Foto: Flüchtlinge auf der Balkanroute (über dts Nachrichtenagentur)

Balkanroute bleibt wohl offen, Flüchtlingsstrom kann weiter fließen

Und auch in Zukunft wird es wohl heißen: „Hereinspaziert, liebe Migranten. Hier ist jeder willkommen und wird als Gast behandelt und bedient!“:

Der Migrationsforscher und Mitgründer der Denkfabrik European Stability Initiative, Gerald Knaus, hält Versuche, die zunehmende Einwanderung über die Balkanroute in die EU zu verhindern, für nutzlos. „Das Schließen der Balkanroute hat bisher noch nie funktioniert“, sagte Knaus dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Donnerstagausgaben) vor der am Donnerstag stattfindenden Konferenz von Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) mit Vertretern der Westbalkan-Staaten und der EU-Innenkommissarin Ylva Johansson in Berlin.

Viele Menschen kämen derzeit zum Beispiel aus Serbien „über Ungarn in die EU, obwohl es dort einen Grenzzaun und Pushbacks gibt. Will man jetzt Ungarn den Rücken stärken bei seiner Gewalt, die nichts bewirkt?“ Knaus fuhr fort: „Der Druck entsteht derzeit nicht durch illegale, sondern durch legale Migration. Neun von zehn Flüchtlingen kommen aus der Ukraine.“

Das muss bezweifelt werden, denn der Strom aus Syrien und Afghanistan, aus der Türkei und über Griechenland lässt ebenfalls nicht nach. Hier will wohl einer wieder besänftigen, denn es gehört ja zur Solidarität, ukrainische Flüchtlinge aufzunehmen. Da kann man dann bei den anderen 100.000 Migranten ruhig ein Auge zudrücken.

Dass Deutschland dieser Aufgabe bald nicht mehr gewachsen sein wird, spielt für solche Typen keine Rolle.  Die Zitrone wird so lange ausgepresst, bis kein Tropfen Saft mehr übrig ist. (Mit Material von dts)

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