Dekadenz und Luxus pur (Foto:Pixabay)

In Deutschland bricht alles zusammen – aber die Eliten feiern ihre Feste

Die Eliten machen Party, als gäbe es kein Morgen. Das teuerste und zweitgrößte Parlament der Erde verabschiedet sich in die Sommerferien und eine achtwöchige Sitzungspause, während im Land alles zusammenkracht. Doch Deutschlands Polit-Créme gab sich bei Lindners dekadenter Vermählung auf Sylt, wo bis vor kurzem dank von denselben Politikern per 9-Euro-Ticket mobilgemachten Asoziale und Punks herumgelungert waren, die Klinke in die Hand und anschließend die Schampus-Kante. Einige schwebten gar klimaadäquat per Privatjet ein.

Das alles geschieht, während im „letzten Deutschland aller Zeiten” aus lange sichtbaren Rissen die ersten Einstürze und Wegbröselungen beginnen. Es fehlen in allen Bereichen Fachkräfte und zunehmend auch unqualifizierte Hilfskräfte – weil die, die arbeiten könnten, nicht mehr wollen oder im Ausland mehr Geld verdienen, während Deutschland zum Paradies all derer wird, die nichts arbeiten. Und mit stetig steigenden Energiepreisen, die anders als bei Privathaushalten für Grundsicherungsempfänger vom Staat getragen werden, wird der Hartz-IV-Status immer mehr zum Geheimtip und Luxus; nicht nur für die ungebremst einströmenden Flüchtlinge aus aller Welt.

Es fehlen Paketboden, Schalterbeamten, Kassierer, Flughafenabfertiger, Security-Leute. Alleine 100.000 LKW-Fahrer werden benötigt. An Lehrern, Polizisten und Buchprüfern mangelt es – obwohl der Staat jährlich 120.000 neue Planstellen für Vollversorgte schafft. Auch an Pflegern, vor allem dank einer aberwitzigen einrichtungsbezogenen Impfpflicht. Die Inflation geht durch die unwiderstehliche und brandgefährliche Kombination aus aufgeblähter Geldmenge einerseits, Güterverknappung andererseits durch die Decke. Real dürfte sie noch diesen Winter 12-15 Prozent erreichen, Tendenz steigend. Wir sind heute ökonomisch näher an Sri Lanka als an der alten Bundesrepublik.

Doch die Eliten und ihrer Wähler begreifen es nicht. Sie hören nicht den Schuss, nicht die Schüsse, nicht das ganze Sperrfeuer. Leere Supermarktregale. Abgedrehte Gaslieferungen, Drohende Blackouts. Spritpreise, die tendenziell mal wieder steil anziehen werden. Lieferketten und fehlende Ersatzteile. Unsere Straßen sind marode, fast alle Brücken sind sanierungsbedürftig. Das Handwerk bricht zusammen. Die öffentliche Sicherheit erodiert, Schwimmbäder werden Terrorcamps. Es gibt keine vernünftige Schulbildung. Die Familien zerfallen, die Clans triumphieren. Und zu alledem Migration, Familiennachzug, „Umvolkung“ ohne Kontrolle und ohne Ende.

Und sie feiern ihre Sommerfeste – bevor sie uns dann im Winter mit neuen Corona-Schikanen zusätzlich das Leben schwermachen. Anscheinend ist das alles so gewollt. (DM)

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