Wohnungsnot (Bild: shutterstock.com/Von Grand Warszawski)

Immer mehr Bevölkerungszuwachs, immer mehr Wohnraummangel – aber nichts hat mit nichts zu tun

In Deutschland ist es zulässig, auf verschiedene Phänomene hinzuweisen, die in unmittelbarem und für jedermann ersichtlichem Kausalzusammenhang stehen – aber wer diesen Zusammenhang benennt, ist wahlweise Populist, Schwurbler oder Verbreiter von Fake-News.

So besteht kein Zweifel daran, dass die deutsche Bevölkerung seit 2017 um mehrere Millionen Menschen gewachsen ist; alleine im Jahr 2022 stieg ihre Zahl auf 84,3 Millionen Menschen. Das beziffert niemand Geringeres als das Statistischen Bundesamtes (Destatis)  in einer heute veröffentlichten Meldung. Noch nie hatten auf deutschen Boden so viele Menschen am Ende eines Jahres gelebt wie am 31.12.2022. Alleine gegenüber dem Jahresende 2021 war dies eine Nettozunahme der Bevölkerung um 1,1 Millionen Personen – und die Ursache ist, natürlich, nicht etwa Kinderreichtum (auch nicht das der bereits im Land lebenden „Geburtenmaschinen“ einschlägiger Zuwandererkreise der Vorjahre) – sondern eine Nettozuwanderung auf Rekordniveau. Denn der aktuellen Destasis-Schätzung zufolge kamen 1,42 bis 1,45 Millionen Personen mehr nach Deutschland, als ins Ausland fortgezogen sind.

Aus einem Paralleluniversum

Damit war die Nettozuwanderung 2022 über viermal so hoch wie im Vorjahr (2021 lag sie noch bei 329.163) – und so hoch wie noch nie seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 1950. Neben der starken Zuwanderung der Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine hat auch die Zuwanderung von „Menschen anderer Nationalitäten” deutlich zugenommen.

Als stamme sie aus einem Paralleluniversum und hätte mit dieser Bevölkerungsentwicklung nicht das Geringste zu tun, ist dieser Tage zeitgleich immer wieder von der zunehmenden Wohnungsknappheit die Rede und davon, dass nicht nur der Mietnotstand in Großstädten eine historische Tragweite erreicht hat, sondern auch der Erwerb von Wohneigentum immer schwieriger wird. Die Gründe dafür werden überall gesucht – aber die wahre Ursache, dass einfach immer mehr Menschen nach Deutschland strömen, die ein Dach über dem Kopf brauchen, während die Wohnfläche stagniert oder nicht annähernd mit dem Bedarf Schritt hält, wird ausgeblendet.

Immer weniger „erschwingliche Angebote”

So führt eine aktuelle Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), über die das „Handelsblatt“ berichtet, die Reduktion des „Anteils des erschwinglichen Wohnungsangebots” auf die „Zinswende im Jahr 2022” zurück, die auch Gutverdiener treffe. Bei Einfamilienhäusern beispielsweise sei der Anteil dieses Angebots für die einkommensstärksten 20 Prozent der Haushalte seit Beginn des vergangenen Jahres von 62 auf 47 Prozent im dritten Quartal gesunken; für den rechnerischen Median der in der Mitte liegenden Einkommenshaushalte sei der Anteil dieses „erschwinglichen Angebots” bei Einfamilienhäusern in diesem Zeitraum von 40 auf 28 Prozent gefallen. Zur Info: Als „erschwinglich” gilt eine Immobilie, wenn Haushalte höchstens 30 Prozent ihres Einkommens für Zins- und Tilgungszahlungen auf ein gewährtes Darlehen aufwenden müssen. Ähnliche Angebotsrückgänge zeigen sich auch für andere Objekttypen und Einkommensgruppen, heißt es in der Studie.

Dass sich die massenhafte Problemmigration zunächst im untersten und niedrigsten Segment des Wohnungsmarktes auswirkt, wo der Sozialstaat auf Steuerzahlerkosten jeden Quadratmeter verfügbaren Wohnraums für „Flüchtlinge” und zugewanderte Sozialfälle anmietet und dem Angebotsmarkt entzieht, weshalb dann die Nachfrage auch auf die höheren Segmente steigt und in der Folge schließlich auch immer weniger Eigenheime zum Angebot stehen: Es leuchtet eigentlich jedem klar denkenden Menschen ein; dennoch tut die Wolkenkuckuckspolitik in Deutschland so, als hätte nichts mit nichts zu tun. Man kennt dies vom ebenso bestrittenen Zusammenhang zwischen Migration und Gewaltkriminalität hinreichend, wie – ganz aktuell – auch von der beharrlichen Leugnung einer offensichtlichen Kausalbeziehung zwischen Corona-Impfkampagne und Übersterblichkeit. Den freien Fall nicht wahrhaben wollen bis zum Moment des Aufschlags: Auf nichts versteht sich das politmediale Kartell in seinem selbstbetrügerischer Augenwischerei mehr…(DM)

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