Merkels „Kerkermeister“ Braun: April, April – alle wieder zurück in den Lockdown!

Lauterbach-Pendant im Kanzleramt: Helge Braun (Foto:Imago/Spicker)

Keine fünf Tage nach der reumütigen Entschuldigung Angela Merkels für das Chaos um die zurückgenommene „Osterruhe“ droht den Deutschen nun nach Ostern ein Harcore-Lockdown, gegen den die Osterpläne wie ein müder Abklatsch wirken. Und diesmal entschuldigt sich keiner, im Gegenteil: Der Hauptverantwortliche für die „Ruhetage“-Schnapsidee, Kanzleramtschef Helge Braun, sitzt fester im Sattel denn je – und malt schon wieder den Teufel an die Wand.

Die neueste argumentative Masche, mit der Braun aus der Schaltzentrale der Macht dasselbe verkündet, was „Lockdown-Psychopath“ Karl Lauterbach seit Tagen auf seiner Tingeltour durch deutsche Talkshows fordert, geht in etwa so: Die Mutanten bringen uns alle um, wenn wir uns jetzt nicht nochmal zusammenreißen. Und zwar nicht irgendwelche Mutanten – nein, jetzt ist es die „Super-Mutante“, die jeden ansteckt, potentiell jeden tötet und, vor allem, gegen die Impfungen immun ist.

Darauf haben wir nur noch gewartet: Dass nun auch der Sinn der Impfungen hinfällig wird, weil diese womöglich gar nicht schützen. Auch für diese neueste Pointe liefern die Mutationen nun den Vorwand. Im Interview mit der „Bild am Sonntag“ erklärt Braun heute: „Die nächsten Wochen entscheiden, ob wir die Pandemie absehbar in den Griff bekommen. Wenn jetzt parallel zum Impfen die Infektionszahlen wieder rasant steigen, wächst die Gefahr, dass die nächste Virus-Mutation immun wird gegen den Impfstoff.“ Auf gut Deutsch: Husch ins Körbchen, zurück in die bundesweite Grabesruhe, und wenn Ihr nicht ohne Murren mitmacht, bringt die Impfung nix mehr.

Übrigens findet Braun den Lockdown gar nicht so übel: „Das bezweifle ich„, antwortet er auf die Vorhaltung von „Bild“, Schweden käme mit seiner Öffnungsstrategie gesellschaftlich besser durch die Krise als seine strikteren Nachbarländer. Klar: Freies Einkaufen, Restaurant- und Kinobesuche, kulturelles und soziales Leben werden überschätzt, wer zuhause eingesperrt ist, kommt damit ganz bestimmt ebenso gut klar!

Supermutante machen Impfung unglücklich

Unverdrossen plädiert Braun für mehr Tests, will die Unternehmen zwingen, durchzutesten ohne Morgen – und weiß natürlich ganz genau, dass genau dadurch erst die „dritte Welle“ an Fahrt gewinnt, mit der er dann seine wahnwitzigen Lockdownforderungen begründen kann. Als „gefährlichste Phase der Pandemie„, so der gefühlt schon hundertmal seit einem Jahr gehörte Dauerbrenner, bezeichnet Merkels Paladin wieder mal die gegenwärtige Lage – und lockt wieder mit der Strategie der nochmaligen „letzten Anstrengung„, mit der uns eine rundum verlogenen Politik seit Oktober zum Durchhalten animiert, von Verlängerung zu Verlängerung.

„Wellenbrecher-Lockdown“, dann „kurzer Knallhart-Lockdown“, dann „nochmal zwei Wochen“, dann nochmal „die Pobacken zusammenreißen“, und jetzt „noch ein paar harte Monate“: Wer diese volksverdummenden Parolen noch glaubt und diesen Irrweg weiter gutheißt, der braucht sich in Zukunft über bleibende Freiheitsverluste nicht zu beklagen. (DM)