Ein echt uriger Witzbold, der Markus! (Foto:Imago/Minkoff)

Fotos von Corona-Wendehals-Söder kostet den Steuerzahler 220.000 Euro

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Zu Markus Söders übergroßem Ego gehört es, dass die Welt sein Antlitz nur im besten Lichte präsentiert bekommt. Allein im Corona-Jahr 2020 hat der  bayerische Corona-Fürst 220.000 Euro Steuergeld  für Fotografen ausgegeben. In seiner Selbstdarstellungssucht unterscheidet sich der personifizierte Wendehals in Nichts von dem grünen Genossenduo Habeck und Baerbock.

Seit dem Amtsantritt von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder im Jahr 2018 haben sich die Ausgaben der Staatskanzlei für Fotografen, die sein holdes Antlitz ablichten durften, Jahr für Jahr vervielfacht. Während sein Amtsvorgänger, der Merkelbüttel Horst Seehofer, 2017  “nur” 10.891,47 Euro Steuergeld in Fotografen investierte, machte Söders Regierung bis 2022 satte 178.618,13 Euro für die Honorare für freie Fotografen locker, darunter knapp 60.000 Euro „für nachgeholte Termine aus den Vorjahren“, wie die Staatskanzlei auf eine Anfrage der SPD im bayerischen Landtag als Antwort herausrückte und der dpa vorliegt.

Wie aus der Aufstellung hervorgeht, gab 2023 die bayerische Staatskanzlei bis zum Stichtag 8. Mai 75.726,73 Euro des Steuerzahlers aus. Rein rechnerisch sind das 25.000 Euro pro Monat, was für hübsche Fotos von Söder zu berappen sind.  Nur für freie Fotografen. Nur noch pervers: Seit Jahren springt in der Staatskanzlei in München ein festangestellter Fotograf herum und kassiert ebenfalls ab. Sein Gehalt wird „vergleichbar der 3. Qualifikationsebene“ bezeichnet, was einem Monatsgehalt zwischen rund 3000 Euro und 5600 pro Monat entspricht.

In seiner Selbstdarstellungssucht unterscheidet sich Söder in Nichts von der grünen Vernichtungsriege in Berlin. Diese lässt sich ebenfalls vom Steuerzahler Friseur, Visagisten und Fotografen bezahlen: Unter Beruf auf die Angaben der Bundesregierung berichtete die Bild, dass für die Maskenbildnerin unsere Kampfhaubitze Annalena Baerbock im vergangenen Jahr Kosten in Höhe von 136.552,50 Euro für den Steuerzahler aufgelaufen seien. Laut Auswärtigem Amt setzt sich die Summe aus 7.500 Euro pauschaler Vergütung/Monat plus Mehrwertsteuer und Nebenkosten zusammen. Für Fotografen zahlte das Auswärtige Amt im vergangenen Jahr 178.764,66 Euro. 2019 waren es noch 127.807,60 Euro gewesen. Um den Kinderbuchautor samt seines gammlig-lockeren Habitus richtig in Szene zu setzten, verpulvert Deutschlandzerstörer Robert Habeck 2022 satte 83.184,06 Euro.

Zur Begründung von Söders Fotografen-Prasserei lässt die Staatskanzlei wissen, dass man „anlassbezogen zu einem vereinbaren Stunden- oder Tagessatz“ Fotografen beauftrage. „Die Bilder dienten der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie der Dokumentation.“ Sie würden über die Mediathek zudem Medien und anderen Ressorts sowie teilweise auch Veranstaltungsteilnehmern, etwa beim Neujahrsempfang oder bei Ordensaushändigungen, als Erinnerung zur Verfügung gestellt.

Teure Erinnerungen an einen machtgeilen Politiker, der sich während des Corona-Terrors wie ein Diktator gebärdete und über die Jahre hinweg nur bewies, um was für eine personifizierte Wetterfahne es sich bei ihm handelt: