Gendermist (Bild: Shutterstock.com/Von pathdoc)

Endlich: WDR lässt das Gendern sein

Der WDR hat sich – keiner hätte es für möglich gehalten – anscheinend dem Willen seiner Zwangsbeitragszahler gebeugt und verkündet, zukünftig die geistig beschränke Gender-Sprachverstümmelung bleiben lassen zu wollen. 

Eine vom WDR in Auftrag gegebene Umfrage bei Infratest bestätigte nun das, was unzählige vorher durchgeführte Umfragen auch ergeben haben: Den Sprach-Gendermist will keiner haben: „Für fast zwei Drittel der Menschen spielt gendergerechte Sprache danach kaum oder gar keine Rolle, das sind etwas mehr als vor zwei Jahren“, so die Meinungsforscher. Während etwa 41 Prozent der Befragten angaben, ihnen sei das Thema „gar nicht wichtig“, sagten 21 Prozent, sie fänden es „weniger wichtig“. Nur 16 Prozent teilten auf der anderen Seite mit, dass ihnen die Gendersprache „sehr wichtig“ sei.

Besonders unbeliebt: der geisteskranke, sogenannte „Gender-Gap“ – der einem Sprachfehler gleichkommende Sprachaussetzer zwischen dem Wortstamm und der weiblichen Endung.

Der Verein Deutsche Sprache, der sich für den Erhalt des Deutschen als Kultursprache einsetzt und sich gegen das Gegendere ausspricht, forderte den Öffentlich-Rechtlichen nach der Umfrage auf, endlich zu einer anderen Sprachpolitik zu kommen: „Der ÖRR wäre gut beraten, wenn er das auch umsetzt und die Sprache seiner Hörer und Zuschauer nutzt.“

WDR-Programmdirektor und “Demokratie-Abgabe-Fan” Jörg Schönenborn empfiehlt seinen Mitarbeitern sogar, unter Umständen nicht mehr zu gendern. Wörtlich sagt er: „Sprache ist ja etwas ganz Persönliches und wir wollen so sprechen wie unser Publikum. Und wenn wir feststellen, dass diese Sprechlücke abgelehnt wird, dann empfehlen wir auch, darauf zu verzichten“, so der Zwangsbeitrags-Profiteur

WDR-Chefredakteur Stefan Brandenburg blasst plötzlich ins gleiche Horn und stellt in seinem flapsigen WDR-Kommentar unter der Überschrift “Gendern: Entspannt Euch mal!” fest: „Was heißt das in der Praxis, was heißt es für unsere Nachrichten? Wir werden auch weiterhin die gesprochene Genderlücke nicht verwenden“. Den Sprachhygieniker gebend teilt er dem Zwangsbeitragsvolk mit: „Sprache dient der Verständigung und nicht der Verhinderung von Verständigung, indem Gräben ausgehoben und Hürden aufgestellt werden. Sprache ist die gemeinsame Basis, nicht ein Instrument der Unterscheidung und Abgrenzung“. Na dann! (SB)

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