So macht die Ampel Gesetze (Foto: BsWei/Shutterstock)

Interessante Frage: Ist Deutschland etwa ein Kriegsgebiet?

Wenn man sich unter einem Kriegsgebiet ein auf den ersten Blick als von Zerstörungen gekennzeichnetes Gebiet vorstellt, ist Deutschland sicher kein Kriegsgebiet. Ist es vielleicht doch eines? Hat lediglich der Krieg sein Erscheinungsbild geändert? Gibt es inzwischen den verheerenden, weil unerkannten Krieg?

von Max Erdinger

Um es vorweg zu nehmen: Wenn Deutschand Kriegsgebiet in einem verheerenden, weil unerklärten Krieg wäre, dann wäre es zugleich nicht das einzige Kriegsgebiet in der westlichen Welt. Fast die gesamte westliche Welt ist eines. Ein offensichtlicher Krieg, einer, den selbst der Blinde mit seinem Krückstock noch erkennen könnte, tobt nur in der Ukraine. Bei der Suche nach einer Erklärung dafür, weshalb der noch immer tobt, obwohl er doch nach allen herkömmlichen Kriterien des Militärischen als für den “Wertewesten” verloren betrachtet werden müsste, entlarvt sich das wohlfeile Geschwätz vom russischen Imperialismus, dem mit der Verteidigung von Demokratie und “westlichen Werten” zu begegnen sein soll, mit jedem weiteren Tag als Vorwand. Es muß um etwas anderes gehen. Wer führt mit welchen Zielen gegen wen einen unerklärten Krieg?

Wie Tucker Carlson in seiner jüngsten Episode von “Tucker On Twitter” am Beispiel der Präsidentschaftskandidatur von Robert F. Kennedy nachweist, gibt es ein paar erkärungsbedürftige Merkwürdigkeiten. Es sieht sehr danach aus, als sollte Robert “Bobby” Kennedy als demokratischer US-Präsident ebenso verhindert werden wie Donald Trump als Republikaner. Was haben sie also bei all ihrer Unterschiedlichkeit gemeinsam? Beide stellen das sogenannte Establishment sozusagen als Gangsterbande dar, die mitnichten das tut, wovon der Souverän unbedingt auch weiterhin annehmen soll, daß sie es täte. Kennedy macht das hauptsächlich am Umgang mit der “Pandemie” fest. In der “New York Times” erschien anläßlich einer Rede von Kennedy ein Artikel, der bereits in der ersten Zeile eine vernichtende Insinuation über Kennedy enthielt, ohne daß in dem gesamten Artikel auch nur mit einer Silbe auf den Inhalt jener Rede eingegangen worden wäre, auf die sich der Artikel angeblich hat beziehen wollen.

Kriegsbeispiel “die Wissenschaft”

Auch die Amerikaner haben ihre Drostens, Montgomerys und Lauterbachs. Einer von ihnen heißt Dr. Peter Hotez. Der 65-jährige Pädiater und Impfstoffforscher war nicht erst in jüngster Zeit in den Kabelsendern des Medien-Mainstreams in Permanenz zu sehen, wo er gegen “Coronaleugner”, Impfkritiker – und vor allem auch gegen Robert F. Kennedy zu Felde zog. Seine Forderungen zum Umgang mit Ungeimpften, zu Impfpflicht und Sanktionen für die Unbotmäßigen per Strafrecht sind allesamt auch aus Deutschland bekannt.

Peter Hotez
Dr. Peter Hotez – Screenshot “bcm.edu”

Hotez ist einer derjenigen, die zunehmend auf dem Begriff “Anti-Wissenschaft” herumreiten. Seine Kritiker seien “Anti-Wissenschaftler”, behauptet er. “Anti-Wissenschaftlern” solle der Staat mit harten strafrechtlichen Maßnahmen begegnen, fordert er. Es ist deutlich zu sehen, daß sein Gerede von “die Wissenschaft” den Versuch darstellt, Wissenschaftlichkeit für sich selbst zu reservieren, respektive, anderen Wissenschaftlern, die den “wissenschaftlichen Erkenntnissen” widersprechen, üble Absichten anzudichten und ihnen so den Willen zur Wahrhaftigkeit abzusprechen, sie also in der zu beeinflußenden Öffentlichkeit zu diskreditieren.

