Erdingers Absacker; Bild: Collage

Erdingers Absacker: Was steht in den gehackten E-Mails der Grünen?

Die Parteispitze der Grünen wurde zum Opfer einer Cyberattacke auf ihre E-Mailkonten. Wahrscheinlich war es der russische Vlad, der alte Finsterling. Gut möglich ist deshalb, daß er mir, dem fiesesten aller „Putin-Trolle“, erlaubt haben könnte, darüber zu spekulieren, was in den fraglichen E-Mail zu lesen ist. Genau weiß das aber niemand, noch nicht einmal ich selbst. Fest steht nur, daß es um die Mailkonten von Habeck, Baerbock, Nouripour und Lang geht. Hoffentlich waren es nicht die CIA oder der Mossad. Die würden mir bestimmt nicht erlauben, darüber zu spekulieren, was in den gehackten E-Mails zu lesen gewesen sein könnte. Also was könnte dringestanden haben?

Habeck an den „Wirtschaft zum güldenen Löwen“ in Pimperltupfing: „Liebe Wirtsleute! Wie Ihr wisst, bin ich jetzt Euer Wirtschafts- und Klimaminister. Bei mir im Ministerium haben sich Leute beschwert, daß bei der größten Hitze wegen der Klimakatastrophe in Eurer Wirtschaft die Klimaanlage nicht läuft. Ich habe sofort ein Gesetz beschlossen, daß ihr sie reparieren lassen müßt. Sonst gibt’s Strafe. Es ist verboten, die Klimaanlage in der Wirtschaft nicht zu reparieren, außer, ihr macht aus eurer Wirtschaft eine vegetarische Kiffersauna. Dann müsst ihr das aber auch über der Eingangstür angeben. „Wirtschaft zum vegetarischen Löwen – Kiffersauna“. Sucht’s euch aus. Freundlicher Gruß, Robert Habeck, Wirtschafts- & Klimaminister

Schreibt auch E-Mails: Robert Habeck – Foto: Imago

Antwort von der „Wirtschaft zum vegetarischen Löwen – Kiffersauna“: „Lieber Robert, altes Haus, wir wissen schon, daß Du jetzt Wirtschafts- und Klimaminister bist. Deswegen brauchst Du uns aber jetzt nicht auf einmal so scheißautoritär zu kommen. Schau einfach mal wieder auf ein Bier und einen Joint bei uns rein, so wie früher. Die Zeche für Deine Bodyguards zahlst Du aber selber. Geld genug hast Du ja jetzt, seit Du keine Kinderbücher mehr verkaufen musst. Sag rechtzeitig Bescheid, bevor Du kommst. Wir haben neuerdings astreine Frischluft-Zufächlerinnen aus der Ukraine zur Verfügung, die wir bloß anzurufen brauchen. Wos a Anmut, wos a Liebreiz. Gemeinsam und solidarisch für einen frischen Wind in der Wirtschaft! Freundlicher Gruß aus Pimperltupfing, Deine Wirtsleute.

Annalena Baerbock, Mail an die Firma „Rheinmetall“: „Grüß Euch, ihr Heavy-Metal-Freaks! Was ist denn bei Euch schiefgelaufen? Habt Ihr eigentlich nur Flaschen in Eurer Versandabteilung sitzen? Mein privater Provisions-Tierpanza mit Elektroantrieb im Panda-Design ist in der Ukraine angekommen, anstatt bei mir daheim. Kaum war er über die polnisch-ukrainische Grenze, haben ihn die Russen zerstört. Bei mir im Garten steht dafür jetzt einer von Euren saublöden Leopard-Panzas mit Dieselmotor. Ich will aber einen Panda-Panza mit Elektroantrieb haben. So war das ausgemacht! Der Hofreiter hat seinen ja auch gekriegt und fährt jetzt damit rum. Wie stehe ich denn da? Ich will und will und will jetzt meinen Panda-Panza, sonst lernt ihr mich kennen und ich lasse russische T-Panza in die Ukraine exportieren, Sanktionen hin oder her. Dann macht ihr mit mir kein Geschäft mehr. Es ist verboten, kein Geschäft mit mir zu machen. Sonst gibt’s Strafe. Jetzt aber dalli! Ungehaltener Gruß – Annalena, Außenministerin (feministisch) und Tierpanza-Expertin.

