Migranten als Pandemietreiber: Statt hartem Durchgreifen mehr Staatsknete für „migrantische Communities“

"Hurra, wir sind frei" (Symbolbild: shutterstock.com/Von Pressmaster)

Nachdem vergangene Woche erschreckende, bislang vorsätzlich und aktiv verschwiegene Details über den hohen Anteil Migrationsstämmiger unter den Covid-Patienten in den Kliniken bekannt wurden, insbesondere die Tatsache, dass Muslime rund 50 Prozent aller Intensivpatienten im Land stellen und dort damit, verglichen mit ihrem Anteil an der Gesamtbevölkerung, mehr als zehnmal gegenüber Nichtmuslimen überrepräsentiert sind, hätte man eigentlich erwarten müssen, dass der Staat seine Corona-Schutzmaßnahmen vor allem unter diesen Bevölkerungsgruppen massiv verstärkt, die sich offenkundig am wenigsten an die Regeln halten. Leider weit gefehlt.

Wer meint, der Staat würde den Finger in die Wunde legen um hart durchzugreifen, indem er etwa Versammlungen von Großfamilien verbiete und muslimische Gottesdienste stärker kontrolliere, oder indem die Polizei gegen Clans und in No-Go-Areas ab sofort ähnlich konsequent vorginge wie gegen biodeutsche, „nicht-vielfältige“ kleine Kinder auf Spielplätzen, der sah sich jäh enttäuscht. Statt – wie es RKI-Chef Lothar Wieler in seiner vertraulichen Besprechung mit Chefärzten von Februar selbst artikuliert hatte – die Parallelgesellschaften direkt anzugehen (etwa in Moscheen, wo praktisch kein Problembewusstsein für Kontakte und Infektionsrisiken besteht und die als extreme Treiber des Infektionsgeschehens angenommen werden müssen), praktiziert die Bundesregierung das genaue Gegenteil.

Zuerst einmal wurde Druck aus dem Kessel genommen, indem Wielers durchgestochene Ausführungen totgeschwiegen wurden – wobei viele Leitmedien gerne behilflich waren, die die politisch unkorrekte und „rassismusverdächtige“ Sensationsmeldung des hohen Migrantenanteils an den Fallzahlen bagatellisierten oder gar nicht erst aufgriffen. Als nächstes wurde dann Wieler zurückgepfiffen bzw. er kroch, wie von ihm wohl gefordert, zu Kreuze. In einer Presseerklärung ließ er das Robert-Koch-Institut seine Aussagen „teilweise klarstellen„, wie die öffentlich-rechtlichen Kanäle mit Genugtuung verkündeten – wobei diese „Klarstellung“ dann freilich nicht in einer Rücknahme der nun einmal nicht zu leugnenden Tatsachenbehauptungen bestand, sondern in wolkigen Erklärungen: „Wir behandeln auf den Intensivstationen schwerkranke Menschen – alles andere ist für uns unerheblich„, und der Chef des DIVI-Intensivregisters, Christian Karagiannidis sagte pflichtschuldig, ihm sei „keine Datenquelle bekannt, die deutschlandweit Merkmale wie ‚Sprachbarriere‘ oder ‚Migrationshintergrund‘ erfassen würde„. Was natürlich nicht bedeutet, dass diese Merkmale keine Rolle spielen. Und genau darüber hatte Wieler mit seinen Kollegen, hinter vorgehaltener Hand, gesprochen.

RKI-Wielers Rolle rückwärts

Es ist immer dasselbe: Wenn in diesem Land Wahrheiten ans Licht kommen, die politisch nicht nur inopportun sind, sondern genau entgegengesetzt zur herrschenden Staatsdoktrin sind, dann läuft sogleich eine gut geölte Propagandamaschine an, die die Dinge wieder ins Lot rückt. Die Verkünder der Botschaften werden sogleich unter Druck gesetzt – und haben dann entweder die Möglichkeit, innerhalb eines sehr knappen Zeitfensters zu widerrufen und Reue zu zeigen, oder sie müssen mit Vernichtung ihrer bürgerlichen und reputativen Existenz bezahlen und werden vom Hof gejagt. Als letztes Jahr der Chef der Bundesärztekammer, Klaus Reinhardt, bei „Markus Lanz“ im ZDF den Fehler beging, kurzzeitig das zu sagen, was er persönlich über die fehlende Schutzwirkung von Masken denkt, wurde er massiv bedrängt und schien nicht mehr zu halten. Nur noch ein öffentliches Bekenntnis mit Fundamentalwiderruf seiner vorherigen Aussagen rettete ihm den Job.