Der weltbekannte YouTuber Joe Rogan, einer der meistgesehenen überhaupt, berühmt für seine unkonventionellen Interviews, und beim Establishment so gefürchtet wie Tucker Carlson oder Steve Bannon, machte ein interessantes Experiment mit dem vorgeblichen Altruisten Peter Hotez. Er lud ihn zu einer ungeschnittenen Live-Sendung ein, in welcher er mit Robert F. Kennedy hätte diskutieren sollen. Um Peter Hotez die Sache schmackhaft zu machen, bot er ihm eine Spende in Höhe von 100.000 Dollar an, die Hotez an Forscher seiner eigenen Wahl hätte weiterreichen können. Hotez wollte nicht. Und selbst als das Angebot mit Unterstützung von Joe Rogans Fangemeinde bei einer glatten Million US-Dollar gelegen hat, wollte Dr. Peter Hotez noch immer nicht. Warum nicht?

Vermutlich wollte Hotez aus denselben Gründen nicht, aus denen heraus auch in Deutschland eine Live-Diskussion zwischen Prof. Bakhdi und Prof. Karl Lauterbach seitens Lauterbach abgelehnt werden würde. Oder eine von Gunter Frank oder Stefan Homburg mit Ärztechef Montgomery – und zwar von Seiten Montgomerys. Weil es nämlich gar nicht um Wahrheit und Wissenschaftlichkeit geht, sondern um Deutungshoheit.

Wo ist nun der Krieg?

Es geht um einen zermürbenden Psychokrieg, den das politisch-mediale Establishment gegen die Bürger führt. Es ist ein Krieg gegen die “Werte der Aufklärung”. Eine zentrale Aufforderung der Aufklärung war, sich furchtlos des eigenen Verstandes zu bedienen. Daß das u.a. auch dazu führte, daß eine Mehrheit den je eigenen Verstand absolut setzte, ist eine andere Geschichte. Das war aber nicht gemeint mit der oben erwähnten Aufforderung, sich seines eigenen Verstandes zu bedienen.Es ging um den Verstand in seinen unüberwindlichen Grenzen.

Der propagandistisch geführte Psychokrieg zielt gar nicht unbedingt darauf ab, daß der angeblich so mündige Bürger nur in bestimmten Zusammenhängen etwas für wahr und richtig halten soll. Vielmehr soll er sich angewöhnen, seinem eigenen Verstand prinzipiell nicht mehr zu trauen, weil ihn das in die Abhängigkeit von selbsternannten “Erklärbären” zwingt, sogenannten “Experten”, die ihm sein ganzes Leben sozusagen vorkauen. Es geht um die Abschaffung des mündigen Bürgers, nicht um die Stärkung seiner Urteilskraft. Es werden Widersprüche und Doppelstandards etabliert, es wird scharf auf die Logik geschossen. Die Folgen sind dramatisch. Wenn man dem Bürger alles nimmt, womit er denkt – und die Logik ist dabei ein zentrales Werkzeug -, erzeugt man im Laufe der Zeit ein Gefühl der Resignation nach dem Motto: Es ist doch eh schon alles egal. Der so “geschlagene Bürger” läßt dann alles mit sich machen. Das ist Krieg gegen den Bürger. Er wird systematisch um seine eigene Urteilskraft gebracht. Inzwischen soll er für wahr halten, daß es mehr als zwei Geschlechter gibt, daß Waffenlieferungen dem Frieden dienen, daß Frauen prinzipiell die Opfer von allem und jedem sind und daß der Mensch verantwortlich für den Klimawandel sei, was, nebenbei bemerkt, von allen Zumutungen für den Verstand die dreisteste überhaupt ist, weil sich damit so gut wie jede totalitäre Maßnahme gegen den Bürger pseudobegründen läßt. Es ist geradezu beängstigend, welches Nichtwissen man voraussetzen muß, um zutreffend damit zu kalkulieren, daß der Schnack vom menschengemachten Klimawandel für wahr gehalten werden wird.

