PCR-Test liefert bei Covid-Genesenen falsch-positive Ergebnisse – Großbritannien zieht Konsequenzen

PCR-Test "in action" - bald auch wieder für "Immunisierte" (Foto:Imago/AgenciaEFE)

Was hierzulande immer befürchtet wurde und von Hausärzten, die Covid-Patienten behandelten, den Genesenen oft als Rat mitgegeben wurde, erfährt nun offizielle Bestätigung der Regierung – allerdings nicht etwa in Deutschland, sondern in Großbritannien: Dass nämlich PCR-Tests (und möglicherweise auch Antigentests) bei Genesenen nach überstandener Infektion fälschlicherweise ein positives Testergebnis anzeigen können. Dasselbe könnte womöglich auch Geimpften drohen.

Damit würden die Tests, die zur Voraussetzung jeglicher Wiedererlangung von Freiheiten gemacht werden, ausgerechnet bei denen überhaupt nichts bringen, die bereits erfolgreich immunisiert sind und von denen mit hoher Wahrscheinlichkeit – zumindest für einen langen Zeitraum – erst einmal keine Ansteckungsgefahr ausgeht. In Großbritannien hat man diesen Widersinn erkannt – und nun Konsequenzen gezogen.

Bereits Ende Januar hatte der dortige nationale Public Health Service (die britische Entsprechung des Robert-Koch-Instituts) in seinen Richtlinien vorgegeben, dass „Immunkompetente„, also Menschen, die durch überstandene Covid-Infektion Antikörper gegen das Virus gebildet haben, innerhalb eines Zeitraums von 90 Tagen ab ihrer Krankheit (bzw. bei Symptomfreiheit ab Feststellung der Infektion durch einen positiven PCR-Test) KEINE weitere Tests durchführen sollten – zumindest sofern sie nicht erneut Covid-Symptome entwickeln.

PCR-Test springt auf inaktive Virentrümmer an

Der Grund dafür sei, dass  Fragmente des inaktiven Virus in Atemwegsproben nach einer Infektion durch PCR „persistent nachgewiesen werden können“ – und zwar lange nachdem eine Person ihre Isolationsperiode abgeschlossen hat und nicht mehr infektiös ist („This is because fragments of inactive virus can be persistently detected by PCR in respiratory tract samples following infection – long after a person has completed their isolation period and is no longer infectious„).

In Deutschland hingegen werden diese Einsichten vom RKI und den Gesundheitsbehörden weiterhin stur ignoriert; hier wird nicht nur jeder weitere positive Test stur als neue Inzidenz gezählt, selbst wenn es sich um Wiederholungstestungen ein und derselben Person handelt (was das RKI zwar bestreitet, was jedoch aufgrund der anonymisierten Zahlenmeldungen durch die lokalen Behörden gar nicht zu vermeiden ist); es werden auch einschränkende Faktoren nicht berücksichtigt – wie eben das Risiko falsch-positiver Testresultate durch Sensitivität des PCR-Verfahrens auf in Wahrheit gart nicht infektiöse Fragmente des Virus. Was wiederum ein weiteres Argument für die Vermutung ist, dass es sich bei den gesamten Zahlen, auf denen diese politisch ausgerufene Pandemie basiert und mit denen all die Lockdowns und Beschränkungen begründet werden, um ein Hokuspokus ohne seriöse Aussagekraft handelt. (DM)