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Gesinnungsterror pur: DFB ermittelt wegen „homophobem und transfeindlichem Banner“

Die Fans des F.C. Hansa Rostock zeigten eine sehr stabile Reaktion auf den wirren und peinlichen Genderirrsinn des linksextremen FC St. Pauli. Das hat nun Folgen: Jetzt ermittelt der Kontrollausschuss des DFB gegen den Zweitligisten. 

Der linksradikale oberwoke genderirre Kiezklub St. Pauli lief beim Spiel gegen Aufsteiger Magdeburg in der vergangenen Woche mit Trikots auf, die ein Gendersternchen über dem Vereinswappen schmückte. Ganz im Gendermainstreamingwahn verhaftet, traf der linke Haufen dann auf die Fans von des F.C. Hansa Rostock. Beim Heimspiel am Sonntag zeigten dann einige, was sie von dem ganzen Genderquatsch halten. 

Im Schnappatmungsmodus titelte unter anderem die Bildzeitung, dass einige Rostock-Anhänger „für hässliche Szenen“ gesorgt hätten, indem im Fanblock der Ultras „mehrere diskriminierende Banner“ gezeigt worden seien. Auf einem war zu lesen: „Schwule bekommen kein Nachwuchs.“ Auf einem anderen stand: „Euer Gender-Scheiss interessiert in Wolgast keine Sau! Hier gibt es nur Jungs, Mädchen, Mann und Frau.“

Über so viel biologische Tatsachen tief erschüttert „ermittelt“ jetzt der Kontrollausschuss des DFB gegen den Zweitligisten. In einer Mitteilung teilt der Verband mit: „Der Kontrollausschuss wird den Verein anschreiben und zu einer Stellungnahme zu den gezeigten Bannern auffordern. Nach Vorliegen und Auswertung der Stellungnahme wird das Gremium über den weiteren Fortgang des Verfahrens entscheiden.“

Hansa Rostock reagierte bereits mit einer Stellungnahme:

„Homophobie, Rassismus und ähnlich geartete Einstellungen und Ideologien stehen nicht für den F.C. Hansa Rostock und verbieten sich schon allein durch die in der Satzung des Vereins verankerten Werte wie Toleranz“, teilte der Verein am Montagabend auf Anfrage mit. Hansa Rostock sei politisch und religiös streng neutral und stehe in all seinen Belangen auf demokratischer Grundlage. „Wie bei allen Spielen des F.C. Hansa Rostock erfolgt auch für die Heimpartie am Sonntag eine Auswertung des gesamten Spieltags – das schließt immer auch Aktionen/Vorkommnisse im Stadion ein. Choreografien, Banner und Tapeten müssen vorab beim F.C. Hansa beantragt werden und benötigen eine Genehmigung“, schrieb der Verein weiter. Zudem erfolge beim Einlass eine Kontrolle der Fanutensilien, die ins Stadion gebracht werden sollen. „Wie sich aber auch in anderen Stadien Deutschlands regelmäßig zeigt, ist es bei aller Kontrolle keinem Verein möglich, das Einbringen bestimmter Utensilien oder Tapeten vollständig zu verhindern, aber deutlich zu erschweren.“

Im Homophob-und Rassismus-Geschrei wurde zudem versucht, ein weiteres Banner zu skandalisieren.

 

„Das Banner gehört zu einer Fangruppierung aus dem Stadtteil Lichtenhagen, hängt seit über einem Jahrzehnt bei den Spielen und steht nicht im Zusammenhang mit den Ereignissen in Lichtenhagen“, teilte Hansa dazu mit. (SB)

 

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