Das Kriegsziel

Das Kriegsziel tritt inzwischen überdeutlich hervor. Es geht um die Überführung des Bürgers, der sich währenddessen – weil günstig hinsichtlich des Ziels –  weiterhin für frei, demokratisch und souverän in seinen Entscheidungen halten soll, in eine moderne Sklaverei, von der er sich nie mehr befreien kann. Er soll zum Nutztier degradiert werden, dem gerade noch so viel bleibt, daß er von der Hand in den Mund leben kann, zum unbedingten Gehorsam gezwungen, weil selbst die Möglichkeit, sich zu ernähren und ein Dach über dem Kopf zu finanzieren, davon abhängt, daß er sich “wohlverhält”. Weil er keine andere Möglichkeit mehr hat, Dinge zu kaufen oder Handel zu treiben, außer eben in der digitalen Totalüberwachung der Geldflüsse. Ob er Zugang zu dem von ihm selbst Verdienten erhält oder nicht, wird davon abhängen, ob er gehorcht oder nicht. Und es wird “Experten” geben, die ihm tagein-tagaus erklären, warum er dennoch in der besten aller denkbaren Welten lebt. Wer führt den Krieg gegen den Bürger im “Wertewesten”? Das sind genau diejenigen, die nicht müde werden, die Begriffe “Demokratie” und “westliche Werte” wie eine Monstranz vor sich herzutragen, auf daß niemand ihre wahre Absichten erkennen möge.

Es ist daher eine große Fahrlässigkeit, diesen Figuren Unfähigkeit zu unterstellen. Unfähig wären sie nur, wenn sie an dem scheitern würden, was sie selbst eigentlich wollen. Wollen sie jedoch etwas anderes, dann wären sie nicht unfähig, sondern nur gehorsam ihrerseits – und zwar den wahren Mächtigen und deren Plänen gegenüber – und ausschließlich zu ihrem je persönlichen Wohl & Frommen. Es braucht keine großartigen Fähigkeiten, um Anweisungen zu befolgen. Die unterstellte Unfähigkeit der Ampelkoalition in Deutschland wäre erst dann eine, wenn man ihr zugleich Absichten unterstellt, die sie sehr wahrscheinlich gar nicht hat. Meinereiner plädiert daher dringend dafür, den Vorwurf der Unfähigkeit einfach fallen zu lassen. Sehr wahrscheinlich sind das sehr gehorsame und fürstlich entlohnte Krieger gegen einen Souverän, der sich so lange wie möglich noch für den Souverän halten soll, weil so auch die Zeit noch gegen ihn selbst läuft.

Sich für den Souverän zu halten, ist ja auch wegen der Eitelkeit leichter, als sich einzugestehen, für wen man von den vermeintlich Unfähigen tatsächlich gehalten wird – und daß es wegen der Dauer, mit der das bereits so ist, noch nicht einmal unzutreffend wäre. Der Erkenntnis steht also in gewissem Umfange auch das Wunschbild des Bürgers von sich selbst im Wege. Und hier wäre es schon wieder naiv, zu unterstellen, daß genau damit niemand kalkuliert. Die Volksbescheißer kennen ihre Pappenheimer ganz genau, darauf kann man sich verlassen. Die Pappenheimer sorgen ja auch mit jedem Zwischentest für Bestätigung. Corona, Rammstein – überall gibt es auswertbare – und dadurch verwertbare Reaktionen. Über 80 Millionen Ratten im  Labor von Psychologen, Soziologen und Sozialpsychologen. Steuerbar, weil vorhersagbar in ihren Reaktionen.

