Militante Linke halten zusammen: Black Lives Matter solidarisiert sich mit kubanischem Regime

"Black Lives Matter (Foto:Imago/ZumaWire)

Dass sich eine Bewegung, die auf der Verehrung, Verklärung und Verherrlichung eines Kriminellen gegründet wurde, mit kriminellen Gewaltregimes solidarisch erklärt, ist nur folgerichtig – so wie ja auch ihre linke Anhängerbasis sozialistische Willkür und Unterdrückung mit „Freiheit“ gleichsetzt: Die Unterstützung der amerikanischen „Black-Lives-Matter“-Bewegung für die kubanische kommunistische Diktatur spricht über die Verlogenheit ihrer eigenen „Ideale“ und Ziele Bände – und sollte jedem deutschen BLM-Fanboy dringend zu denken geben.

Es war (angeblich) rohe Polizeigewalt, die zum Tod Floyds geführt haben soll und deretwegen nicht nur ganze US-Innenstädte in Schutt und Asche gelegt wurden, sondern auch der verantwortliche Polizist in einem erbärmlichen Schauprozess mit von vornherein erwartbarem Ausgang verurteilt wurde (während die Hinterbliebenenfamilie des drogensüchtigen Schwerverbrechers George Floyd, der den Polizeieinsatz selbst ausgelöst hatte, seither mindestens 27 Millionen Dollar verdiente). Das zum „woken“ Glaubensbekenntnis gewordene Vorurteil, weiße Polizisten (bzw. Weiße generell) seien per se rassistisch prügelten Minderheiten notorisch gewaltexzessiv ins Koma oder ins Jenseits, führt nicht nur zu peinlichen Unterwerfungs- und Demutsgesten selbst deutscher Polizisten, die im Einsatz niederknien oder mit „Respect“- und Regenbogensignets im Dienst auflaufen.

Es macht anscheinend auch für echte, brutale und willkürliche Polizeigewalt in rechtlosen Regimes blind – wo dann die BLM-Aktivisten plötzlich so gar kein Problem mehr mit ihr haben. So wie im Fall von Kuba, wo Proteste von Freiheitskämpfern gegen Armut, Repressionen und 62 Jahre sozialistische Diktatur auf die Straße gehen. Die Floyd-Jünger und Antifa-unterstützten US-Linksradikalen schlagen sich nun auf die Seite des Regimes in Havanna – und repetieren deren Verschwörungsmythos, es handele sich bei den Demonstranten und USA-gesteuerte Konterrevolutionäre zur Destabilisierung des Landes. „Die Führer der Vereinigten Staaten haben jahrzehntelang versucht, diese Revolution zu zerschlagen„, behaupten die Aktivisten und verherrlichen, wie „Bild“ schreibt, das brutale Unterdrückungssystem des Regimes als Weg der „Souveränität und Selbstbestimmung„.

Schulterschluss zwischen Antirassisten und Antiamerikanisten im eigenen Land

Aus ihrer Sicht soll nicht der Sozialismus an der desolaten wirtschaftlichen Lage des Landes schuld sein, sondern natürlich der rassistische Satan USA mit ihrer Embargopolitik. Diese müsse „unverzüglich“ beendet werden; Washington (und zwar unter Biden wohlgemerkt, nicht Trump!) untergrabe das Recht der Kubaner auf politische Selbstbestimmung, und habe Leid über die elf Millionen Menschen des Landes gebracht – und damit (so schließt sich der Kreis zum Gründungsanlass der Bewegung!) auch über vier Millionen schwarze Kubaner. Dass unter den zahllosen Opfer der Castro-Gewaltherrschaft auch hunderttausende schwarze Kubaner waren, die verhaftet, gefoltert und ermordet wurden – das findet bei den BLM-Stalinisten natürlich nicht statt.

Immerhin: Kubanischstämmige Schwarze gehen nun auf Distanz zu Black Lives Matter und den linksradikalen, heuchlerischen Eliten hinter dieser salonlinken Untergrundbewegung. „Das afrokubanische Leben ist den schändlichen Anführern von Black Lives Matter egal“, zitiert „Bild“ Odette Casamayor-Cisneros, Professorin an der University of Pennsylvania, die sich als Schwarze und Kubanerin „zutiefst verletzt durch die BLM-Erklärung“ zeigte. Und Fabiola Santiago, eine bekannte kubanischstämmige Journalistin, fragt im „Miami Herald“ empört: „Wie kann eine Bewegung, die sich angeblich dem Streben nach Gerechtigkeit verschrieben hat, die Augen vor den Geschehnissen in Kuba verschließen, als ob diese Schlagstöcke, Würgegriffe und Kugeln nicht gegen Schwarze verwendet würden?“ Die Antwort liegt auf der Hand: Das Weltbild der US-„Antirassisten“ ist mindestens ebenso holzschnittartig wie das der schizophrenen Linksfaschisten in Europa. (DM)