Bier (Bild: shutterstock.com/Matva)

Bald kein Bier mehr in Deutschland – wegen grüner Energiepolitik?

Jetzt geht es uns definitiv an den Kragen: Aufgrund einer zerstörerischen grünen Energiepolitik – praktischerweise nun Putin in die russischen Schuhe geschoben – werden es sich demnächst die Hopfenbauer nicht mehr leisten können, ihren Hopfen trocknen zu können.

Hopfen ist – neben Wasser, Malz und Hefe – ein essenzieller Bestandteil von Bier. Hopfen verleiht dem Bier die angenehme Bittere, sorgt für den typischen Geruch und Geschmack und fördert die Schaumbildung. Hopfen ist aber auch der Stoff, der das Bier überhaupt erst haltbar macht. Das heißt, wo immer auf dieser Welt Bier gebraut wird, ist Hopfen im Spiel.

Knapp drei Viertel der weltweiten Hopfenanbaufläche liegen in gerade einmal in zwei Ländern: USA und Deutschland. In Bayern in der Hallertau liegt mit 17.000 Hektar die weltweit größte Anbaufläche für das edle Gewächs. Die restlichen 17 Prozent verteilen sich auf andere Anbaugebiete wie auf den Elbe-Saale-Winkel in Sachsen-Anhalt.

Dort stehen die Hopfenbauern – „dank“ einer zerstörerischen Energiepolitik – vor dem Problem, aufgrund der wahnwitzig gestiegenen Energiepreise ihren Hopfen nicht mehr trocknen zu können. Denn nach der Ernte im Herbst müssen die Dolden auf einen Wassergehalt von zehn Prozent heruntergetrocknen, damit sie gelagert werden können.

So berichtet Alfred Regner, Hopfenbauer aus Sachsen-Anhalt, dem öffentlich-rechtlichen MDR, dass er – um seine Hopfenpflanzen ausreichend trocknen zu können, 150.000 Liter Heizöl benötigt. Der Preis habe einst bei 70 Cent pro Liter gelegen, jetzt läge er bei 1,60 Euro. Auch Diesel ist teurer geworden. So stiegen die Ausgaben seines Betriebes um etwa 300.000 Euro im Jahr. Der Bauer: „Noch ein, zwei Jahre können wir das aushalten, dann müssen wir die Tore zumachen“. Die gestiegenen Energiekosten könne er nicht an die Kunden weitergeben, da langfristige Verträge an die Bier-Erzeuger das nicht erlauben.

Die hohen Energiepreise treiben die Erzeugerpreise in immer wahnsinnigere Höhen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, war dies der höchste Anstieg gegenüber einem Vorjahresmonat seit Beginn der Erhebung im Jahr 1949. Die gewerblichen Erzeugerpreise verzeichnen seit Dezember 2021 jeden Monat neue Rekordanstiege im Vergleich zum jeweiligen Vorjahresmonat – also nicht erst seit dem russischen Angriff auf die Ukraine, wie die grünen Inflationäre uns nun glauben machen wollen.

Nun heißt es nicht nur hungern, frieren und stinken für den Frieden, sondern auch Bierabstinenz für den Frieden. (SB)

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