Coronazis wollen Servus TV abservieren

Ferdinand Wegscheider (Bild: Servus TV)
Ferdinand Wegscheider (Bild: Servus TV)

In Österreich sind die gleichen Apparatschiks am Werk wie hierzulande. Aktuell wird dort versucht, den regierungsfernen Privatsender Servus-TV zu demontieren und schlussendlich zu vernichten. Insbesondere das links-politisch geführte Redaktionsnetzwerk Deutschland hat es auf den Servus-TV Intendanten Dr. Ferdinand Wegscheider abgesehen.

Der mächtige Madsack-Konzern mit seiner Verlagsgesellschaft Madsack vereinigt rund 155 Unternehmen unter seinem linkspolitischen Mediendach (Stand 2017). Eine besonders medienstarke Position nimmt hier das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) ein. Die Zentralredaktion mit Sitz in Hannover und Berlin, die deutschlandweit etwa 50 Zeitungen kontrolliert – darunter befinden sich nicht nur die Madsack-Zeitungen, sondern auch Zeitungen, an denen die SPD/DDVG beteiligt ist (z.B. Neue Westfälische zu 100 Prozent), sowie zahlreiche Zeitungen anderer Verlage wie insbesondere des Dumont-Konzerns (z.B. Berliner Kurier, Kölner Stadt-Anzeiger, Kölnische Rundschau) – erreicht rund sieben Millionen Leser mit ihren linkspolitisch getrimmten Inhalten.

Aktuell hat sich RND darauf eingeschossen, mitzuhelfen, den österreichischen Privatsender Servus TV zu eliminieren. ServusTV, im Besitz der Red Bull Media House GmbH, verzeichnet aufgrund seiner parteifernen politischen Angebote exzellente Imagewerte und erfreut sich zunehmender Beliebtheit mit 25 Millionen Zuschauern pro Monat.

Unter der Überschrift „Zwischen Tierdokus und Verschwörungserzählungen: die wundersame Welt von Servus TV“ schlägt RND in ekelhafter Weise auf den von Intendant Dr. Ferdinand Wegscheider geführten Sender ein. Wegscheider, bekannt für seine punktierten und regierungskritischen Satirebeiträge im Servus-Format „Der Wegscheider„, ist der Staatstrompete RND ein besonderes Ärgernis.

Denn: Wegscheider kritisiert in seinen Beiträgen schonungslos nicht nur die Geisteskrankheit Gendermainstreaming, die von grünen Ideologen betriebene Klimahysterie. Nein. Er nimmt es sich auch heraus, sich kritisch zu den Maßnahmen des österreichischen Corona-Regimes zu positionieren. So bezeichnet Wegscheider – ohne bislang gestoppt worden zu sein – die Corona-Impfungen als „Gentherapien“, die „viele teils schwere Nebenwirkungen“ hervorrufen. Der RND verpasst an dieser Stelle nicht, darauf hinzuweisen, dass genau das „Gegenteil“ richtig sei. Besonders erschreckend empfindet es der RND, dass Wegscheider feststellt, dass – nach dem Vorbild totalitärer Staaten – Kritiker gnadenlos attackiert und diffamiert werden und Mithilfe von „Experten, Politikern und Zensurbeauftragten, die sich neuerdings selbst ‚Faktenchecker‘ nennen“, dieses  „Propagandakartell“ betreiben.

Das ist nach Ansicht von RND „feinste Rechtsrhetorik“, diese muss zukünftig verhindert werden und freut sich insbesondere darüber, dass „Wegscheiders wöchentlicher Rundumschlag inzwischen ein Fall für die österreichische Medienbehörde KommAustria“ geworden ist. Denn die sauberen Kollegen der Journalistenorganisation Presseclub Concordia hatte dort im Dezember wegen „falscher oder irreführender Äußerungen“ Beschwerde eingereicht.

„Der Wegscheider“ suggeriere nach Ansicht der Corona-Regime-Erfüllungsgehilfen, dass es sich um eine „eine ernst zu nehmende Informationssendung, die auf Fakten beruhe“ handle. Tatsächlich aber – so , der klagende Presseclub – würden „durch rhetorische Figuren, audiovisuelle Stilmittel, Unterstellungen sowie Anspielungen auf im kollektiven Bewusstsein verankerte Stereotype und Verschwörungserzählungen Behauptungen in den Raum gestellt, die den Anforderungen an Rundfunk im Allgemeinen und Informationssendungen im Besonderen nicht genügen.“ Mit diesen Äußerungen werde nach Ansicht des feien Presseclubs – bei dem Laden handelt es sich wie beim Deutschen Presserat um einen eingetragenen Verein – „die Öffentlichkeit verunsichert, beunruhigt, aufgestachelt und gespalten, die Glaubwürdigkeit von Politik, Wissenschaft und Medien untergraben und in unserer Ansicht nach unzulässiger Weise in Sphäre und wohl auch Rechte Dritter eingegriffen“.

Ferdinand Wegscheider bemerkt zu dem totalitären Ansinnen, eine nicht-regierungstreue Stimme zum Schweigen zu bringen, dass die „intensive Mainstream-Kampagne“ gegen den Sender Servus TV bislang nicht gefruchtet habe. Die Hoffnung von RND und Co., Wegscheider habe aufgegeben, bewahrheitete sich nicht – die erfolgreiche Sendung ging nur in die Winterpause. Wegscheider weiter: „Still und heimlich abzutreten oder gar in die Knie zu gehen ist unser beider Sache nicht.“ Und das, obwohl das „mediale Establishment“ gerade nur zu gerne versucht, die Corona-Krise zu nutzen, um „mit haltlosen Vorwürfen einen lästigen Konkurrenten loszuwerden“. (SB)