Frieren fürs Klima und gegen Russland - bald auch unter EU-Kontrolle (Foto: Finkes/Shutterstock)

Bundesnetzagentur fürchtet Totalausfall russischer Gaslieferungen – werden uns von der Regierung die Heizungen doch abgedreht?

Berlin – Wie war noch mal der Spruch? Zieht euch warm an? Wenn das mal reicht: Die Bundesnetzagentur fürchtet einen Totalausfall der russischen Gaslieferungen und ruft zu größeren Anstrengungen beim Energiesparen auf. Die Frage sei, ob aus der bevorstehenden regulären Wartung der Gaspipeline Nord Stream 1 „eine länger andauernde politische Wartung wird“, sagte Netzagentur-Chef Klaus Müller den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstagausgaben). Wenn der Gasfluss aus Russland „politisch motiviert länger anhaltend abgesenkt wird, müssen wir ernsthafter über Einsparungen reden“.

Die zwölf Wochen bis zum Beginn der Heizsaison müssten genutzt werden, um Vorbereitungen zu treffen. Müller appellierte an alle Haus- und Wohnungsbesitzer, ihre Gasbrennwertkessel und Heizkörper rasch zu überprüfen und effizient einstellen zu lassen. „Eine Wartung kann den Gasverbrauch um zehn bis 15 Prozent senken“, sagte er.

„Das muss jetzt passieren und nicht erst im Herbst.“ Um Engpässe bei den Handwerkerterminen zu überwinden, rief er alle Handwerker dazu auf, sich auf Heizung und Warmwasserversorgung zu konzentrieren. Außerdem solle in den Familien jetzt schon darüber geredet werden, „ob im Winter in jedem Raum die gewohnte Temperatur eingestellt sein muss – oder ob es in manchen Räumen auch etwas kälter sein kann“.

Zugleich warnte Müller vor falschen Akzenten beim Energiesparen. „Die Krisensituation bezieht sich auf Gas – und nicht auf Strom“, sagte er. Deutschland stehe nicht vor einer Stromlücke.

„Wir haben auch keine Mangellage bei Benzin und Öl. Das ist alles verfügbar. Ich werbe dafür, den Blick auf Gas zu fokussieren.“

Müller äußerte Zweifel, ob der Staat ohne gesetzliche Einsparvorgaben auskommt. „lch persönlich würde mir wünschen, dass die Steuerung mehr über Preise und weniger über Verbote erfolgt“, sagte er. „Aber ich bezweifle, dass jeder täglich auf die Gasbörse schaut und die richtigen Schlüsse für sein Leben daraus zieht.“

Das klingt doch interessant, denn damit ist klar, DASS der Staat den Bürgern per Gesetz die Heizungen abdrehen wird, sollte es im Winter doch eng werden. Und es wird eng werden, dass liest man auch aus dieser Meldung heraus:

Die Bundesregierung empfiehlt Unternehmen, sich wegen der Gaskrise mit Notstromaggregaten einzudecken. Das berichtet die „Bild“ (Samstagausgabe) unter Berufung auf eine Antwort von Wirtschaftsstaatssekretär Patrick Graichen (Grüne) an den CSU-Bundestagsabgeordneten Stephan Pilsinger. Demnach sollen die Aggregate mögliche Stromausfälle kompensieren.

„Empfehlenswert ist die Ausstattung mit Notstromaggregaten insbesondere für Betreiber von kritischer Infrastruktur“, schreibt Graichen. Grund sei, dass es im Krisenfall keine „Abschaltreihenfolge“ gebe. Im Falle einer Mangellage bei Gas oder Strom übernehme die Bundesnetzagentur „die Funktion des Bundeslastverteilers“.

Ihr obliege dann „in enger Abstimmung mit den Netzbetreibern die Verteilung von Gas oder Strom“. Graichen empfiehlt, dass die Notstromaggregate eine Überbrückungszeit von 72 Stunden haben sollen. Pilsinger kritisierte die Aufforderung der Bundesregierung: „Dass die Regierung die Anschaffung von Notstromaggregaten empfiehlt, ist ein Offenbarungseid“, sagte er der „Bild“.

Ein Offenbarungseid ohne Folgen für die Verantwortlichen. Denn die werden weiterhin im Warmen sitzen und nicht mehr bezahlen müssen. Von daher kann die Forderung nur lauten: Alle Heizungen und Lichter im Bundeskanzleramt und im Bundestag, sowie in allen untergeordneten Behörden abschalten, damit für den Bürger genügend Energie übrig bleibt. (Mit Material von dts)

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