Berlin als „Erlebnispark“ für Judenhasser: SPD-Geisel gerät zunehmend unter Druck

SPD-Innensenator Andreas Geisel (Foto:Imago/Seeliger)

Die wohl abstoßendste Euphemisierung und Verharmlosung des aktuell grassierenden Antisemitismus und Judenhasses auf deutschen Straßen stammt bekanntlich aus dem Mund von Andreas Geisel, SPD-Innensenator im rot-rot-grünen Shithole Berlin, der die aggressiven Krakeeler und Randalierer als „erlebnisorientierte“ junge Männer bezeichnete. Wer solche Senatoren in der Regierung hat, der muss wahrlich den Islam fürchten – denn dieser darf, bei soviel staatlichem Verständnis und „Sportlichkeit“, künftig immer schlimmer die Sau rauslassen.

Der „Erlebnishunger“ muss schließlich gestillt werden – und wenn aus Worten dann wieder einmal Taten werden und „Juden klatschen“ wieder zum neuen Normal, dann kann Geisel ja vielleicht erklären, wann genug „erlebt“ wurde oder was noch gehen darf. 93 Polizisten, deren Dienstherr Geisel ist, wurden von den Hassdemonstranten alleine auf der Sonnenallee im Stadtteil Neukölln verletzt, 65 Menschen wurden vorläufig festgenommen –  weil Geisel hier, ganz anders als bislang bei Querdenker-Demos, angestrengt weg sah und keine „unverhältnismäßigen“ Maßnahmen treffen wollte – wie Versammlungsverbote oder Wasserwerfer.

Und logisch natürlich, dass dieser Super-Heuchler mit aktiver SED-Vergangenheit hier auch keine Probleme mit gebrochenen Abstands- und Maskenregeln hat. Die einen kriminalisiert er, weil sie für Grundrechte demonstrieren, die Angemessenheit von diktatorischen Freiheitseinschränkungen im Namen einer aufgebauschten „Pandemie“ hinterfragen oder lediglich das Grundgesetz öffentlich rezitieren, und lässt seine Beamten mit „weißrussischer“ Härte durchgreifen. Die anderen dürfen, wie „Bild“ resigniert konstatiert, lautstark „Tel Aviv bombardieren“ und „Scheiß Juden“ skandieren, Steine auf Synagogen und Polizisten werfen und Journalisten bedrohen –  und der Innensenator erklärt sie augenzwinkernd zu „erlebnisorientierten“ jungen arabischen Leuten.

Ausnahmsweise waren sich diesmal sogar die prominenten Gewerkschaftsfunktionäre der beiden rivalisierenden, da unterschiedlichen politischen Lagern zuzuordnenden Polizeigewerkschaften einig: Rainer Wendt von der Deutschen Polizeigewerkschaft konnte über Geisel nur noch den Kopf schütteln – und erklärte: „Das ist die übliche Verniedlichung eines unbelehrbaren Innensenators.“ Sein Pendant Jörg Radek von der Gewerkschaft der Polizei fand für Geisel ähnlich kritische Worte: „Solche Ausflüchte verharmlosen angesichts der vielen Verletzten die Gewalt.“ Es bleibt dabei, was Jouwatch bereits gestern gefordert hat: Dieser Innensenator muss sofort zurücktreten; selbst für eine staatssabotierende Skandalregierung wie im R2G-Pfuhl Berlin ist so einer keinen Tag länger mehr tragbar. Vielleicht bewirbt sich Geisel ja in Gaza als Sicherheitschef – dort sind dann noch mehr „Erlebnisse“ garantiert. (DM)