Gehört zum deutschen Stadtbild: Vielfalt mit Messer (Symbolbild: Shutterstock)

Bald keine Messer mehr in Zügen und Innenstädten?

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Die Messerstecher müssen sich wohl woanders austoben. Unsere Innenministerin will ihnen nämlich an den Kragen und ihnen das Abstechen anderer Leute zumindest in Zügen und auf Bahnhöfen verbieten. Doch nicht alle sind von diesem lächerlichen Vorschlag begeistert:

Niedersachsens Innenministerin Daniela Behrens (SPD) hat sich hinsichtlich eines möglichen Messerverbots im öffentlichen Personenverkehr skeptisch gezeigt. Zu der Idee von Bundesinnenministerin Nancy Faeser sagte Behrens der “Neuen Osnabrücker Zeitung” (Donnerstagausgabe): “Ich bin grundsätzlich offen für jede Maßnahme, die hilft, das Problem der Messerangriffe zurückzudrängen. Auf der Innenministerkonferenz erwarte ich aber auch konkrete Vorschläge dazu, wie dieses Verbot in der Praxis umgesetzt und kontrolliert werden soll.”

Auseinandersetzungen mit Messern seien ein ernstes Problem, sagte Behrens vor dem Beginn des Ressortchef-Treffens in Berlin. “Die Gegenmaßnahmen müssen aber auch umsetzbar sein.” Zuvor hatte Bundesinnenministerin Faeser angekündigt, auf der Konferenz über ein generelles Messerverbot in Bussen und Bahnen sprechen zu wollen.

Schon die Gewerkschaft der Polizei hatte darauf hingewiesen, dass sich jenes aus ihrer Sicht kaum kontrollieren lässt. Die Bahn fällt dabei in die Zuständigkeit der Bundespolizei, die dem Bundesinnenministerium unterstellt ist. Offen zeigte sich Niedersachsens Innenministerin indes dafür, sogenannte Waffenverbotszonen im öffentlichen Raum auszuweiten.

“Die Polizei hat dabei in Zusammenarbeit mit den Kommunen sehr gute Erfahrungen gemacht.” Auch darüber könne man auf der Innenministerkonferenz sprechen, so Behrens. Entschieden werde darüber aber letztlich in den Kommunen vor Ort, schränkte sie ein.

Das könnte noch interessant werden, weil dann wohl das ganze Land eine Waffenverbotszone werden müsste und rund 5 Millionen Polizisten das köntrollieren müssten. Vielleicht ein Job für die vielen Flüchtlinge und Migranten, die ja so gerne arbeiten würden?

Ansonsten würde sich das Problem nur verlagern, irgend ein Ort, wo man zustechen könnte, findet man immer. (Mit Material von dts)

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