Der Traum vom WEF: Menschliche Roboter; Bild: Unsplash
Der Traum vom WEF: Menschliche Roboter; Bild: Unsplash

WEF: Was geht ab in Davos?

Hunderte von Privatjets sind in der Schweiz gelandet. Rund um den Tagungsort des WEF-Treffens 2023 wurde eine Sperrrzone eingerichtet. Polizei und Militär sorgen dafür, daß kein „Unbefugter“ näher als drei Kilometer an die „globale Elite“ herankommt. Was geht ab in Davos?

von Max Erdinger

Die Teilnehmer des diesjährigen Treffens in Davos haben Teilnehmerlisten erhalten, damit sie wissen, wer außer ihnen selbst noch anwesend ist und mit wem sich ein Vier-Augen-Gespräch lohnen könnte. Ob es abhörsichere Räumlichkeiten für solche Gespräche gibt, ist nicht bekannt, aber auch nicht auszuschließen. Der offizielle Teil ist bekannt. Es gibt eine Veranstaltungsliste mit den Themen, zu denen es Vorträge geben wird und wer im entsprechenden „Panel“ vertreten ist. Diese Veranstaltungsliste ist für sich genommen schon aufschlußreich. Interessant ist auch die Übersetzung der Vortragsthemen von globalistisch-euphemistisch ins Deutsche.

Vertreter alternativer Medien aus aller Welt wollten Akkreditierungen haben. Natürlich sind ihnen die verweigert worden. Zugelassen wurden hingegen die üblichen Verdächtigen von MSNBC, CNN usw.usf. Als einzigem alternativem Medium soll es den kanadischen „Rebel News“ gelungen sein, Zugang zum Treffen der globalen „Elite“ zu erhalten. Allerdings sollen die kanadischen „Rebels“ bei einer Veranstaltung unter Federführung von „BlackRock“ dennoch des Saales verwiesen worden sein. Dabei handelt es sich beim diesjährigen Treffen womöglich um das Bedeutendste, das es jemals gegeben hat. Ein ganz großes Thema ist eine zentralbankgestütze Digitalwährung. Tendenziell würde das bedeuten, die Kontrolle über die Ausgaben eines jeden Einzelnen zu erhalten – und auch, ihm den Zugang zu seinem eigenen Geld zu verweigern, wenn er beispielsweise schon zu oft einkaufen gewesen war diese Woche oder schon zu häufig getankt hat. Ebenfalls möglich wäre, ihm ohne jede Möglichkeit des Widerspruchs CO2-Gebühren vom Konto abzubuchen, sollte er sein Limit von 3 Tonnen CO2-Ausstoß z.B. im August eines Jahres schon überschritten haben.

Worum geht es sonst noch?

Überschrieben ist das diesjährige Treffen mit einer generalisierenden Benennung des „Zustandes der Welt“. Der „Zustand der Welt“ ist eine Herzensangelegenheit des WEF, weswegen das generelle Motto des WEF auch seit jeher in der Absicht ausformuliert ist, den „Zustand der Welt zu verbessern“. Dieses Jahr heißt es: „Die heutige Welt befindet sich an einem heiklen Wendepunkt. Der Zwillings-Trigger aus Covid-Pandemie und Ukrainekrieg erschütterte ein ohnehin schon spröde gewordenes globales System, dem der Gegenwind aus höheren Nahrungsmittel- und Energiepreisen ins Gesicht bläst.“ – Der Gegenwind: Immer bläst er dem spröden System ins Gesicht, ohne daß jemand etwas für den Wind könnte. Ist halt so. Kann und konnte man nichts dagegen unternehmen, besonders als „globale Elite“ nicht. Es hat ja auch keiner der diesjährigen Davos-Teilnehmer ein Wörtchen mitzureden gehabt bei der „Pandemie“- Bekämpfung. Regelrecht ignoriert worden sind sie von der Politik, besonders der Konzernchef von Pfizer, Herr Albert Bourla. Aber reagieren muß man natürlich als „globale Elite“. Weil jetzt nämlich heikler Wendepunkt ist. Heikel-heikel-heikel ….

