Screenshot Facebook WDR

WDR oder wenn woker Aktivismus und Nicht-Bildung sich in Helen Fares vereinen

„Ohne Wissen aus Gegenwart und Geschichte mit aufgeblähten Emotionen Unsinn in die Welt posaunen, von Raub sprechen und gleichzeitig Raubbau am eigenen kulturellen Erbe betreiben! Abartig, verkommen, verachtenswert und grenzenlos dumm!“ Genau das zeigt die „Journalistin“ Helen Fares in ihrem „Raubkunst“-Podcast-Gefasel mehr als eindrucksvoll und demonstriert, was passiert, wenn woker Aktivismus auf fundamentale Unbildung trifft. Der ganze Blödsinn finanziert vom Zwangsbeitragszahler. 

Helen Fares wurde 1994 in Leipzig geboren. Ihre Eltern stammen aus Syrien. Über die Lady, die über eine „arabische Mentalität“ verfügt, ist zudem noch zu erfahren, dass sie ihre Einsatzgebiete als Aktivistin für LGBTQI-, Frauenrechte und Geflüchtete definiert. Neben diesen, für unsere Gesellschaft so wertvollen Tätigkeiten, gibt die Psychologie- und BWL-Studentin noch die Journalisten. Geld dafür bekommt sie vom Zwangsgebührenzahler spendiert.

Und so kann Fares aktuell munter den ganz großen Blödsinn im ARD-Kulturpodcast „Akte: Raubkunst? – Warum Nofretete nicht nach Berlin gehört“ verbreiten und dokumentieren, was passiert, wenn woker Aktivismus auf fundamentale Nicht-Bildung trifft. Wenn sie – die Chefanklägerin beim Thema Raubkunst – Gegenstände in Museen gesehen habe, die aus einem kolonialen Kontext nach Europa gekommen waren, habe sie sich immer unwohl gefühlt, brabbelt Fares ins öffentlich-rechtliche SWR2-Off.

Der WDR präsentiert den woken Weißenhass von Fares dieses Woche dann noch plakativ in seinem Facebook-Auftritt:

Screenshot Facebook WDR

Mutmaßlich hat der öffentlich-rechtliche Rundfunk jedoch weder mit der  historischen Bildung einiger Zwangsbeitragszahlender Kartoffeln gerechnet, noch damit, dass immer mehr Menschen dem ekelhaften Bashing woker links-grüner Zeitgenossen wie Fares mehr als leid sind:

„Nofretete kam legal nach Berlin. Darf man das noch erwähnen, oder spielt das in dieser Zeit keine Rolle mehr?“

„Wann kommt die Beutekunst aus Russland nach Deutschland zurück?

„Es waren europäische Gelehrte , die im 19. Jahrhundert begonnen haben, alte Kulturen zu erforschen und die auch die historischen und spirituellen Zusammenhänge entdeckten , die Hieroglyphen entzifferten etc. Für die damaligen Ägypter, die nichts mehr mit denen gemein haben, die vor 5000 Jahren dort lebten , waren die Pyramiden Kornspeicher und sie benutzten sie vorwiegend als Steinbruch. Halb Kairo steht auf Pyradmidensteinen. Es gab ganze Grabräuber Dynastien, die die alten Gräber plünderten und die Werke an die Touristen verkauften. Diese Räuber führten die europäischen Forscher auch zu den Gräbern. Das ist der Hintergrund , die Arbeiten waren in europäischen Museen sicherer und wurden wissenschaftlich erforscht. Es war damals keine Raubkunst sondern Wissenschaftskunst. Heute kann man das wieder anders betrachten und das neue ägyptische Museum in Kairo gehört z.b. zu den schönsten Museen der Welt und die Nofretete gehört eigentlich nun dorthin.“

„Die die politisch-„korrekte“ Empörtenszene bewegt sich im rasenden Tempo in die Richtung brandgefählicher, intoleranter Fanatiker. Die Welt benötigt definitiv keine Bilderstürme, Bücherverbrennungen und Kulturrevolutionen mehr.“

„Die Grabungslizenz wurde, wie damals üblich, von der ägyptischen(!) Altertümerverwaltung erteilt. Um der Gefahr zunehmender Plünderungen und der unerlaubten Ausfuhr von Kulturgütern entgegenzuwirken, zeigte diese Behörde größtes Interesse daran, Grabungen an erfahrene Ausgräber zu vergeben. Die Behörde wurde ursprünglich von dem französischen Ägyptologen Auguste Mariette gegründet, um für den Erhalt ägyptischer Monumente zu sorgen, sie vor Plünderern zu bewahren und gegen die unerlaubte Ausfuhr ägyptischer Altertümer vorzugehen. Im Jahre 1858 wurde er vom ägyptischen Khediven (Vizekönig) zum Direktor der ägyptischen Monumente ernannt. Bei der anschließenden Fundteilung der Grabung bei Tell el-Amarna wurde die Büste der Nofretete offiziell der deutschen Seite zugesprochen. Finanziert wurde das ganze Grabungsunternehmen des deutschen Ägyptologen Ludwig Borchardt von dem jüdischen Industriellen und Kunstmäzen James Simon. Alle der Berliner Seite zugesprochenen Funde gingen vertraglich geregelt in das Eigentum von James Simon über, der sämtliche Amarna-Funde – auch die Büste der Nofretete – dem Berliner Museum im Jahr 1920 in einer unvergleichlich großzügigen Geste vermachte. Nix mit Plünderung und Raubgut. Man darf auch nicht außer Acht lassen, daß ohne den damaligen abendländischen Entdeckergeist, die Ausgrabungsleistung der ausländischen Grabungsteams und die finanzielle Förderung europäischer Mäzene, unzählige ägyptische Altertümer und damit ein Teil der ägyptischen Geschichte vielleicht für immer unentdeckt geblieben wären.“

„Wann kommt die Beutekunst aus Russland nach Deutschland zurück?“

„Ich hoffe, die Rückgabe erfolgt an die Koptische Gemeinde und nicht an die arabischen Eroberer Ägyptens.“

„Weil abendländische Renaissance erst ein Bewußtsein für die Werte des Altertums GESCHAFFEN hat, ohne diese wurden Pyramiden zu Steinbrüchen, das Forum zum Acker und die Kunst zu wertlosem Tand. Man kann sehen, was die wahren Insassen solcher Länder mit ihren Erbstücken tun wenn man den Irak und die Auswüchse des Islamismus in Afghanistan betrachtet – da wird dann halt eine tausend Jahre alte Statue aus dem Berg gesprengt, weil sie der Weltsicht der Fanatiker nicht entspricht. Ich habe diese inszenierte Selbstzerfleischung der angeblich fürsorglichen so satt! Ohne Wissen aus Gegenwart und Geschichte mit aufgeblähten Emotionen Unsinn in die Welt posaunen, von Raub sprechen und gleichzeitig Raubbau am eigenen kulturellen Erbe betreiben! Abartig, verkommen, verachtenswert und grenzenlos dumm!“ (SB)

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