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Mehr Geld, mehr Krieg, mehr Leichen

Das ukrainische Regime will nicht nur immer mehr Waffen, sondern auch immer mehr Geld vom Wertewesten. Allein aus Deutschland sollen monatlich 500 Millionen Dollar nach Kiew fließen, damit der dortige Staatsapparat nicht finanziell kollabiert und die Armee de Ukraine weiter funktionsfähig bleiben kann.
Von Wolfgang Hübner
Mit anderen Worten: Es ist der nächste „Wumms“ in Berlin fällig, um den Krieg am Laufen zu halten und Putin doch noch zu ruinieren. Da für diese Ziele bislang keine deutsche Selbstbeschädigung zu groß war, ist also auch ein weitere zu erwarten, zumal es auf ein paar Milliarden mehr zukunftsvernichtende Schulden nun auch nicht mehr ankommt. Jedenfalls nicht für das Berliner Vasallenkartell.
Und was soll es schon die schnell vergreisende Mehrheit der deutschen Wähler kümmern, wenn die Hypotheken für die Zukunft eines in rasanter Bevölkerungsveränderung begriffenen Landes immer größer werden? Von den Leitmedien ist jedenfalls keine Kritik zu befürchten, ganz im Gegenteil: Immer mehr Bedürftige an den Tafeln, schwere Einkommensverluste für Millionen durch Teuerung, rasant anwachsende Zahl von Firmenpleiten – wer darüber allzu kritisch schreiben oder berichten will, kann das ja tun. Aber dann nicht mehr in Festanstellungen mit Monatsgehalt samt Sozialversicherungen, sondern nur für lau und die Ehre in sozialen Medien.
Schon gar nicht darf die Öffentlichkeit in Deutschland mit so unangenehmen Tatsachen wie den horrenden menschlichen Verlusten in der Ukraine behelligt werden. Nach jüngsten Berichten von „Open Source Intelligence“ (OSINT), einer westlichen Quelle für die Sammlung und Auswertung von frei verfügbaren Fakten, die insbesondere für Geheimdienste, aber auch Medien von großer Bedeutung ist, sollen die Verluste der Ukraine sich bislang auf rund 387.000 getötete Militärangehörige belaufen! Die Verluste unter den Söldnern und Freiwilligen aus Polen, den baltischen Staaten und Rumänien werden demnach mit bislang 31.240 Toten angegeben.
Die OSINT-Zahlen werden anhand von Zusammenfassungen der Bestattungsinstitute, Auszügen aus Leichenhallen und Analysen von Funk-, Mobilfunk- und Satellitenübertragungen der AFU-Kräfte berechnet. Entsprechende Angaben über russische Verluste liegen nicht vor, dürften aber wegen der Kampfweise der Russen wesentlich niedriger sein. Die oben genannten Zahlen mögen ungenau oder auch (hoffentlich!) zu hoch sein – sie sind erschreckend genug und künden von monströsem Leid. Deshalb darf über diese Erkenntnisse von OSINT in Deutschland noch nicht einmal diskutiert werden. Vielmehr sollen unzählige Steuerzahlermillionen nach Kiew überwiesen werden. Das aber heißt: Mehr Geld, mehr Krieg, mehr Leichen.

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