EU-Behörde EMA erkennt schwere Nervenkrankheit als Impfnebenwirkung von Johnson&Johnson an

Impfverweigerung (Symbolbild:Jouwatch)

Scheibchenweise, in erträglichen Dosen und immer grade so oft, dass keine breite Verunsicherung der Bevölkerung einsetzt, gelangen neue Nebenwirkungen und Schadeffekte der angeblich so unbedenklichen, wirksamen und segensreichen Covid-Impfstoffe an die Öffentlichkeit, und die europäischen und nationalen Behörden lassen sich auch alle Zeit der Welt, neue besorgniserregende Erkenntnisse auf kleiner Flamme zu halten. So auch jetzt wieder, nach der offiziellen Bestätigung der europäischen Arzneimittelbehörde EMA, wonach das Vakzin von Johnson & Johnson eine gefährliche Nervenerkrankung als Nebenwirkung hervorrufen kann.

Nach Prüfung aller verfügbaren Daten sei ein „kausaler Zusammenhang zwischen dem COVID-19-Impfstoff von Janssen und dem Guillain-Barré-Syndrom möglich„, so die EMA. Die Klassifizierung erfolgt zwar ausdrücklich als „mögliche seltene Nebenwirkung“ des COVID-19-Impfstoffs Janssen von Johnson & Johnson, doch sie basiert auf immerhin 108 weltweit gemeldeten Fälle – was insofern keine Kleinigkeit ist, als Johnson & Johnson bei weitem nicht so häufig verabreicht wird wie etwa Comirnaty von Pfizer/Biontech.

Nach der Bewertung der verfügbaren Daten schätzt der PRAC, dass ein kausaler Zusammenhang zwischen COVID-19-Impfstoff Janssen und GBS möglich ist„, zitiert „RT Deutschland“ teilte die Europäische Arzneimittel-Agentur unter Bezugnahme auf ihren Ausschuss für Risikobewertung im Bereich der Pharmakovigilanz (PRAC). Inzwischen prüft die EMA auch entsprechende Fälle des Guillain-Barré-Syndrom (GBS) nach Impfungen mit AstraZeneca. Bei GBS handelt es sich laut der Deutsche Gesellschaft für Neurologie um ein schweres neurologisches Krankheitsbild, das in etwa 75 Prozent aller Fälle als Folge von zumeist bakteriellen Darm- oder Atemwegsentzündungen auftritt.

„Kausaler Zusammenhang ist möglich“

Wie die Gesellschaft schon im Frühjahr letzten Jahres mitteilte, kann das SARS-CoV-2-Virus das Guillain-Barré-Syndrom verursachen. Die PRAC spricht von einer „Immunstörung, die eine Nervenentzündung hervorruft und zu Schmerzen, Taubheit, Muskelschwäche und Gehbehinderung führen kann„. Auch die EMA schreibt, neben dem beschwichtigenden Verweis auf die Seltenheit der Fälle, dass kürzlich geimpfte Personen, die Symptome entwickeln, die auf ein Guillain-Barré-Syndrom hindeuten, wie Schwäche oder Kribbeln in den Gliedmaßen oder Sehstörungen, sofort einen Arzt aufsuchen sollen.

Dass also nicht nur Corona, sondern die Impfung genau die Erkrankungen verursacht, vor denen sie doch schützen soll, scheint eine Besonderheit der doch angeblich so überlebenswichtigen Corona-Impfungen zu sein. Dass es in den meisten Fällen „gutgeht“, macht das ganze nicht besser; die Impfung wird so bestenfalls zu einer gefährlichen Lotterie mit ungewissem Ausgang. (DM)