Foto: Sahra Wagenknecht (über dts Nachrichtenagentur)

Wagenknecht bedauert Bartsch-Rückzug

Ob das wirklich ehrlich gemeint ist, oder ob da nicht doch klammheimliche Freude mitschwingt?

Noch-Linkenpolitikerin Sahra Wagenknecht bedauert den Rückzug des Fraktionsvorsitzenden Dietmar Bartsch und attackiert erneut die Parteivorsitzenden. “Der Rückzug von Dietmar Bartsch wird dazu führen, dass sich der Kurs der Parteispitze, den Klimaaktivismus der Grünen zu überbieten und die Sorgen und Probleme normaler Bürger zu vernachlässigen, in der Linken noch stärker durchsetzt”, sagte Wagenknecht dem “Spiegel”. Sie habe mit Bartsch “immer gern und gut zusammengearbeitet” und 2017 als Spitzenkandidatenduo “ein Ergebnis von 9,2 Prozent erreicht”.

“Das jetzt öffentlich vorgetragene Bedauern der Parteiführung steht im Widerspruch dazu, dass sie und ihre Unterstützer die Fraktionsvorsitzenden seit Monaten zum Rückzug aufgefordert haben”, so Wagenknecht. “Jetzt haben sie ihr Ziel erreicht. Es spricht wenig dafür, dass sich so das verloren gegangene Vertrauen der Wähler zurückgewinnen lässt.”

Die reaktionäre Linke wird irgendwann bei den Grünen aufgehen und dann hat der neue “Stern am politischen Himmel” freie Bahn. Der AfD kann das schnuppe sein. Frau Wagenknecht lässt die wirklichen Probleme dieses Landes auch nicht an. (Mit Material von dts)