Und jetzt, nach dem Canossagang Wielers, wird die „Debatte“ dadurch beendet, indem die Bundesregierung das genaue Gegenteil des eigentlich zwingend Erforderlichen betreibt: Die Kaste der Unberührbaren im weltoffenen Deutschland – die vor allem muslimischen Parallelgesellschaften – werden von jeder Mitschuld freigesprochen und stattdessen für ihren „Einsatz der Bewältigung der Corona-Pandemie“ gelobt: „Die Pandemie zeigt, wie wichtig auch Menschen mit Einwanderungsgeschichte in systemrelevanten Bereichen sind„, flötet die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Annette Widmann-Mauz (CDU) heute in der der „Neuen Osnabrücker Zeitung„. Die vielen Männer und Frauen mit Migrationshintergrund im Gesundheitswesen und der Pflege hätten „einen unverzichtbaren Anteil an der Bewältigung der Krise„.

Lobgesänge auf die Zuwanderung statt Forderung nach Integration

Dass Migranten auch und vor allem den Löwenanteil an den Erkrankungsfällen (und konkludent somit auch an den hohen Fallzahlen) haben, mit denen die Komplettkasernierung der Bevölkerung in einem nunmehr fünfmonatigen Lockdown begründet wird, wird natürlich dezent ausgespart. Stattdessen müssen wieder einmal „Germanys next Muster-Immigranten“, die Biontech-Gründer Özlem Türeci und Ugur Sahin, als Pioniere der deutschen „Erfolgsstory Zuwanderung“ herhalten, denen es zu verdanken sei, dass „Deutschland so schnell einen Corona-Impfstoff“ entwickelt habe (den dann zuerst einmal alle anderen Staaten bekamen, und Deutschland als einer der Letzten).

Und als sei die Ausnahmevita der Milliardäre Türeci/Sahin quasi eine typische Einwandererbiographie, schwärmt Widmann-Mauz: „Die Tochter eines Einwanderers und der Sohn eines türkischen Gastarbeiters haben unserem Land und der Welt ein großes Stück Hoffnung zurückgegeben. Das Beispiel zeigt auch, was möglich ist, wenn man die Chancen ergreift, die unser Land bietet.“ Möglich ist dies  für einzelne, das mag stimmen. Die übergroße Mehrzahl der türkischen Gastarbeiter-Nachfahren – vom KFZ-Schlosser bei Daimler bis zum Dönerbudenbetreiber – sind in dieser Krise allerdings von Insolvenz, Kurzarbeit oder Arbeitslosigkeit betroffen. Im Gegensatz zu den überwiegend arabischstämmigen „Hoffnungsträgern“, die in vielen deutschen Ballungsräumen die Covid-Intensivstationen belegen, sind sie übrigens gut integriert und tatsächlich hier „angekommen“.

„Migrantenquote“ auf den Intensivstationen ist tabu

Ganz abstreiten oder leugnen jedoch kann auch die Staatsministerin den erhöhten Covid-Anteil vor allem arabischer Migranten nicht – nachdem „Party-Pooper“ Wieler, wenn auch ursprünglich nicht für die Öffentlichkeit bestimmt, die unbequeme Wahrheit nun einmal geleakt hat (quasi so wie bei des Kaisers neue Kleider). Doch Widmann-Mauz hat gleich die passende Erklärung parat: Weil wir, die deutsche Mehrheitsgesellschaft, den Betroffenen keine verständlichen Informationen in ihrer Sprache zukommen ließen, sind sie ahnungslos in die Infektionsfalle getappt. Schuld sind wieder einmal die Deutschen, die ihre Gäste zu schlecht integriert haben: Es sei nun umso wichtiger, „dass alle Menschen in Deutschland Zugang zu Informationen erhalten, um sich bestmöglich vor dem Virus schützen zu können – auch diejenigen, die weniger gut Deutsch sprechen„, so die CDU-Politikerin laut „dts Nachrichtenagentur“.

Die Ministerin verwies sodann darauf, dass die Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigrantenverbände von der Bundesregierung mehr als 800.000 Euro (!) erhalte, „auch um in migrantischen Communities über Corona aufzuklären„. Dies reiche aber noch nicht: Es müsse jetzt noch „eine Diversitätsstrategie für den öffentlichen Dienst“ gestartet werden, um „die Chancen unserer Vielfalt im öffentlichen Dienst noch viel stärker zu nutzen.“ Gemeint ist hier, na was wohl, wieder einmal die Migrantenquote im öffentlichen Dienst. Migrantenquote auf den Intensivstationen ist hingegen eher ein Tabu.

Man weiß inzwischen nicht mehr, wer sich hier eigentlich mehr kaputtlacht: Die multikulturellen Merkmalsträger der „Vielfalt“ in den Parallelgesellschaften und „migrantischen Communities“, welche die Regeln (übrigens schon lange vor Corona) konstant missachten und sich nun auf auf Superspreader-Events köstlich amüsieren, für die der deutsche Steuerzahler hunderttausende Euro springen lässt. Oder eher die Politiker selbst, die hier abermals vor Augen führen, was sich die in diesem Land angestammte Mehrheitsgesellschaft gänzlich widerspruchslos bieten lässt. (DM)