Was würde man denn sehen können als Beobachter des Gesellschaftsexperiments im Labor? “Ratten” – freundlicher vielleicht: “Versuchskaninchen” -, die sich einreden lassen, die Verschiebung ihrer eigenen Kriegstechnik in ein anders Land diene ihrer Verteidigung. Das ist bemerkenswert. Die anderen haben deine Geschütze, deine Panzer, deine Munition, deine Flugzeuge, dein Geld – und das ist gut für deine Verteidigung. Wofür soll man Versuchskaninchen halten, die von so etwas überzeugt werden können? Für klüger als Regenwürmer? Alles auf Wärmepumpe umstellen und dafür hunderte von Milliarden ausgeben, obwohl es auf das behauptete Ziel dahinter – die ansich schon wahnsinnige “Rettung des Weltklimas” – nicht den geringsten Einfluß haben wird. Geht es hier um “Verbesserung”, um “Zukunftsinvestition” – oder geht es doch einfach nur darum, Milliarden wirkungslos verpuffen zu lassen, so daß sie auf jeden Fall weg sind, weil genau das nämlich das Ziel ist: Daß sie weg sind – bzw. in den Taschen von jemandem anderen? Warum Milliarden außerdem noch ins Ausland transferieren, wenn sie doch zuhause so dringend gebraucht werden?  Obwohl sie hier fehlen? Oder doch eher, weil sie dann hier fehlen? Wenn Letzteres: Was wäre das anderes als ein nichtmilitärischer Krieg, ein Raubzug gegen die Bürger des eigenen Landes?

Wenn selbst die Illusion einer Demokratie … – die “Medien- & Massendemokratie” ist definitiv eine Illusion von Demokratie, weil sie eine Gleichheit als Arbeitshypothese voraussetzt, die es realiter nicht gibt – … wenn also selbst eine solche Illusion nicht mehr aufrecht erhalten werden darf, weil das zu hinderlich ist bei der Durchsetzung der Kriegsziele gegen Freiheit, Eigenverantwortung, Privatheit, Grundrechte usw. – ist es dann ein Zufall, daß ausgerechnet zu dem Zeitpunkt ein Verbot der einzigen parlamentarischen Opposition (“in der Demokratie”) in den ach-so-löblichen Diskurs via Medien eingebracht wird, zu dem diese einzige Opposition den vorläufigen Gipfel ihrer Popularität erreicht hat? – Das ist Krieg!

Ob Krieg ist oder nicht, hängt nicht davon ab, ob einem der Krieg erklärt wurde. Das hängt davon ab, ob einer stattfindet. Findet ein nichtmilitärischer Krieg statt gegen Sie, Ihr Eigentum, Ihre Grundrechte, Ihre Zuständigkeiten & Kompetenzen, Ihre Kinder, Ihre Nachbarn, Ihre Freunde, Ihre Eltern? – Natürlich. Er wird bloß nicht so bezeichnet. Wie die Dinge sind, hängt aber  nicht davon ab, als was sie bezeichnet werden. Daß das alles nicht so aussieht wie das, was man sich gemeinhin unter einem Krieg vorstellt, könnte daran liegen, daß ein Krieg, bei dem alles zerstört wird, vermieden werden kann, wenn man ihn so führt, daß möglichst nichts von einer immer noch sehenswerten Infrastruktur zerstört wird. Was intakt übernommen werden kann, muß nicht erst neu aufgebaut werden. Ihr Haus hat nicht nur für Sie einen Wert, sondern es hat überhaupt einen Wert. Auch für jemanden anderen als Sie. Wenn man Sie also aus Ihrem Haus durch “geschickte Gesetzgebung” herausbekommen kann, was ist dann diese Gesetzgebung anderes als ein Krieg gegen Sie? Und was wäre der Gesetzgeber dann anderes als Ihr Kriegsgegner? Würden Sie mit Ihrem Kriegsgegner gerne noch länger “demokratische Debatten” führen wollen in dem Glauben, daß er sich doch für Ihre Argumente interessieren muß? Er muß es nicht und er tut es auch nicht. Höchste Zeit, realistische Schlüsse zu ziehen. Es herrscht nämlich ein unerkannter Krieg in Deutschland. Und nicht nur hierzulande.

 

 

 

 

 

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