Lüge (Symbolbild: shutterstock.com/Von Lightspring)
Umverteilung im Namen des Klimas (Symbolbild: shutterstock.com/Von Lightspring)

ARD-Agendajournalist fordert Entschädigung von “Klimaverlierern”

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Im Vorfeld der UN-Klimakonferenz in Dubai, hat die ARD wieder einmal ein meisterliches Propagandastück in journalistischem Gewand veröffentlicht. „Wie können ‘Klimaverlierer’ entschädigt werden?“ lautete die drängende Frage, die der Autor Werner Eckert vom SWR stellt. „Die Folgen des Klimawandels haben bereits heute Schäden und Verluste verursacht. Da hilft keine Verminderung von Treibhausgasen mehr und keine Anpassung“, heißt es zu Beginn, um gleich die übliche apokalyptische Duftmarke zu setzen. Ohne jedes Hinterfragen wird da der „Supertaifun Hayan“, der 2007 Teile der Philippinen verwüstet hatte, dem “Klimawandel” zugeschlagen. In dessen Folge sei im Pariser Abkommen ein Passus zum Thema „Loss and Damage“, verankert worden, also zur Entschädigung vermeintlicher Klimaopfer. Die letztjährige Klimakonferenz in Sharm El-Sheikh hatte sich grundsätzlich darauf geeinigt, einen Fonds für solche Schäden einzurichten.

Bereits 2009 war ein angeblicher Finanzbedarf von 100 Milliarden Dollar pro Jahr (!) aus dem Hut gezaubert worden, der an Entwicklungsländer fließen müsse, damit diese sich klimagerecht aufstellen könnten. Die Summe ist bis jetzt nicht zusammengekommen, könnte nun aber erreicht werden. Die Debatte gehe weiter, aber: „mit steigenden Temperaturen wachsen Anpassungsdruck sowie Schäden und Verluste, und damit wächst auch der Finanzbedarf“, orakelt Eckert, der schon lange als Klimapropagandist bekannt ist. 2019 erklärte er in einem Tagesthemen-Kommentar: „Mit ein paar Biotopen und einem freiwilligen Veggie-Day ist es nicht mehr getan. Wir müssen uns jeden Tag einen gangbaren Weg suchen zwischen Kopf in den Sand stecken vor Verzweiflung und dem Ruf nach einer Öko-Diktatur.“ Vor diesem Hintergrund ist dann auch seine Kritik an den USA zu verstehen, die sich weigern, „Reparationszahlungen“ für Klimaschäden, die durch ihren früheren Klimagasausstoß entstanden sein „könnten“, wie er immerhin schreibt, zu zahlen.

Noch mehr Geld der Anderen raushauen

Dennoch versäumt er es nicht, die 6.000 Milliarden Dollar zu erwähnen, die weltweit als Subventionen für fossile Energie geflossen seien.
Immerhin, so Eckert weiter, habe ein 24-köpfiger Übergangsausschuss vorgeschlagen, dass der Klimaentschädigungsfonds von der Weltbank verwaltet werden solle. „Das wollten die Industriestaaten, dort haben sie Einfluss“, vermerkt er dazu. Die Entwicklungsländer hätten gerne einen direkteren Zugriff auf die Mittel gehabt. Dies ist verständlich, weil die Klimahysterie ihnen ein schier unendliches Feld für immer neue Geldforderungen aufgrund angeblicher Klimabedrohungen eröffnet. Außerdem sollten die Industrieländer „gedrängt werden, Geld zu geben“, die Schwellenländer aber nur dazu „ermutigt“. Sowohl China als auch Saudi-Arabien würden sich nach wie vor auf ihren Status als Entwicklungsländer berufen, der vor mehr als 30 Jahren im UN-Klimarahmenabkommen festgelegt worden sei.

Am Ende werde es aber „wohl kaum eine Verpflichtung geben, diesen Fonds zu füllen, sondern nur eine Aufforderung“, klagt Eckert. Und folglich werde auch keine Geldsumme festgelegt. Eventuelle Zahlungen würden auch nicht als Entschädigungen verstanden, auf die ein Anspruch bestünde, sondern als eine Art Hilfe in Not. Damit bieten sich natürlich immer neue Möglichkeiten für Eckert und Co., den Egoismus der Industriestaaten zu beklagen, die durch die absurde Klimagesetzgebung ihrer Regierungen, allen voran in Deutschland, ohnehin bereits in den Ruin getrieben werden und daher die eigentlichen „Klimaverlierer“ sind. In seinem Text schwingt natürlich die subtile Forderung mit, dass Deutschland sich hier wieder einmal ganz besonders engagieren sollte. Vielleicht wäre es sinnvoll, endlich den ÖRR abzuschaffen und die so eingesparten Milliardengebühren an Entwicklungsländer zum „Klimaschutz“ zu überweisen. Dann bliebe einem erstens die ständige Propaganda erspart und zweitens würde sich einmal zeigen, wie ernst es den vom Geld der Allgemeinheit gemästeten „Journalisten“ tatsächlich mit der Weltrettung ist, wenn sie einmal selbst dazu herangezogen würden, anstatt immer nur neue Milliarden von allen anderen zu fordern. (TPL)

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