Viele der Davos-Vorträge haben ein gemeinsames, alles überspannendes „Problem“, das berücksichtigt werden muß: Das vom bösen Mensch in dessen Umtriebigkeit arg geschundene Weltklima, das rettungsbedürftige. Ziemlich viel von dem, was in Davos beredet wird, steht unter dem Aspekt der „Weltklimarettung“, ganz egal, ob es Finanzen, Wirtschaft oder Energie betrifft. Jedenfalls scheint man den inzwischen eingeführten Begriff „Neue Weltordnung“ (NWO) seines verräterischen Potentials wegen nicht länger mehr zu schätzen, weshalb man sich offensichtlich um ein „Rebranding“ bemüht, also darum, der „Neuen Weltordnung“ einen weniger verräterischen Markennamen zu verpassen. Das läuft unter dem Thema „De- oder Re-Globalisierung?“. Ganz klar: De-Globalisierung. Schließlich ist Russland in Davos dieses Jahr nicht mehr dabei, obwohl das russische Staatsgebiet etwa ein Neuntel der gesamten globalen Landmasse ausmacht. Ohne Russland kann man von Globalisierung kaum noch reden. Wer meint & findet etwas zu diesem Thema in Davos?  – Es sind u.a. Ian Bremmer von der Eurasien-Gruppe und Niall Ferguson, ein britischer Historiker.

Wie käme man dann von der De-Globalisierung zurück zur Re-Globalisierung? Informationskontrolle wird hier zum Thema. Wer stellt die Redebeiträge?

WEF Disinformation
WEF-„Disinformation“ – Screenshot YouTube/Redacted

Über Desinformation wollen also Leute von der „Harvard Kennedy School of Government“, „Internews“, „New York Times“, ein Mitglied des US-Repräsentantenhauses und eine Vizepräsidentin für „Werte & Transparenz“ der EU-Kommission referieren. Ausgerechnet. EU-Kommission und Transparenz. Mein Hund hält derweilen einen Vortrag über die Vorzüge der vegetarischen Ernährung in meinem Wohnzimmer. Jedenfalls: Recht viel Transatlantizismus beim Thema „Die klare und momentane Gefahr durch Desinformation“. Was ist Desinformation? – Wahrscheinlich alles, was der globalen Elite nicht in ihren Kram paßt. Da debattieren also genau die Richtigen. Der Gattaca-Report vom Ende des vergangenen Sommers kam schließlich zu dem Ergebnis, daß die USA der weltweit größte Exporteur von Desinformation sind. Aber nur, damit es zu keinem globalen „Falschdenken“ kommt, selbstredend. Alles Altruisten und Philanthropen in Davos. Hochanständige Leute. Gar keine Frage.

Sollten Sie aus den letzten paar Sätzen so etwas wie sarkastisches Mißtrauen herausgelesen haben – keine sorge. Auch mit dem Mißtrauen beschäftigen sich „Experten“ in Davos. Das Thema dazu: „Disrupting Distrust“ („störendes Mißtrauen“). Komischerweise kommen die „Experten“ zu ausgerechnet diesem Thema ebenfalls fast alle aus den USA.

WEF Disrupting Distrust
Arges WEF-Problem: Störendes Mißtrauen – Screenshot YouTube/Redacted

Auch hier ist wieder die „New York Times“ dabei – ausgerechnet. NIcht erst seit der Unterdrückung der Hunter Biden-Laptopstory auf Weisung des FBI besonders „trustworthy“.  Sarkasmus Off. Salah Gloss von „Mastercard“ ist ebenfalls dabei. Das ist auch nötig seit den Regierungsmaßnahmen gegen die protestierenden Trucker in Kanada vergangenes Jahr, denen einfach die Konten gesperrt wurden. Da muß Vertrauen reetabliert werden. Doch, doch, Kreditkartenunternehmen leben vom Vertrauen. Die Amerikaner haben z.Zt. übrigens die höchsten Kreditkarten-Schulden aller Zeiten. Sie belaufen sich aktuell auf etwa 16 Milliarden US-Dollar. Wenn man bedenkt, was da für Zinssätze fällig werden, wenn nicht rechtzeitig bezahlt wird. Mastercard also bei einem Panel über „störendes Mißtrauen“ – wer würde es nicht verstehen? Mißtrauen ist ja auch etwas, das man im Kopf spazieren trägt, genauer: Im Gehirn. Auch das ist abgedeckt in Davos. Stichwort: „Brain Transparency“ („Gehirntransparenz“)

WEF Brain TRansparency
WEF „Gehirntransparenz“ – Screenshot YouTube/Redacted

Scheinheilige Frage hier: „Wie können wir die Privatheit von Daten und die persönliche Freiheit erhalten während wir einer ‚Welt der Gehirntransparenz‘ entgegenschreiten?“ – Das könnte schnell zu Ende diskutiert sein: Wir schreiten einfach woanders hin und lassen das Gehirn der „die Menschen“ in Ruhe. Scheint man in Davos auch so zu sehen. Für die Veranstaltung ist lediglich eine halbe Stunde vorgesehen. Wollte man allerdings debattieren, wie sich das neurotechnologische Eindringen ins menschliche Gehirn mit der Privatheit seines Besitzers verträgt, würden vermutlich fünf Wochen Diskussionszeit nicht ausreichen. Hinterher wären alle verwirrt und könnten eventuell nicht mehr über „Batterie-Pässe“ nachdenken. Gottlob müssten sie auch nicht, weil schon feststeht, daß „wir“ (wer?) welche brauchen.

