Immer an der Seite der Obrigkeit und für Ausgrenzung zu haben: Quo vadis, Kirche? (Foto:Imago)

Impfzwang, Klimaterror, Transgender: Auf wessen Seite steht die katholische Kirche wirklich?

Die Kirche beteiligte sich an der Hexenjagd auf Ungeimpfte, fordert weitere Millionenmigration nach Europa und bietet neuerdings Transpersonen eine eigene Bühne. Sie befürwortet Waffenlieferungen und verharmlost Missbrauchsfälle in den eigenen Reihen. Ist der Kirche nichts mehr heilig? Sollte sie nicht für Mensch und Leben eintreten, anstatt sich den Mächtigen mit ihren zerstörerischen Plänen anzubiedern? Das fragen sich immer mehr Katholiken.

In ihrer aktuellen Sendung „Elsa AUF1“ widmet sich Elsa Mittmannsgruber dem Thema Kirche und Great Reset und beleuchtet dabei einige fragwürdige Entwicklungen und Widersprüche. Unter dem Titel „Die katholische Kirche und der Great Reset: Wenn der Weg der Macht Zerstörung bringt“ lässt die Journalistin darin auch verschiedene Fachleute zu Wort kommen, darunter die Historikerin Dr. Renate Reuther und den Pfarrer Herbert Stichaller.

Hundertausende Austritte aus dem „harten Kern“

Mittmannsgruber beleuchtet verschiedene Aspekte des Weges, den die Kirche eingeschlagen hat – und sucht nach Erklärungen für die steigende Zahl an Kirchenaustritten. „Die katholischen Kirchenaustritte in Deutschland nahmen 2021 mit rund 360.000 Austritten bereits ein historisches Ausmaß an“, sagt die AUF1-Frontfrau. 2022 sei diese Rekordzahl nochmals weit übertroffen worden und lag zuletzt bei rund 520.000 Austritten.

Ein Alarmsignal – und nicht allein auf die Bundesrepublik beschränkt: In Österreich und der Schweiz zeigt sich ein ganz ähnliches Bild. Dabei neu ist aber, dass die Austritte immer mehr den harten Kern der Gläubigen, die sogenannte Basis, betreffen. Der Frage nach den möglichen Hintergründengehen Mittmannsgruber und ihre Gäste in der Sendung nach.

Kirchlicher Corona-Kurs als Katalysator

Eine Ursache liegt für Mittmannsgruber ganz klar beim Kurs der Kirche während der Corona-Zeit: „Das übertrieben staatstreue Verhalten während Corona und vor allem der brutale Umgang mit Kritikern und Ungeimpften“, sagt die Journalistin und studierte Soziologin. Schlagzeilen wie „Dompfarrer hat kein Mitleid mit Ungeimpften“ oder „Kardinal Schönborn zu Impfgegner: ,Gott, lass Hirn regnen‘“ hätten bei vielen Gläubigen starke Zweifel aufkommen lassen. Auch stehe die Kirche zunehmend im Kielwasser des Great Reset.

Impfzwang, Hitze-Hysterie, Kriegstreiberei, Ausbeutung und Enteignung der Bürger, Spaltung und Zersetzung der Gesellschaft, Schwächung und Verwirrung der Menschen, Zerstörung der Familien, Raub von Freiheit und Leben: All dem seien wir gegenwärtig ausgesetzt und müssten uns dagegen verteidigen.

Missbrauch, Kriegstreiberei und Transgender-Agenda

„Doch wo ist die Kirche?“, fragt sich Mittmannsgruber stellvertretend für hunderttausende Gläubige in ihrer Sendung. „Sollte sie nicht für Mensch und Leben eintreten, anstatt sich den Mächtigen mit ihren zerstörerischen Plänen anzubiedern?“ Ganz abgesehen davon seien auch die immer häufiger ans Tageslicht kommenden kircheninternen Missbrauchsfälle, die teilweise in die Tausenden pro Täter gehen, und die verharmlosende Reaktion oder gar Vertuschungsaktionen der Mächtigen für immer mehr Menschen ein No-Go.

Der offensichtliche Schwenk in der Haltung zur Regenbogenszene, die explizite Einladung an Transpersonen und vor allem auch das öffentliche Gutheißen von Waffenlieferungen an Kriegsparteien, bringen für viele Gläubige das Fass zum Überlaufen. (red.)

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