Novak Djokovic (Bild: shutterstock.com)

Ein Typ mit guter Rückhand und stabilem Rückgrat: Tennis-Star Djokovic bleibt beim Impf-Nein

Tennis-Star Novak Djokovic verfügt über etwas, das in diesen Zeiten Seltenheitswert hat: Über ein Rückgrat. Denn: Der Djokovic will auch im Falle eines weiter bestehenden Einreiseverbots in die USA sich nicht dem Corona-Regime beugen und impfen lassen. Es verzichtet dann lieber auf die Teilnahme bei den US Open.

„Ich würde sehr gerne in die Staaten fliegen. Aber zum heutigen Zeitpunkt ist das nicht möglich“, so der 35 Jahre alte Serbe am Samstag kurz vor Beginn des Tennisturniers in Wimbledon. „Es gibt nicht viel mehr, was ich machen kann. Es liegt wirklich an der US-Regierung, eine Entscheidung zu fällen, ob sie ungeimpfte Menschen in das Land lassen oder nicht.“ Und auch die penetrante Nachfrage, ob er eine Impfung für sich ausgeschlossen habe, antwortete Djokovic mit: „Ja.“

Djokovic wurde medienwirksam bereits zu Jahresanfang wegen einer fehlenden Corona-Impfung kurz vor Beginn der Australian Open des Landes verwiesen und konnte so seinen Titel in Melbourne nicht verteidigen. Der Tennisspieler verzichtete ebenfalls auf die Teilnahme bei den Tunieren in Indian Wells und Miami. Dass er voraussichtlich nicht bei den US Open, die am 29. August beginnen, teilnehmen kann, sei „eine Extra-Motivation“ für Wimbledon, sagte der sechsmalige Sieger. Durch die Diskriminierung russischer Teilnehmer – es fehlen sowohl Daniil Medwedew, der keine vollumfängliche, öffentliche Position gegen Präsident Wladimir Putin einnahm – als auch der verletzte Alexander Zverev, ist Djokovic nun auf Nummer eins gesetzt.

Djokovic dürfte in seiner Entscheidung, sich nicht den Gefahren einer unausgetesteten Impfplörre auszusetzen, durch die neue Studie des New England Journal of Medicine von Altarawneh, Heba N., Hiam Chemaitelly et all (2022). Effects of Previous Infection and Vaccination on Symptomatic Omicron Infections, bestärkt fühlen. Das Resultat: Die Impfung schützt nicht mehr als eine natürliche Erkrankung.

Während man abwarten kann, bis die deutsche Neigungsjournale in gewohntem Hass über Djokovic herfallen wird, wird dem Tennisspieler in den sozialen Medien auch dieses Mal Respekt gezollt.:

„Es gibt halt auch Tennisprofis mit Charakter, wie ja auch immer noch viele „Normalbürger“ gezeigt haben, dass sie sich das Denken nicht verbieten lassen.“

„Umso größere Achtung hege ich für den international aufgestellten Tennis-Unternehmer aus Serbien. Herr Djokovic ist früher als ich zu einer negativen Einschätzung des grassierenden Impfwahns gelangt und hält diese Position durch, obwohl seine zeitlich limitierte Geschäftstätigkeit in den Stadien der Welt dadurch erheblich beeinträchtigt wird.“

„Herr Djokovic ist ein echter Ehrenmann und ein Held.“

„Welcher Sportler hätte das in D gemacht? Ich erinnere an Kimmich, der unter den medialen Druck zusammengebrochen ist. Unsere Moralapostel hätten ihn gesteinigt, was eine Schande in einer demokratischen Gesellschaft ist. Frei sind wir hier somit schon lange nicht mehr….“

„Mein uneingeschränkter Respekt vor dieser Einstellung.“

„Herr Djokovic ist ein echtes Vorbild. Er wehrt sich erfolgreich gegen die Spike-Protein-Vergiftung. Das ist sehr gut und wir alle müssen es ihm gleich tun.“

usw. usw. usw. (SB)

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