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Chef des Flughafenverbands fordert „Zuwanderung im großen Stil“ (fehlen etwa die Passagiere?)

Im Jahr 2022 bezogen durchschnittlich 3.583.178 Personen in Deutschland Arbeitslosengeld II, die wohl fast alle dringend einen Job brauchen und bestimmt auch suchen. Dazu kommen dann noch all die vielen Flüchtlinge, die ebenfalls nicht faul herumliegen möchten und das Geld der Steuerzahler ausgeben wollen, ohne etwas dafür zu tun.

Deutschland hat also genügend „Potential“, um das Flughafenchaos zu beenden. Aber nein, man will diese Leute anscheinend nicht belästigen:

Der Präsident des Flughafenverbands ADV, Stefan Schulte, fordert eine liberalere Zuwanderungspolitik. „Wir brauchen Zuwanderung im großen Stil – normale Arbeiter, die derzeit in Deutschland fehlen“, sagte Schulte dem „Mannheimer Morgen“. „Wir werden uns außereuropäischen Märkten öffnen müssen“, sagte Schulte weiter, der auch Vorstandsvorsitzender des größten deutschen Flughafens in Frankfurt ist.

Gebraucht werde eine Zuwanderungskultur und eine dazu passende gesetzliche Regelung, die weit über die derzeitigen personellen Engpässe hinausdenke. „Alle Branchen ächzen unter der Personalknappheit. Wir sind weit davon entfernt, nur IT-Kräfte und Ingenieure zu suchen“, begründete Schulte seine Forderung.

Er betonte: „Wir brauchen auch Menschen für die einfachen Tätigkeiten.“ Der Arbeitsmarkt drohe die größte Wachstumsbremse zu werden, sagte der ADV-Präsident. Die derzeitigen politischen Hürden für Einstellungen von Menschen von außerhalb Europas nannte Schulte „viel zu komplex und langwierig“.

Damit bekomme man von außerhalb der EU keine Fachkräfte.

Was für eine billige Nummer. Herr Schulte weiß ganz genau, dass viel zu viel Zeit vergehen würde, bis diese „Fachkräfte“ zumindest ein wenig Deutschkenntnisse vorweisen können, um zu arbeiten. Im Gegensatz zu den vielen Millionen arbeitslosen Menschen, die sich bereits in diesem Land aufhalten.

Das gibt Schulte sogar indirekt zu: Er rechnet auch in den kommenden Wochen mit Problemen an den deutschen Flughäfen. „Der Sommer wird schwierig bleiben“, sagte Schulte dem „Mannheimer Morgen“. Man habe unterschätzt, wie hoch das Nachholbedürfnis der Menschen sei, wieder reisen zu wollen.

„Wir wussten, dass es ein starkes Jahr wird und das haben wir in unseren Planungen auch berücksichtigt. Aber jede Prognose wurde deutlich überholt und es fliegen viel mehr Menschen als erwartet. Dafür haben die Flughäfen und Airlines zu wenig Personal auf allen Ebenen“, räumte Schulte ein.

Zudem gebe es Restriktionen im Luftraum in Osteuropa durch den Krieg und in Frankreich, wo es derzeit in der Flugsicherung neue Software-Einspielungen gebe. „Jedes Ereignis lässt da das ohnehin derzeit fragile Gesamtsystem wanken und löst neue Verspätungen aus“, sagte Schulte, der auch Präsident des Flughafenverbands ADV ist. Er betonte zugleich: „Alle unsere Maßnahmen sind darauf ausgerichtet, das System zu stabilisieren, Chaos zu vermeiden und zu einer besseren Pünktlichkeit zu kommen. Es werden überall in der Luftfahrt wie in vielen anderen Branchen auch wieder mehr Menschen eingestellt.“ Man dürfe nicht vergessen: „Wir kommen aus der größten Krise der Luftfahrt seit Jahrzehnten.“

Die unverhältnismäßigen Corona-Maßnahmen sind also schuld an diesem Desaster. Es ist also ein politisches Problem. Und das wird es auch bleiben. Denn bis hier wieder alles rund läuft, befinden wir uns im nächsten Lockdown, werden die Flughäfen wieder geschlossen.

Und was macht man dann mit den vielen ausländischen Fachkräften? Genau: Man macht sie zu Hartz IV-Empfängern (siehe oben). (Mit Material von dts)

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