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DGB-Chefin Yasmin Fahimi träumt von sozialistischer Energiekontrolle

Die Bolschewisten sind fast am Ziel und diese Energiekrise gibt ihnen jetzt noch zusätzlich Aufwind. Der Albtraum, in dem der Staat darüber bestimmt, wie oft der Bürger duscht, heizt und kocht, könnte schneller wahr werden, als die größten Pessimisten es geahnt haben:

DGB-Chefin Yasmin Fahimi hat ein drittes Entlastungspaket mit Energiepreisdeckel für einen Grundbedarf an Strom und Gas gefordert und sich gegen eine Erhöhung des CO2-Preises im Jahr 2023 ausgesprochen. „Wir erwarten von der Politik ein drittes Entlastungspaket, und zwar explizit auch für diejenigen, die keine Arbeit haben: Rentner, Studierende, Arbeitslose“, sagte sie der „Bild am Sonntag“ dazu. „Wir brauchen dringend einen Energiepreisdeckel für Privathaushalte.“ Klingt ja nett, aber da steckt ein böser Gedanke dahinter:

Was die Ausgestaltung eines solchen Preisdeckels angeht, hat Fahimi bereits konkrete Vorstellungen: „Für jeden Erwachsenen und jedes Kind wird ein Grundbedarf für Strom und Gas festgelegt. Für diese Menge an Kilowattstunden gibt es eine Preisgarantie.“ Für Energie, die jemand darüber hinaus verbrauche, müsse er mehr zahlen.

„Das wäre nicht nur ein wirklich wirksamer Anreiz zum Energiesparen, sondern auch eine deutliche Entlastung vor allem für Haushalte mit kleinem Einkommen.“ So würde ein Single in einer 120-Quadratmeter-Wohnung mit diesem Modell deutlich weniger begünstigt als eine dreiköpfige Familie auf 80 Quadratmetern. Wegen der hohen Energiepreise fordert Fahimi außerdem ein Aussetzen der geplanten CO2-Bepreisung.“Ich halte es nicht für sinnvoll, im nächsten Jahr die geplante Erhöhung des CO2-Preises umzusetzen, weil wir schon jetzt auf einem Preisniveau sind, das viel höher ist als alle ursprünglichen Planungen“, so Fahimi.

„Ein weiter steigender CO2-Preis bedeutet unnötige weitere Belastungen der Haushalte und Unternehmen. Es kommt jetzt darauf an, viel stärker in Gebäudesanierung, ÖPNV und Ladeinfrastruktur zu investieren, um den Bedarf an Gas und Kraftstoffen zu reduzieren. Das muss Vorrang haben.“

Einen allgemeinen Aufruf der Politik zum Energiesparen sieht sie kritisch. „Ich kann nachvollziehen, dass die Regierung alle Bürger aufruft, Energie zu sparen. Die Politik sollte sich aber hüten, den Menschen vorschreiben zu wollen, wie sie zu leben haben. Am Ende des Tages werden Appelle auch nicht reichen: Die Politik muss jetzt steuernd eingreifen“, sagte die DGB-Chefin.

Übersetzt bedeutet das: Empfehlungen sind doof, Kontrolle und Steuerung sind viel besser. Als nächstes dann sind Auto und Wohnungen dran, bestimmt der Staat, wer wie viel fahren darf und wie groß das Eigenheim sein kann.

Der Bürger wird zum Sklaven staatlicher Willkür und so jemand wie Frau Fahimi ist am Ziel ihrer kommunistischen Träume. (Mit Material von dts)

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