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Hamburg: Stadt zahlt gigantische Mieten für Ukraine-Flüchtlinge

Das Hamburger Abendblatt, das allgemein dafür bekannt ist, seine Artikel eher zurückhaltend zu formulieren, hat einen Print-Nachrichtenartikel mit ungewohnt drastischen Formulierungen veröffentlicht. Es geht um Wohnungsbesitzer in der Hansestadt, die in extremem Ausmaß davon profitieren, dass sie Wohnraum an ukrainische Flüchtlinge vermieten.

Von Manfred W. Black für P.I.NEWS

Horrende Mietkosten

Von Mietwucher ist jetzt die Rede. Das Abendblatt schreibt dazu: Die über 100 Meter hohen Wohntürme des „Mundsburg Tower“ – im Stadtteil Bezirk Nord – „werden jetzt zum Grab deutscher Steuergelder“.

Denn die Mieten, die die Stadt Hamburg dort für die Unterbringung ukrainischer Flüchtlinge zahlt, seien „gigantisch“.

Tatsache ist, dass die Firma „Home United Spaces GmbH“ der Stadt in den Hochhäusern 60 Wohnungen mit bis zu 300 Plätzen für ukrainische Flüchtlinge zur Verfügung gestellt hat. Pro untergebrachter Person zahlt die Hansestadt – täglich – 30 Euro. Mit Steuergeldern.

Gesamtkosten überschaut kaum noch jemand

Das heisst: „Bei einer Belegung mit je vier Personen sind das 3.600 Euro Miete im Monat – für eine Wohnung“ (Abendblatt). Diese Zahlen sind durch eine parlamentarische Anfrage der Linksfraktion in der Bürgerschaft bekannt geworden.

Mittlerweile wird offiziell erklärt, die hohen Kosten entstünden nicht zuletzt dadurch, dass an die Zugewanderten auch eine „Gemeinschaftsverpflegung“ geliefert werde. Um welche Art von Verpflegung es sich dabei handelt, wird aber nicht gesagt. Kritische Beobachter meinen, es könnte sich womöglich auch nur täglich um ein wenig Obst mit einem Brötchen handeln.

So oder so: Der Senat hat der linken Parlamentsfraktion mitgeteilt, dass bis zum 30. Juni 2023 allein für diese Mundsburger Wohnungen 6,2 Millionen Euro an (Miet-)Kosten aufgebracht werden müssen.

Nicht klar ist bisher, wie viele andere Fälle von vergleichbarem Mietwucher es noch in Hamburg gibt – im Namen einer Flüchtlingshilfe, deren Kosten in der Hansestadt kaum noch jemand zu überblicken in der Lage ist.

Ein Rundgang durch eines der Appartements in den Mundsburg Towers:

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