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WEF 2022 in Davos: Gleich und gleich gesellt sich gern

Von Sonntag bis Donnerstag (22.-26. Mai) findet in Davos das wichtigste Elitistentreffen statt. Die Themen des World Economic Forum reichen von der digitalen Vernetzung für die “Vierte Industrielle Revolution” über den Welt-Umbau unter dem Deckmantel der Nachhaltigkeit und der “Pandemie”. Auch die Ukraine-Krise ist ein Thema. Mittendrin statt nur dabei: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj und die Klitschko-Brüder. Aha!

Von Wolfgang Prabel

Es ist nicht das erste Mal, daß der Komiker Selenskyj sich auf die Bretter wagt, die den Elitisten die Welt bedeuten. Bereits im ersten Winter nach seiner Machtübernahme reiste er nach Davos und warb um Tech-Investoren. Zwei Wochen später ließ er ein Ministerium für digitale Transformation gründen. Dieses wiederum ließ die App “DiiA” entwickeln, über die heute alle Behördenwege im Land digital laufen. Beobachter zufolge war es der erste experimentelle Versuch für ein voll-digitales Sozialkreditsystem in Europa nach chinesischem Muster.

Eine fünfköpfige ukrainische Delegation soll nach Davos anreisen, darunter Außenminister Dmytro Kuleba, der Kiewer Bürgermeister Witali Klitschko sowie sein Bruder Wladimir. Sie waren bereits 2018 beim WEF-Treffen. In Davos gibt es im Wissen um das immense Potenzial des osteuropäischen Landes am Weg zum globalistischen Umbau sogar ein eigenes Ukraine-Haus.

Ein Plenum in Davos will Bürger zu einer Änderung des Lebensstils animieren, um “die Zusammenhänge zwischen Klimawandel und Pandemien abzuschwächen”. Ein anderes betreibt die Ansicht, dass es zu Konflikten wie in der Ukraine “internationale Einigkeit brauche”. Auch die “schnelle” Reaktion von Regierungen beim Corona-Zwangsregime will es vor dem Volk verteidigen. Dazu stellt es die Frage: “Wie können Führungskräfte in Krisenzeiten ethische Entscheidungen treffen und gleichzeitig den sozialen Zusammenhalt und das Vertrauen der Bürger erhalten?” Zur Info: Unter Ethik versteht das WEF nicht etwa die Freiheit, sondern den “Trend zu mehr staatlicher Intervention und mehr Kontrolle über das Leben”.

Daß die Pläne des WEF schaurig sind, ließ etwa der WEF-Berater Yuval Harari einst beim Jahrestreffen durchblicken. Er stellt sich vor, daß Menschen durch höhere Lebewesen mit künstlicher Intelligenz ersetzt werden. Als Vorbereitung konnte er sich eine Art “Antivirus-Programm für den Verstand” vorstellen. Dieses solle uns kennenlernen und allfällige Vorurteile austreiben, uns vor angeblicher Manipulation und Falschinformation warnen – und am Ende diese Infos blockieren. Bei Yuval Noah Harari handelt es sich um einen leitenden Berater des Weltwirtschaftsforums (WEF) rund um “Great Reset”-Architekt Klaus Schwab. Wie sein Mentor ist der israelische Historiker ein agiler Verfechter des Transhumanismus – der Verschmelzung von Mensch und Maschine. Der Schauspieler Ashton Kutcher, der derzeit der EU gerade eine von ihm angeleierte Chat-Überwachungssoftware andrehen will, ist übrigens ebenfalls ein WEF-Jünger.

Angesichts des liederlichen Umgangs von Selenskyj und Co. frage ich mich, wie man so naiv sein und die Ukraine unterstützen kann. Man könnte es bestimmt, wenn sich in der Kiewer Führung nicht massenhaft oligarchische Lumpen angesammelt hätten, die im Schulterschluß mit Klaus Schwab ein etatistisches und sozialistisches Inferno anstreben.

Grüße an den Inlandsgeheimdienst: „Habt ihr gelogen in Wort und Schrift, andern ist es und euch ein Gift.“ (Geh. Rath v. Goethe)

*Im Original erschienen auf prabelsblog.de

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