Maske runter – Inzidenz runter: Kaum noch Neuinfektionen in Texas und Mississippi

Back to normal life, ohne Maske: Ehepaar beim Eisessen in Houston (Foto:Imago)

Eine schallendere Ohrfeige für die Verfechter von „Zero Covid“, Ausgangssperren und hartem Lockdown ist gar nicht vorstellbar: Die US-Bundesstaaten, die nicht nur komplett zur Vor-Pandemie-Normalität zurückgekehrt sind und seit rund sechs Wochen ausnahmslos ALLES wieder voll geöffnet, sondern auch die Maskenpflicht abgeschafft haben, verzeichnen niedrige und unauffällige Fallzahlen. Hier spielen Mutationen, dritte Welle und drohende Gesundheitsapokalypse – trotz „maximaler Rücksichtslosigkeit“ aus Sicht der Coronazis – keine Rolle. Vermutlich ist deshalb in den deutschen Medien darüber praktisch nichts zu lesen.

Lieber lassen sich die Deutschen von wieder und wieder nicht eintretenden Horrorprognosen, falschen Warnungen und manipulativen öffentlich-rechtlichen Schaubildern zum Infektionsgeschehen weiter ins Bockshorn jagen. Als Blick ins Ausland kennen sie nur Worst-Case-Hotspots – Brasilien, Indien und immer wieder Frankreich und Italien. Der „Bergamo-Bias“ hat bis heute Konjunktur, und die Frage nach der Vergleichbarkeit der Gesundheitssysteme – vor allem, ob die erst durch Corona plötzlich schlaglichtartig ausgeleuchteten Szenen auf ausländischen Intensivstationen nicht vielleicht eine dort schon immer vorhandene Normalität abbilden – gilt als Vorstufe zur reichsbürgerlicher Corona-Leugnung.

Normalerweise müsste es hierzulande zu einem Volksaufstand kommen: Ein hochindustrialisiertes Land wie Texas mit rund 30 Millionen Einwohnern und riesigen Ballungsräumen (alleine Houston ist die viertgrößte Stadt der USA), mit internationalem See- und Luftverkehr und großer gesellschaftlicher Mobilität, macht einfach Schluss mit Corona, sagt Lockdowns und Einschränkungen ade – und NICHTS passiert, keine der Warnungen tritt ein, keine Kliniküberlastung – im Gegenteil: Das Land steht besser da als jede einzelne der sozialistischen Lockdown-Versuchsanordnungen in Europa. Und noch spektakulärer: In Mississippi und Texas sind nun niedrigsten Covid-Fälle seit einem Jahr zu verzeichnen, nachdem die „Mask Mandats“ Anfang März aufgehoben wurden.

Quelle:NYT/Texas

Und wer darauf verweist, dies läge an den erfolgten Impfungen: Dies kann die Entwicklung nicht, allenfalls zu einem geringen Teil erklären. Auf wohlgemerkt rein freiwilliger Basis wurden in Texas, bis Stand gestern, „nur“ 16,5 Millionen Dosen verimpft, während 77.09 Prozent der Bevölkerung eine Erstimpfung erhalten haben – womit der Bundesstaat US-weit auf Platz 32 von 50 liegt (zum Vergleich: In New Hampshire liegt die Erstimpfungsrate bei 100 Prozent, in Minnesota bei über 90). Dies ist zwar gegenüber Deutschland ((zum Vergleich: 19,5 Prozent Erstimpfungsquote) beachtlich, doch wäre ach Logik unserer hiesigen Corona-Politik dennoch viel zu niedrig, um alles öffnen zu dürfen. Doch die US-Südstaaten strafen die deutschen Alarmisten Lügen: Die Zahlen so niedrig wie kaum sonst irgendwo in den USA, selbst ebenso gut oder besser als dort, wo weiterhin Restriktionen bestehen. Entgegen allen Verteufelungen durch WHO und Biden-Administration hat sich die Politik von Gouverneur Greg Abbott als durchschlagender Erfolg erwiesen.

Auch in Mississippi, das sogar den letzten Platz bei den erfolgten Erstimpfungen mit „nur“ 62,5 Prozent der Bevölkerung einnimmt, sind die Infektionszahlen auf niedrigstem Niveau stabil – ohne Maskenpflicht, ohne Kontaktbeschränkungen, wie in Texas bei rundum offenen Bars, Restaurants, Clubs, Konzerthäusern, Stränden und Geschäften.

Quelle:NYT/Mississippi

Wichtiger Hinweis hier: Der in den beiden obigen Charts ausgewiesene „7-Tage-Mittelwert“ entspricht NICHT der „7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner“, sondern ist die durchschnittliche Zahl der täglichen Neuinfektionen während der letzten sieben Tage.

Natürlich gelten auch in Texas und Mississippi staatliche Empfehlungen, die den AHA-Regeln nahekommen; doch es sind eben nur Empfehlungen – kein Zwang. Es gibt dort kein bußgeld- oder strafbewehrten Freiheitsbeschränkungen, keine Testpflichten – und aufkeimenden Forderungen von Demokraten nach Einführung von digitalen oder analogen Impfpässen begegnete Texas-Gouverneur Abbott – so wie zuvor sein Amtskollege Ron DeSantis in Florida – mit einer Executive Order, die Impfausweise kategorisch verbot. So handeln Staaten, die die Freiheit ihrer Bürger achten, ohne ihre Gesundheit (mental und physisch) aus dem Blick zu verlieren. Amerika, du hast es besser! (DM)