Bürgergeld-Empfänger bei der weitaus lohnenderen "Arbeit" (Foto: Grusho Anna/Shutterstock)

Kündigungsgrund Bürgergeld: Der Staat als Jobkiller

Dass das Bürgergeld de facto zu einem bedingungslosen Grundeinkommen führen und Arbeiten in Deutschland noch unattraktiver machen würde, stand für Kritiker von Anfang an fest. Wie berechtigt dies war, zeigen aktuelle Meldungen aus der Reinigungsbranche. Mehr als zwei Drittel der Unternehmen erklärten, dass bei ihnen „bereits mehrere Beschäftigte mit konkretem Verweis auf das Bürgergeld gekündigt oder eine Kündigung in Aussicht gestellt haben“. Weitere 40 Prozent bestätigen diesen Trend, gehen derzeit aber noch von Einzelfällen aus. Ein knappes Drittel konnte bislang keinen negativen Einfluss des Bürgergeldes auf ihre Personalsituation feststellen.

Wie dramatisch die Situation eingeschätzt wird, zeigt, dass die Befragung einen Durchschnittswert von 8,8 auf einer Skala von 1 bis 10 ergab, als es um die Frage ging, ob das Bürgergeld zu einer stärkeren Konkurrenz für die Lohnarbeit wird. Thomas Dietrich, Bundesinnungsmeister der Gebäudereiniger, erklärte: „Dass das neue Bürgergeld bei sieben von zehn Unternehmen in Deutschlands beschäftigungsstärkstem Handwerk die Personalnot verschärft, sollte die Politik dringend alarmieren“. Die „Balance zwischen Fordern und Fördern sowie sozialem Ausgleich und Anreiz zur Arbeit“ dürfe nicht verloren gehen, mahnte er. Ansonsten drohe „eine gefährliche Entwicklung für den Arbeitsmarkt, die Wirtschaft und die Leistungsfähigkeit unseres Standortes“.

Wozu noch arbeiten?

Diese gefährliche Entwicklung ist jedoch längst im Gange. Angesichts einer immer weiter steigenden Steuer- und Abgabenlast bei gleichzeitigem Zerfall der Infrastruktur und einer millionenfachen Massenzuwanderung in die Sozialsysteme, fragen sich immer mehr Arbeitnehmer, wofür sie sich noch, oft für kleines Geld, abrackern sollen, wenn zugleich die ganze Welt zur lebenslangen und bedingungslosen Vollalimentierung nach Deutschland eingeladen wird. Die Kündigungen wegen des Bürgergeldes sind natürlich nicht auf die Reinigungsbranche beschränkt. Dort zeigen sie sich lediglich besonders drastisch.

Sich die Früchte der eigenen harten Arbeit wegnehmen zu lassen, die dann Menschen zugutekommen, die meist keinerlei Aufenthaltsrecht in Deutschland haben und sich dann auch noch vom politisch-medialen Komplex als rechtsradikal verunglimpfen zu lassen, bringt bei immer mehr Arbeitnehmern das Fass verständlicherweise zum Überlaufen. Das Bürgergeld war hier der letzte Tropfen. Wenn Arbeit sich nicht mehr lohnt und Nicht-Arbeiten staatlich gefördert wird, ist eine Gesellschaft in eine Schieflage geraten, die unvermeidlich ihren inneren Zusammenbruch herbeiführen muss. (TPL)

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