Nach linkem Boykottaufruf äußern sich „Docks” und „Große Freiheit”

Hamburger Kiez (Bild: shutterstock.com/Von rebaix-fotografie)

Zwei Hamburger Traditionsclubs werden zurzeit in einer orchestrierten Aktion mit dem Vorwurf überzogen, sogenannten „Corona-Verschwörungsideologen“ eine Plattform zu bieten. Veranstalter haben daraufhin angekündigt, die Clubs zu boykottieren. Nun äußern sich „Docks” und „Große Freiheit” , während der massive linke Shitstorm weiterhin über die beiden Clubs hinwegfegt.

Die beiden Hamburger Traditionsclubs „Docks” und „Große Freiheit” haben seit dem vergangenen Jahr an ihren Wänden Plakate aufgehängt, die sich kritisch mit der Corona-Pandemie und der Merkelschen Politik auseinandersetzen. Den beiden Kiezkultläden wurde in mehreren orchestrierten Aktionen, unter massiver medialer Beteiligung vorgeworfen, Corona-Verschwörungs-Plakate aufgehangen zu haben und somit „Corona-Leugner“ eine Plattform geboten zu haben. Eine Vielzahl von namhaften Veranstaltern hetzten in einem offenen Brief Anfang März gegen die Clubs. Darin hieß es, wie die MOPO berichtete, unter anderem:

„In einer Zeit, in der unsere Branche zusammenstehen sollte, und in der sich unzählige Menschen nach der verbindenden Kraft von Live-Kultur sehnen, sucht ihr anscheinend den Schulterschluss mit Schwurblern, Verschwörern und jenen, die keinen Widerspruch darin sehen, neben Nazis für Demokratie zu demonstrieren. Das können und werden wir nicht länger akzeptieren. Veranstaltungen unter eurem Dach kommen unter diesen Bedingungen für uns nicht infrage – den daraus entstehenden Schaden für alle Gäste und den Kulturstandort der weltoffenen Stadt Hamburg werden wir dafür in Kauf nehmen“.

Die so bedrohten Clubs beugten sich dem linken Druck nicht, sondern hängten ein weiteres Plakat auf. Darauf zu lesen: „Stopp Lockdown: Bewaffnet euch mit Wissen“. Darunter – laut Lesart der MOPO – Links zu „bekannten Corona-Verschwörern, die zum Teil Kontakte bis in die rechtsextreme Szene pflegen“. Die MOPO-Diffamierung bezog sich auf Boris Reitschuster, dem Portal Rubikon oder aber auf Wolfgang Wodarg, ein Mediziner, sowie die Vereinigung „Ärzte für Aufklärung“.

Der inszenierte Shitstorm bewirkte, dass das benannte Plakat bei „Docks“ abgenommen wurden. Die Große Freiheit 36 sei aber laut der MOPO „weiterhin von Kopf bis Fuß mit Schwurbelplakaten zugeklebt“.

Nach dem ausgerufenen Veranstalterboykott und eines linken Shitstorms in den Kommentarbereichen der sozialen Medien meldeten sich die beiden Traditionsclubs Docks & Grosse Freiheit 36 nun in einer Stellungnahme auf Facebook zu Wort:

Ich mag verdammen, was Du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass Du es sagen darfst.“ Voltaire (1694-1778)
Hamburg, das Tor zur Welt, Stadt der Vielfalt und Toleranz. Die Meinungspluralität ist ein Gut, das die Stärke unserer Stadt und der gesamten Demokratie ausmacht. Wir vom DOCKS und der Grossen Freiheit 36 werden dieses Gut immer verteidigen. Wir beteiligen uns nicht daran, Meinungen zu unterdrücken oder zu bekämpfen. Wir stehen in unserer großartigen Stadt gegen Uniformismus und Singularität. Wir hoffen, dass sich eine Politik der Unterdrückung von Ansichten in unserer Stadt niemals durchsetzen wird.

Wir sind in den Fokus geraten, weil wir Meinungen an unseren Fassaden eine Plattform geboten haben, ob wir diese nun teilen oder nicht. Diese Meinungen wenden sich gegen die politischen Maßnahmen in der Corona-Politik. Das Thema Corona und der Umgang damit, wird innerhalb der Belegschaft und auch der Eigentümer kritisch diskutiert. Nicht jeder Einzelne, auch innerhalb unseres Teams ist mit jeder Veröffentlichung einverstanden. Wir sind uns aber alle einig, dass man die Meinung des Anderen tolerieren muss.

