Wie erwartet: Mieter müssen CO2-Aufschläge und Klimakosten alleine tragen

Das wird teuer: Tonnenweise Klimaschutz (Fotomontage:Imago/Ohde)

Als große volkswirtschaftliche Kraftanstrengung und solidarische Gemeinschaftsaufgabe versucht die Groko ihren in Gesetze gegossenen Klima-Wahn zu verkaufen – doch am Ende kommt es genauso, wie von Skeptikern seit jeher befürchtet: Die Zeche zahlen die kleinen Leute und die sozial Schwächsten. So auch bei den CO2-Mehrkosten beim Wohnen, die nun – entgegen der Versprechungen von Grünen und SPD – von den Mietern alleine getragen werden müssen.

Allem Frust und Protest der Mieterverbände zum Trotz werden die seit dem 1. Januar dieses Jahres fälligen 25 Euro pro Tonne CO2-Ausstoß damit alleine von den Verbrauchern selbst gezahlt, und je mehr diese heizen müssen, umso teurer wird es: Im Ergebnis wird, wie „Tichy’s Einblick“ (TE) schreibt, ein Liter Heizöl damit 8 Cent teurer.

Bei einer Lieferung von 3000 Litern Heizöl sind dies 240 Euro. Eine rein ideologisch und global betrachtet (wie die meisten deutschen Klima- und Energiewendemaßnahmen) völlig unbedeutendes „Opfer„, das Kauf- und Wirtschaftskraft schwächt, den Menschen die Existenz erschwert und die Abgabenlast ins Uferlose treibt.

Immer teurer, immer unsozialer

Wenn man schon die Bevölkerung mit dieser irrsinnigen Verteuerung durch Bepreisung von Kohlendioxid drangsaliert, dann müssten die Lasten zumindest sozial ausgewogen und paritätisch verteilt werden. Doch ausgerechnet die Bundesregierung unter Beteiligung der SPD – und damit der Partei, die die CO2-Abgabe vor einem Jahr erst auf den Weg gebracht hatte – scheitert beim Versuch, Eigentümer und Vermieter zumindest anteilig an den Kosten zu beteiligen.

Und da die staatlichen Aufschläge auf CO2 in den kommenden Jahren steigen und sich bis 2025 nochmals glatt verdoppeln werden, wirkt sich die einseitige Belastung immer gravierender aus. So bestätigt sich, wovor Gegner der dogmatischen Klimapolitik seit Jahren warnen: Der ganze Kult um Erderwärmung und CO2 ist letztlich nichts als ein gigantisches Umverteilungsprogramm eines immer gierigeren und asozialistischen Staates. (DM)