Sahra Wagenknecht: Der Wirtschaftskrieg gegen Russland ist ein Schuss ins eigene Knie

Immer dann, wenn Grüne Zeichen setzen oder Moral zeigen wollen, geht das nach hinten los, wird das ein Schuss ins eigene Hirn, weil über die Konsequenzen dieses angeblich solidarischen Handelns nicht nachgedacht wird.

Sarah Wagenknecht hat wieder einen sehr guten Kommentar zum Thema „Kampf gegen den Russen“ auf Facebook hinterlassen:

Der Wirtschaftskrieg gegen Russland und die Diskussion um Gas- und Öl-Embargos sind vor allem eins: Ein Schuss ins eigene Knie. Weder halten sie den völkerrechtswidrigen Krieg in der Ukraine auf, noch scheinen sie Russland wirtschaftlich zu schaden. Im Gegenteil – Mit 14 Milliarden Euro Mehreinnahmen durch gestiegene Weltmarktpreise in Folge der Sanktionspolitik rechnet der russische Finanzminister für 2022. Die Wirtschaftssanktionen, an denen sich ein Großteil der Welt nicht beteiligt, werden mehr und mehr zum Bumerang: Sie schaden vor allem den Menschen in Europa, die nun beim Tanken und Heizen ordentlich draufzahlen müssen. Dagegen gehen günstige russische Rohstoffe vermehrt nach Asien und in die Türkei. Die Zukunft der deutschen Energieversorgung hingegen: teures, dreckiges US-Fracking-Gas und ebenso teueres LNG-Flüssiggas aus Katar – ein Leuchtturm der Menschenrechte! Was für eine verrückte Politik!

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