel 419 des Strafgesetzbuchs. Delikt gegen die öffentliche Verwaltung: Straftatbestand der Bestechung durch eine Behörde oder eines Beamten zur Ausführung von Handlungen, die im Widerspruch zu den Pflichten ihres Amtes stehen – oder sie veranlassen, ihre Pflichten nicht auszuführen oder unangemessen zu verzögern.

In einem Video zum Thema betont Alexis Aneas, Rechtsanwalt und Sprecher von Asociación Liberum, dass es in Spanien im Laufe des Jahres 2022 laut MoMo-Daten (Mortality Monitoring) fast 40’000 unerwartete Todesfälle gegeben hat. Alle verantwortlichen Institutionen wurden kontaktiert und um eine Erklärung für diese Übersterblichkeit ersucht, niemand reagierte.

Daraufhin startete Asociación Liberum in den sozialen Medien einen öffentlichen Aufruf und bat Geimpfte, die Nebenwirkungen erlitten haben, der Organisation Angaben über die unerwünschten Ereignisse und die entsprechenden Chargennummern ihres Impfstoffs zu schicken.

«Wir haben tausende Informationen erhalten und drei Monate benötigt, um herauszufinden, dass mindestens 500 unterschiedliche Chargen viele Nebenwirkungen ausgelöst haben, darunter auch schwere Schädigungen oder Todesfälle.»

Aneas führt einige Beispiele an: So habe eine Pfizer-Charge auf europäischer Ebene für 83 Todesfälle gesorgt, in Spanien seien es 18 gewesen. Eine weitere Charge habe EU-weit 90 Todesfälle verursacht, in Spanien 16. Bei einer dritten sei es in der EU zu 42 Todesfällen gekommen, in Spanien zu 21. Nach Überprüfung der zugesendeten Daten habe man festgestellt, dass es Chargen gebe, die praktisch keine Inzidenzen ausgelöst hätten, andere wiederum seien für zahlreiche Todesfälle verantwortlich.

Trotzdem reagierten die spanischen Institutionen nicht. Obwohl laut offiziellen Daten der AEMPS mittlerweile 80’000 Impfnebenwirkungen registriert wurden, darunter mehr als 13’000 schwere. Die Todesfälle nach «Impfung» wurden auf 467 beziffert. Erschreckend sei, so Aneas, dass es auch 452 Nebenwirkungen bei Kindern gegeben habe, davon 118 schwere.

«Über Todesfälle bei Kindern informiert die AEMPS gar nicht», teilt der Anwalt mit. Dabei vertritt er in der andalusischen Provinz Málaga, in der er tätig ist, selber die Eltern von zwei Zwölfjährigen, die kurz nach der «Impfung» starben. Ein Kind sei beim Fussballspielen tot zusammengebrochen, das andere beim Spielen auf dem Schulhof.

Aneas weist in diesem Rahmen auch darauf hin, dass laut einer US-Studie nur etwa ein Prozent der Impfnebenwirkungen an das zuständige «Vaccine Adverse Events Reporting System» (VAERS) gemeldet werden. Ein Phänomen, das nicht nur in den USA existiert, sondern auch in anderen Ländern, wie zum Beispiel in der Schweiz (wir berichteten).

«Wenn generell nur etwa ein Prozent der Impfnebenwirkungen gemeldet werden und wir das auf Spanien übertragen, zu welchen Zahlen gelangen wir dann?», gibt Aneas zu bedenken.

In Spanien habe niemand etwas getan, um die Sicherheit der Bürger zu gewährleisten. Keine Charge sei vom Markt genommen oder untersucht worden, kritisiert der Anwalt. Die Verantwortlichen in der Arzneimittelbehörde könnten sich nun nicht damit herausreden, dass die «Impfstoffe» von der EU autorisiert wurden.

«Nehmen wir mal an, zwei Flugzeuge einer Airline stürzen ab und es sind 400 Tote zu beklagen, aber die verantwortlichen Behörden unternehmen nichts und ergreifen keine Massnahmen. Oder ein Lebensmittel verursacht 400 Tote und es werden keine Schritte eingeleitet – wie kann das sein?», fragt der Sprecher von Asociación Liberum.

Die Klage gegen die AEMPS ist 118 Seiten lang und enthält 3000 Dokumente. Aneas erwähnt in diesem Zusammenhang auch die diversen Desinformations- und Verschleierungstaktiken der Pharmaunternehmen bezüglich ihrer klinischen Studien. Darüber habe der Pharmakologe Joan Ramón Laporte Roselló, Ehrenprofessor der Universität von Barcelona, bereits im Februar 2022 im Abgeordnetenhaus informiert, bei einer Sitzung der «Untersuchungskommission über die Verwaltung von Impfstoffen und den Impfplan».

Bei dieser Gelegenheit hatte Laporte unter anderem angeprangert, dass es sich bei der Covid-Massenimpfung «um ein weltweites Experiment handelt, das in der Geschichte der Menschheit beispiellos ist». Die Informationen über die Genpräparate seien irreführend, die «Impfstoffe» hätten keine Leben gerettet, ganz im Gegenteil.

Der Sprecher der Asociación Liberum konnte allerdings auch eine gute Nachricht vermelden. So hat der spanische Rechnungshof am 6. Januar 2023 – sozusagen als Geschenk der Heiligen Drei Könige – im Staatsanzeiger (BOE) eine Überprüfung der Arzneimittelbehörde angekündigt. Der Rechnungshof habe der AEMPS empfohlen, zu ermitteln, um «welche Art der öffentlichen Einrichtung» es sich bei der ihrigen handle.

Pharmaunternehmen würden die AEMPS mit 64 Millionen Euro unterstützen, erklärt Aneas. Bei der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) müsse man davon ausgehen, dass 91 Prozent der Finanzierung von Big Pharma übernommen werde. Zudem sei die aktuelle Generaldirektorin der EMA, die Irin Emer Cooke, die ihren Posten im November 2020 übernahm, im Laufe ihrer Karriere jahrelang Präsidentin des europäischen Dachverbands der pharmazeutischen Industrie (EFPIA) gewesen, der über 30 Unternehmen vertrete.

«Es scheint, als würden die Gesundheitsagenturen ihre Kunden mehr schützen als die Bürger», resümiert Aneas.



Quelle:

Asociación Liberum: QUERELLA en los Juzgados de Instrucción de Guardia de Madrid – 10. Januar 2023

Grant Final Report: Electronic Support for Public Health–Vaccine Adverse Event Reporting System (ESP:VAERS)

Congreso de los Diputados: Comisión de Investigación relativa a la gestión de las vacunas y el Plan de Vacunación en España – 7. Februar 2023

Dokumente

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