Annalena Baerbock schwört ihre Partei auf die Zwänge des Regierens ein; Bild: Collage
„Im Handumdrehen von der Pazifistin zur Bellizistin“ – Screenshot Facebook

Antwort von „Rheinmetall“ an die Außenministerin Annalena Baerbock (feministisch): „Sehr geehrte Frau Außenministerin Baerbock (feministische)! Wir danken Ihnen für Ihre Nachricht und freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, den ersten Teil des Problems bereits gelöst zu haben. Die zuständige Sachbearbeiterin in unserer Versandabteilung haben wir gefesselt, auf eine Drohne gebunden und mit einem freundlichen Begleitschreiben in der Jackentasche an die Taliban nach Afghanistan abgeschickt, wo sie für ihren unverzeihlichen Fehler gesteinigt wird. Sobald wir aus China die neuen Pandafelle haben, überziehen wir Ihren persönlichen Provisionspanza damit und bringen ihn wie vereinbart bei Ihnen vorbei. In der Anlage übersenden wir Ihnen eine amerikanische Javelin, mit welcher Sie den scheußlichen Leopard-Panza mit Dieselmotor in Ihrem Garten einstweilen ganz leicht selber zerstören können. Wir bitten vielmals um Verzeihung für die Unannehmlichkeiten. Mit größtmöglicher Ehrerbietung, Ihre Heavy-Metal-Freaks von Rheinmetall„.

Omid Nouripour in einer Mail an Ricarda Lang: „Liebe Ricarda! Ich weiß nicht mehr, was ich sagen soll. Immer lachen alle. Das ist gar nicht lustig. Fällt Dir etwas Gescheites ein? Trauriger Gruß, Dein Omid.“

Omid Nouripour, – Foto: Imago
Ricarda Lang – Foto: Imago

Antwort von Ricarda Lang an Omid Nouripour: „Lieber Omid! Ich hatte großen politischen Erfolg damit, mich als erste offen bisexuelle Bundestagsabgeordnete zu outen. Wenn Du Lust hast, dann komm doch einfach mal bei mir zu einer Party vorbei und bring die Tessa Ganserer mit. Wir könnten erst Strip-Poker spielen und uns dann einvernehmlich der Frage widmen, ob Du der geschlechtlichen Vielfalt zugetan bist. Wenn das der Fall sein sollte, dann könntest Du Dich nächste Woche ebenfalls als erster offen bisexueller Bundestagsabgeordneter outen. Dann traut sich keiner mehr zu lachen. Sonst gibt’s Strafe. Aber mach hinne (hi-hi-hi), weil ich bald meine Tage bekomme und überall Tampons in die Pressekameras halten muß, so daß ich dann erst einmal keine Zeit für Dich und Tessa hätte. Langer und breiter Gruß, Deine Ricarda.

Cem Özdemir, Landwirtschaftsminister, in einer E-Mail an den Bauernverband: „Echt jetzt, ihr seid solche Bauern! Wenn sich das nicht ändert, werde ich mich einmal mit meinem Freund Robert in der Kifferssauna von Pimperltupfing treffen. Der ist nämlich Wirtschaftsminister. Wir rauchen ein paar Joints zusammen und dann fällt uns schon ein, wir wir euch Bauern die Hammelbeine langziehen könnten. Ihr Bauern seid so unsolidarisch mit der Landwirtschaft in der Ukraine. Nicht und nicht wollt ihr einsehen, daß die alles dürfen sollen, was ihr bleiben lassen müsst, weil es sonst Strafe gibt. Ihr habt gefälligst Blühstreifen und Brachflächen, ohne zu meckern. Die Ukrainer können sich das nicht leisten, so klein wie die niedliche Ukraine ist. Wer nicht hören will, muß fühlen. Wenn euch die Kohle nicht reicht, dann verkauft halt eure sauteuren Claas-Mähdrescher und die Fendt-Traktoren. Am besten in die Ukraine. Dort geht das mit den Dieselmotoren schon in Ordnung. Ich will nichts mehr hören von euch Bauern. Le Landwirtschaft c’est moi. Und jetzt Ruhe! Gruß, Özdemir, Landwirtschaftsminister.

Sorgt für Stimmung beim Bauernverband: Cem Özdemir – Foto: Imago

Antwort-Mail des Bauernverbandes an Cem Özdemir: „Özedmir uns amal ned aufregen, Landwirtschaftsminister, bauernschlauer, gell? Wenn du uns noch ein bißchen länger blöd kommst, dann machen wir unsere Güllefässer voll und düngen den Garten hinter deinem Haus, bis dir die Suppe kniehoch im Heizungskeller steht, du Landwirtschaftsminister, du dahergelaufener. Weißt Bescheid jetzt. Gruß, Bauernverband.

Sehen wir der Realität ins Auge: Die deutsche Öffentlichkeit wird wahrscheinlich nie erfahren, was in den gehackten E-Mails gestanden hat. Daß es etwas Vernünftiges gewesen sein könnte, nimmt ohnehin niemand an. Nicht wenige werden es deswegen auch gar nicht wissen wollen. Einen erfrischenden Sommer-Samstagabend allen Absackern!

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