Parkautomat (Bild: shutterstock.com/Scharfsinn)

Nur noch dreist: Charité-Pflegerinnen müssen Parkgebühren berappen – nun wollen sie kündigen

Tagtäglich die Leier von fehlenden Fachkräften im Pflege- und Krankendienst. Nun werden Virchow-Krankenschwestern in Berlin mit satten 240 Euro wöchentlich für das Parken an ihrem Arbeitsplatz zur Kasse gebeten. Die Fachkräfte haben nun vor, zu kündigen.

Die Parkplätze rund um das Berliner Virchow-Klinikums werden – um den Autoverkehr nach links-grünem Plan aus der Stadt zu ekeln – zukünftig bewirtschaftet, die Parkscheinautomaten stehen bereits. Charité-Mitarbeitern wurde noch vor kurzem eine Befreiung zugesprochen. Das zuständige, grün geführte Bezirksamt des „multikulturellen“ – sprich fest in muslimischer Hand befindlichen Stadtteils – lehnt diese Anträge jetzt aber ab. Die Erteilung sei nur „beim Vorliegen einer besonderen Ausnahmesituation möglich“. Etwa bei Schichtbeginn vor 5.30 Uhr oder -ende nach 0.30 Uhr, heißt es aus der grünen Amtsstube. Das Schichtsystem der Charité reicht hierfür nicht aus, berichtet hierzu die BZ.

Die Gebühren können aber viele der dringend benötigten Pflegekräfte nicht stemmen. Das Parken in der Zone 77 soll zwei Euro pro Stunde kosten. Pro Schicht bedeutet das für die Betroffenen 60 Euro, bei einer Fünf-Tage-Woche stolze 240 Euro!

Der Streit um die ausbeuterischen Parkgebühren ist nicht neu. Bereits Ende 2020 versprach die damalige grüne Verkehrssenatorin Regine Günther  – die Lady wirkt nun als Generaldirektorin der Organisation und Interim Climate and Energy Practice Leader von WWF International – eine Lösung bzw. versprach, mit den betroffenen Charité-Mitarbeiter zu reden. Mann wolle „alles tun, damit man den Pflegekräften ihren Dienst erleichtert, hieß es in der zur Pandemie hoch geputschten Corona-Phase. Unglaublicher Weise wurden dem Pflegepersonal damals empfohlen, das Fahrrad zu benutzen. Die satte Grünen-Funktionärin Günter hatte damals laut des Tagesspiegels an die Personalleitung der Klinik geschrieben: „Jedenfalls ergibt sich damit insgesamt keine zwingende Notwendigkeit, für Wege ausschließlich einen eigenen Pkw zu nutzen.“

Die Verärgerung der Pflegekräfte ist groß. Einige von ihnen haben nun bereits Zwischenzeugnisse eingefordert. „Die Leute werden ohne Ende kündigen“, so die feste Überzeugung der Betroffenen. sich Kluge und ihre Kollegen sicher. (SB)

 

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