Spritpreis-Horror: Grüne bald am Ziel, Deutschland wird stillgelegt

Tanken bald nur noch für Millionäre (Foto: Von Maria Sbytova/Shutterstock)

Die Grünen und ihre parteiübergreifenden politischen Claqueure sind fast am Ziel: Ab 2022 droht die Spritpreiserhöhung um nochmals 40 Cent pro Liter – womit sich das Level fast schon dem ursprünglichen Schreckgespenst der Neunziger – „5 Mark pro Liter“ – angenähert hat (einer Maximalforderung, die damals von den Grünen als bösartige Verunglimpfung ihrer Partei zurückgewiesen wurde). Ein faszinierendes Ablenkungsmanöver wieder einmal – unterschlägt die Debatte doch, dass alleine in diesem Jahr der Spritpreis schon einmal einen ähnlichen Satz nach oben gemacht hat.

Die Menschen an das Unerträgliche gewöhnen, indem man ihnen Angst mit dem noch Unerträglicheren macht: Diese Masche zieht seit Corona besonders gut, und so murren und jaulen zwar viele  schon jetzt über die für Gering- und Durchschnittsverdiener kaum noch zu schulternden gegenwärtigen Spritpreise (zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels z.B. Super E5: ca. 1,56 Euro pro Liter), doch bevor ihr Frust in Revolte umschlägt, lenkt man sie schon mit der nächsten Erhöhungsrunde ab. Zum Ablenkungsmanöver passt auch, dass sich die Politik, die dieser Preisexplosion tatenlos zugesehen und sie mit ihrer Klimapolitik akzeleriert hat, nun als Anwalt der „kleinen Leute“ inszeniert: Sie verspricht, die Preiserhöhung zu deckeln – aber natürlich erst auf einem Niveau, bei dem die Katastrophe schon eingetreten ist.

So etwa Merkels Skandal-Verkehrsminister Andreas Scheuer, der laut „dts“ tönt: „Bei zwei Euro muss die Politik einschreiten!„. Bei zwei Euro erst? Da ist das Kind bereits in den Brunnen gefallen – denn dies wäre, gegenüber dem Preislevel jetzt, dann sogar mehr als 44 Cent Teuerung und damit jenseits von Gut und Böse. Die Politik müsste wenn, dann jetzt und SOFORT deckeln. Oder rechnet Scheuer etwa schon mit noch deutlich teureren Preisanstiegen – vielleicht um 80 Cent oder gar über einen Euro pro Liter? Wenn man bedenkt, dass trotz Wahlkampf nur solch stiefmütterliche und vage Absichtserklärungen mit Bezug auf diese brandgefährliche Entwicklung abgesondert werden, dann will man gar nicht wissen, welche Zumutungen erst nach dem 26. September auf uns zukommen.

Wenn es staatliche Interventionen geben sollte, dann sollen diese jedoch noch nicht einmal für alle kommen, sondern nur für speziell betroffene Klientelen: die ländliche Bevölkerung oder Handwerker, die auf das Auto angewiesen sind. „In Power-Regionen, wo die Handwerker zu Hause sind, muss es eine Spritpreis-Grenze geben„, phantasiert Scheuer. Also innerdeutscher, regionaler Spritpreis-Wettbewerb mit Tank-Pendelverkehr, dank Planwirtschaft an der Zapfsäule? Lebensfremder geht es kaum noch. Zumal man bei diesem Verkehrsminister ohnehin davon ausgehen kann, dass das Gegenteil seiner Versprechungen eintritt.

Preishorror – trotz bevorstehenden Wahlen!

Ob die von Scheuer in „Bild“ angemahnten „Gegenmaßnahmen der Politik“ all den Berufspendlern, Außendienstlern, Fuhrbetrieben und Handwerkern nützen werden, ist mehr als fraglich – denn für sie sind schon jetzt Beträge die Spritpreise kaum mehr verkraftbar. Zusätzlich zur ohnehin allmählich Fahrt aufnehmenden Inflation belasten sie deren Kalkulation zulasten der Kunden massiv. Die Folge sind massive Teuerungen – und dann Auftragseinbrüche bis hin zur Insolvenz.

Zumal sich die Spritpreise als Preistreiber insgesamt erweisen: Denn fast alle Produkte werden teurer, wenn die Speditions- und Transportkosten steigen. Nicht nur Autofahrer sind deshalb von diesem fehlregulatorischen Irrsinn betroffen, sondern jeder Verbraucher, dessen tägliche Konsumgüter letztlich immer über LKW’s zum Zielort gebracht werden.

Die linksgrünen Elitisten, wie Olaf Scholz, der als roter Spitzenverdiener die aktuellen Spritpreise bekennendermaßen „nicht auswendig kennt, oder die Dienstwagen-Nomenklatur in Bund und Länder, sind fast am Ziel: Autofahren ist nur noch etwas für staatlich apanagierte Apparatschiks – und für Millionäre. Für alle anderen stehen buchstäblich die Räder still. Einen größeren Verrat am kleinen Mann – ausgerechnet durch die Grünsozialisten – gab es wohl noch nie. (DM)