Wohnraum ist für alle da (Foto: Dulce Rubia/Shutterstock)

Wohnen wir bald alle wie die Ölsardinen?

Köln – Immer näher rückt das Ziel der menschenfeindlichen Sozialisten, die gerade an die Regierung gespült wurden: Mieter mit durchschnittlichen Einkommen können sich immer weniger Quadratmeter für ihren Lohn leisten. Das ist das Ergebnis einer Studie des Kölner Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW), über die die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstagausgaben) berichten. In fast 75 Prozent der 400 untersuchten Städte und Landkreise sei die Erschwinglichkeit für Mietwohnungen im Zeitraum von 2018 bis 2021 gesunken, heißt es in der Studie.

Berechnet hat das IW, wie viele Quadratmeter sich ein Singlehaushalt mit einem Median-Lohneinkommen leisten kann, wenn er 25 Prozent seines Nettoeinkommens für die Miete aufwendet und der Quadratmeterpreis im untersuchten Kreis ebenfalls dem Median entspricht. Den geringsten Wohnraum können sich demnach Mieter demnach in München leisten: 36,2 Quadratmeter sind in der bayerischen Landeshauptstadt für einen Mieterhaushalt im Median leistbar, wenn 25 Prozent des Einkommens aufgewendet werden. Es folgen der Landkreis München (43,3 Quadratmeter) sowie Freiburg (44,4).

Mit Fürstenfeldbruck (44,7) Miesbach (45,22), Starnberg (45,6), Dachau (46,14) und Ebersberg (47,41) liegen fünf weitere oberbayerische Kreise bei der Erschwinglichkeit auf den hintersten Plätzen. Durchbrochen wird das Ranking neben Freiburg lediglich von Frankfurt am Main (45,4) und Offenbach am Main (45,6). Am meisten Wohnraum können sich Mieter mit Median-Einkommen in Holzminden (102,63), der Südwestpfalz (100,48) und Salzgitter (98,4) leisten.

Über bundesweit alle Landkreise hinweg betrage die Mediangröße 70,3 Quadratmeter, so das IW. Untersucht haben die Ökonomen auch die Standorte mit Blick auf Geringverdiener. Hierfür wurde davon ausgegangen, dass das Einkommen der Haushalte von 80 Prozent der Lohnempfänger übertroffen wurde. Zudem wurde davon ausgegangen, dass die Quadratmeter-Miete von 80 Prozent übertroffen wurde, die Mieter sich also günstigere Wohnungen zulegen.

Auch in dieser Betrachtung zeigt sich, dass Wohnraum im Süden besonders unerschwinglich ist, während im Osten die Löhne tendenziell noch schneller als die Mieten steigen. In München können sich Geringverdiener demnach nur rund 30 Quadratmeter leisten. Die IW-Ökonomen Pekka Sagner, Julia Sprenger und Michael Voigtländer warnen angesichts der Energiekrise in ihrer Analyse vor einer Zuspitzung der Situation.

Der Anstieg der Heizkosten habe einen unmittelbaren Effekt auf die Erschwinglichkeit von Wohnraum. „Wohnungssuchende werden daher vermutlich bevorzugt kleinere Wohnungen nachfragen, da hier die Energiekosten grundsätzlich günstiger sind“, heißt es. Gerade in Wohnungsmärkten, die noch entspannt seien, dürfte die Dynamik zunehmen.

In Großstädten sei vielfach die Belastungsgrenze bereits erreicht – ein Ausweichen auf kleinere Wohnungen sei aber kaum möglich. „Eine soziale Folge wird daher sein, dass viele Menschen nicht umziehen können, dies gilt insbesondere für junge Erwerbstätige und Studierende sowie für Familien mit kleinen Kindern. Als Konsequenz dürfte die Überbelegung von Wohnungen deutlich zunehmen, ein Trend, der sich auch schon in den letzten Jahren verstärkt hatte“, heißt es in der Studie.

Wie die Ölsardinen wohnen, kein Quadratmeter zu viel – und die Linksgrünen können sich freuen. Diese Lebenseinschränkung, die uns jetzt noch zusätzlich den Freiraum raubt, gilt für die verantwortlichen Politiker natürlich nicht. (Mit Material von dts)

Themen

AfD
Brisant
Corona
Deutschland
Gender
EU
Islam
Corona
Energie
Medienkritik
Aktuelles
Deutschland
Satire
Ukraine
Politik
Container (Bild: shutterstock.com/Von MOLPIX)
Wirtschaft