"Jetzt lachen sie nicht mehr": Donald Trump über Heiko Maas und Christoph Heusgen

„Deutscher Hochmut“: Maas und Heusgen wollen sich nicht entschuldigen

»Deutschland wird vollkommen von russischen Energielieferungen abhängig werden, wenn es nicht sofort den Kurs wechselt«, sagte Donald Trump in seiner Rede an die UNO-Vollversammlung am 25.9.2018. Diese Aussage erwies sich im Nachhinein als prophetisch, obwohl alle Medien Trump dafür damals verspotteten. Der ehemalige deutsche Außenminister und ehemalige UNO-Botschafter wollten sich auf Anfrage nicht zu ihrem damaligen Verhalten äußern.

Damals im Publikum: der deutsche Außenminister Heiko Maas und der deutsche UNO-Botschafter Christoph Heusgen. Die Bilder, wie sie damals belustigt auf Trumps hellsichtige Rede reagierten, gehen jetzt wieder im Internet viral.

Viele ausländische Beobachter sprechen angesichts Deutschlands katastrophaler Energiepolitik jetzt offen von »deutschem Hochmut« (Daily Telegraph) oder dem »deutschen Energieselbstmord« (ZeroHedge).

Reporter Nathan Worcester von Epoch Times USA hat bei Heiko Maas angefragt, ob er inzwischen seine Meinung zu Trumps Rede geändert habe, jetzt, wo deutsche Energiekosten durch die Decke gehen und deutsche Traditionsunternehmen mit tausenden Arbeitsplätzen reihenweise Insolvenz anmelden. Worcester erhielt keine Antwort von Maas.

Freie Welt schrieb ebenfalls an den Bundestagsabgeordneten Heiko Maas, um den es seit dem Antritt der Ampelregierung recht still geworden ist, nachdem er sich als Außenminister mit zweiter Ehefrau Natalia Wörner in Gala und Bunte feiern ließ. Als erfolgsverwöhnter Justiz- und dann Außenminister hatte Maas seine Frau Corinna, eine Religionslehrerin, mit der er 18 Jahre lang verheiratet war und zwei Söhne hat, für die hübsche geschiedene Schauspielerin verlassen, die er 2015 auf einem Empfang kennengelernt hatte.

2016 erhielt Wörner die Titelrolle in der ARD-Reihe »Die Diplomatin«, in der sie (natürlich) eine »starke Frau« im Auswärtigen Amt spielt. Wie lange die neue Ehe mit dem Playboy-Model hält, wenn es um Heiko Maas ruhiger wird, wird sich zeigen. In aktuellen Interviews sagt Wörner vieldeutig, »Bei uns verändert sich gerade ganz viel«.

Als Außenminister hatte Heiko Maas sich für die Ampel-Koalition untragbar gemacht, nachdem er u.a. Hinweise auf die drohende Katastrophe in Afghanistan 2021 ignoriert hatte,  und bei seiner ambitionierten Libyen-Friedenskonferenz 2020 vergessen hatte, Nachbarstaat Tunesien einzuladen. Außerdem hatte Maas abweisend auf den Trump-Friedensplan für Nahost reagiert, und war dementsprechend bei den historischen Abraham-Abkommen zwischen Israel, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Bahrain außen vor.

Freie Welt schrieb auch an den ehemaligen UNO-Botschafter Christoph Heusgen, der seit 2022 Vorsitzender der Münchener Sicherheitskonferenz ist. Heusgen tritt damit in die sehr großen Fußstapfen der legendären Leiter der ehemaligen »Wehrkundetagung«: Stauffenberg-Widerstandskämpfer Ewald von Kleist, Kohl-Wiedervereiniger Horst Teltschik und Ex-US-Botschafter Wolfgang Ischinger (European Council on Foreign Relations).

Heusgen ist jetzt außerdem »Honorarprofessor für die Praxis der Außenpolitik und Diplomatie« an der Universität St. Gallen, wo er 1980 promovierte. Heusgen ist Mitglied der CDU und gilt als enger Vertrauter von Ex-Kanzlerin Angela Merkel. Außerdem ist er Mitglied des European Council on Foreign Relations, das 2007 mit Finanzierung von George Soros‘ Open Society Foundations begründet wurde.

Heusgen wurde 2019 aufgrund seines anti-israelischen Abstimmungsverhaltens bei der UNO vom Simon Wiesenthal Center auf Platz 7 der Liste der »10 schlimmsten Vorfälle von antisemitischem Verhalten« gesetzt, nachdem er im Jahr 2018 16 Mal gegen Israel gestimmt hatte und die jüdischen Heiligtümer als »besetztes palästinensisches Gebiet« bezeichnet hat, so das Wiesenthal-Zenrum.

FW fragte außerdem die Münchener Sicherheitskonferenz, wie sie Prof. Heusgens Rolle als Vorsitzender vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen bewertet. Antworten stehen noch aus.

 

Zuerst veröffentlicht auf Freie Welt.

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