WEF Battery Passports
WEF-„Batterie-Pässe“ – Screenshot YouTube/Redacted

Was hat es mit diesen „Batterie-Pässen“ oder „Batterie-Ausweisen“ auf sich? – Mit Ausweispapieren im herkömmlichen Sinne hat das nichts zu tun. Ein „Batterie-Passport“ ist etwas, das man in seinem Fahrzeug installiert. Dort dokumentiert der „Passport“ sämtliche Vorgänge und sendet sie an eine übergeordnete Instanz, die dann Entscheidungen trifft, etwa, was die Nutzung des Fahrzeugs durch seinen Besitzer angeht. Das Prinzip ist Tesla-Besitzern bereits bekannt. Tesla kann bestimmte Funktionen der Fahrzeuge stillegen, wenn sie der Besitzer des Fahrzeugs nicht vorschriftsmäßig benützt. So kann bspw. der Selbstfahrmodus stillgelegt werden, wenn der Fahrer ihn dreimal verwendet hat, ohne dabei seine Hände am Lenkrad zu lassen, um nötigenfalls korrigierend einzugreifen. Dann wird ihm der Selbstfahrmodus einfach gesperrt. Auch Geschwindigkeitsübertretungen könnten abgefragt werden über einen solchen „Batterie-Ausweis“. Es handelt sich also um ein Entmündigungs-Tool. Wer sich wann wie lange wo aufgehalten hat, ist mit einem „Battery-Passport“ ebenfalls lückenlos nachzuvollziehen, aber nicht wirklich neu. Von Smartphones ist bekannt, daß sie dazu genutzt werden können. Weswegen meinereiner schon lange dafür plädiert, sie lediglich stationär zu nutzen und auf ein altes Steinzeit-Handy umzusteigen, sobald man das eigene Haus verläßt. In den USA sind schon Mörder der Tat überführt worden, weil sie ihr Smartphone am Tatort dabeihatten.

Es gab auch noch andere „Panels“. Eines davon beschäftigt sich z.B. mit der Frage, wie „der Globus“ (global, globalistisch) davon abgehalten werden kann, Geschäftsbeziehungen mit Russland zu unterhalten. Sagte ich schon, daß sich in Davos uneigennützige, selbstlose Altruisten und Philanthropen treffen, um dem Übel auf der Welt den Garaus zu machen, so daß sich ihr Zustand verbessere? – Ach ja, sagte ich bereits.

WEF Russian Trajectories
Die „Wie könnten wir den Russen maximal eine reinwürgen?“ – WEF-Frage – Screenshot YouTube/Redacted

Nun klingt das alles ganz nett: Desinformation, Störendes Mißtrauen, Gehirntransparenz und Batterie-Ausweis. Aber es ist so: Wer die Macht über die Begriffe hat, weil er sie eingeführt hat, der hat später auch die Macht über ihre Verwendung. Beispiel: Als Selenskyj in den USA gewesen ist vor ein paar Wochen, hat er im US-Kongreß während seiner Rede mehrmals das Wort „Frieden“ verwendet – und zwar in verschiedenen Zusammenhängen und zu verschiedenen Bedingungen, von denen keine einzige dazu geeignet war, einen Frieden herbeizuführen. Im Grunde wollte Selenskyj mehr Geld und mehr Waffen haben, um den Krieg so erfolgreich weiterzuführen, daß der ukrainische Sieg dann hätte den „Frieden“ bringen sollen. Er wollte also in Wahrheit Krieg führen. Aber er war derjenige, der den Begriff  „Frieden“ in die öffentliche Berichterstattung gepflanzt hatte. Genau dieses Kalkül steckt auch hinter den o.g. Begriffen. „Sicherheit“ und „Komfort“ sind beispielsweise gern verwendete Begirffe, um nicht „Überwachung“ und „Kontrolle“ sagen zu müssen. Wie wären sie also treffend zu übersetzen in aufrichtiges Deutsch, die o.g. Schlagwörter?

„Neue Weltordnung“ = „Neue Regierungsordnung“ (?) / „Bewußtseinskontrolle“ = „Gehirntransparenz“ („Brain Transparency“) /  „Erstellung eines Bewegungsprofils“ = „Batterie-Ausweis“ („Battery-Passport“) usw.usf. – und weil es gerade so schön ist: „World Economic Forum“ = „Internationales Faschistentreffen“.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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