Vielleicht waren nicht immer alle Plakate ausgewogen, angemessen oder allgemeingültig. Vielleicht waren die Plakate teilweise einseitig. Vielleicht hat ein Autor in einem anderen Kontext Äußerungen getätigt, die mit unserer Auffassung, den Auffassungen unserer Besucher oder Auffassungen unserer Geschäftspartner nicht vereinbar sind. Vielleicht kann man eine Quelle als „rechtspopulistisch“ oder „verschwörerisch“ ansehen, weil dort auch solche Inhalte möglicherweise veröffentlicht wurden.

Selbstverständlich distanzieren wir uns von Rassismus, Nationalismus, Faschismus, Extremismus und Gewalt.
Alle Plakate waren von der Meinungsfreiheit gedeckt, nicht nur die „harmloseren Parts“. Die veröffentlichten Plakate sind größtenteils Meinungswiedergaben von Dritten. Meinungen, die sich gegen die Corona-Politik wenden, können per se nicht „demokratiefeindlich“ sein, denn Demokratie steht für das Recht, jegliche Meinung äußern zu dürfen, solange diese nicht gesetzlich verboten ist. Es ist demokratiefeindlich, diese Meinungen zu unterdrücken oder sogar zu bekämpfen. Gegen das Unterdrücken und Bekämpfen von Meinungen stehen wir ein. Wir bieten ein Forum für Meinungen, die sonst keinen Platz mehr bekommen. Dies war und ist im Wesentlichen unser Antrieb.

Wir werden die Wände nicht abbauen. Wir werden die Wände weiterhin als Plattform benutzen, um die Meinungspluralität unserer liberalen Gesellschaft zu erhalten. Wir werden aber nunmehr als deutliches Zeichen dafür, dass wir für Toleranz, Meinungspluralität und friedlichen Diskurs stehen, die Wände für die Meinungen von Maßnahmenbefürwortern und Maßnahmenkritikern öffnen. Jeder zweite Rahmen steht für Veröffentlichungen, die von Maßnahmenbefürwortern an uns herangetragen werden, zur Verfügung.

Jeder darf bei uns entsprechende Vorschläge machen und wir sind gerne bereit, diese zu veröffentlichen.

Wir wünschen uns einen Diskurs zwischen den scheinbar unvereinbaren Meinungen, der von respektvollem Umgang und Sachlichkeit geprägt ist. Durch die Darstellung beider Seiten des Diskurses, wird unser eigentliches Ansinnen stärker deutlich.
Unsere Branche sollte in diesen schwierigen Zeiten zusammenstehen. Unabhängig davon, ob man die Corona Maßnahmen für sinnvoll oder sinnlos hält, wir alle leiden unter den Maßnahmen, wenn auch unterschiedlich stark. Eine solche Phase sollte geprägt sein von Verständnis und Unterstützung. Meinungsunterschiede sollten in diesen schweren Zeiten nicht mit schädigenden Handlungen einhergehen. Das Auseinandersetzen mit divergierenden Meinungen führt zu einem Erkenntnisgewinn, der auch unsere Wissenschaft treibt, aber auch Antrieb für Kreativität und Innovation ist.

Wir wünschen uns, möglichst bald, der verbindenden Kraft der Live-Kultur wieder eine Bühne bieten zu können und uns mit unseren Institutionen nicht nur auf unser Einstehen für Meinungsvielfalt beschränken zu müssen. Auch für die, die uns für die Veröffentlichungen stark kritisieren oder kritisiert haben, stehen unsere Clubs und unsere Herzen immer offen und wir werden immer bereit sein, vergangenes zu vergeben. Unsere Clubs stehen auch weiterhin jedem Künstler offen, der für Toleranz, Sorgsamkeit und Vielfalt einsteht.

Gründer und Betreiber von Docks und Grosse Freiheit 36
Geschäftsführung Docks
Geschäftsführung Grosse Freiheit 36″

Hier ein paar Reaktionen der linksfaschistischen Hohlköpfe:

Der Schwurbel-Klassiker: Unreflektierte Scheiße raushauen, Gegenwind bekommen, Opfer-Rolle einnehmen, MiMiMi….

Ok, ihr seid also tatsächlich einfach scheiße. Danke für die Bestätigung eurerseits.

Schade drum aber das wars dann, nichts als eine peinliche Rechtfertigung…. Wer Nazis und schwurblern ne Plattform bietet ist selbet in keiner Weise besser

Dieses typische Meinungsfreiheit Gelaber. Keiner kann euch verbieten, aber man kann selbstverständlich eure Läden boykottieren. Süß von euch das auch Menschen willkommen sind die nicht eure (bisher) ausgestellte Meinung vertreten. Ich war jedes Jahr in der gf36, diese Tradition hat definitiv ein Ende

(SB)