Frieren (Bild: shutterstock.com/Von fizkes)
Zuhause frieren: Auf zum Erlebnisfrieren ins Berlin Event-Wärmestuben (Bild: shutterstock.com/Von fizkes)

Gemeinsam frieren, Armut für alle: Berlin feiert die Rückkehr der öffentlichen „Wärmestuben ”

Während sich Impfstoffhersteller, Gas- und Energiespekulanten, korrupte Regierungsbehörden und Oligarchen der Ukraine und die westliche Waffenindustrie über Milliardenprofite freuen können und immer mehr Volksvermögen zu den Krisengewinnern des weltweiten linken Systemumbaus umverteilt werden, verarmen die Bürger immer mehr.

Leistungsträger werden mehr und mehr ausgeplündert und es werden ein allgemeiner, einst breit verteilter Wohlstand, eine einst exzellente Industrie und eine einstige Spitzen-Infrastruktur – all das, worum gerade Deutschland seit 70 Jahren weltweit beneidet   wurde – vorsätzlich vernichtet – zuerst. im Namen eines „pandemischen“ Gesundheitsschutzes, dann Bekämpfung der „Klima-Krise“ und schließlich aus kriegerischer „Solidarität“. Was am Ende bleibt, ist – wie von den Strippenziehern und Visionären dieser Transformation genau so gewollt – die Pauperisierung der Massen, um sie so kontrollierbarer und postdemokratisch gefügiger zu machen.

Nordkorea und Venezuela lassen grüßen

Dazu gehört auch, dass es mittlerweile als Erfolg gefeiert wird, wenn sich sozialistische Armut endlich wieder in Deutschland breitmacht. Aus dem Mangel wird kurzerhand eine Tugend gemacht: „Uns unterhaken„, „you’ll never walk alone„, „wir schaffen das”: Immer schamloser werden sozialistische Durchhalteparolen beschworen – während uns Fortschritte an der Prekarisierungs- und Verelendungsfront zugleich als soziale Errungenschaften verkauft werdem. Man kennt so etwas sonst nur aus Nordkorea oder Venezuela.

So preist jetzt der rot-grün-rote Senat in Berlin – in seinem „Kampf” gegen die von der Bundesregierung auf geradezu kriminelle Weise durch die Russland- und Sanktionspolitik selbstverschuldete Energiekrise – das, wie die „B.Z“. verniedlichend schreibt, „kleine Comeback” der historischen Berliner Wärmstuben  als heimeliges, soziales Happening.

Soziales Happening der Heuchler

Menschliche Wärme gegen beißende Kälte”, so lässt sich das von der Berliner SPD vorangetriebene Projekt „Netzwerk der Wärme“ umschreiben. Hierfür entblödeten sich Berlins linke Katastrophenfrauen (Bürgermeisterin Franziska Giffey und Sozialsenatorin Katja Kipping) nicht, gemeinsam mit 20  Vertretern von Vereinen, Wirtschaft und Kultur eine „Charta der Wärme“ zu signieren.

In öffentlichen „Wärmeräumen” sollen dafür in der kalten Jahreszeit „Räume zum Aufwärmen und für Begegnung” offenstehen – bei Kaffee, Tee und Suppe. Die Idee wäre – in einer zum Egoismus und zur digitalen, während Corona geradezu verherrlichten sozialen Vereinsamung neigenden entwurzelten Bevölkerung – gar nicht schlecht, wenn sie in einer Zeit entstanden wäre, da die Gas- und Stromversorgungssicherheit in Deutschland kein Problem darstellten und auf der Verlässlichkeitsstufe einer zentralafrikanischen Bananenrepublik angelangt werden.

Vom Götzendienst am Hyperindividualismus zurück zur Volksgemeinschaft

Hier zeigt sich wieder die ganze linke Verlogenheit unserer Zeit: Solange alles in Butter ist und die Wohlstandsdekadenz aus allen Poren trieft, werden soziale Kälte, Egoismus, Verpönung des gesellschaftlichen Zusammenhalts und der traditionellen Kernfamilie großgeschrieben, wird der Neue Menschen als Ausgeburt des Hyperindividualismus verherrlicht.

Dann aber, wenn die Ideologen des eigenen Lagers an der Regierungsmacht genug Scheiße gebaut haben und alles zusammenbricht, wenn demnächst Licht und Heizung ausgehen: Dann entdecken die Poststrukturalisten der Political Correctness, für die Familie allenfalls noch Schaulaufen der sexuellen Identität sein darf und es sonst nicht einmal mehr Männlein und Weiblein geben darf, plötzlich wieder den urigen Wert des Zusammenhalts; dann ist es es plötzlich wieder politisch opportun, die Volksgemeinschaft zu beschwören.

Im Netz überschlugen sich die fassungslosen bis empörten Kommentare über die „Charta“ des Berliner Senats, vom Tenor stellvertretend für viele weitere las sich etwa dieser Tweet:

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(Screenshot:Twitter)

Die historischen Anleihen dieser Berliner Show-Wohlfahrtspolitik reichen indes weiter zurück als zum NS-Winterhilfswerk: Die besagten Wärmestuben gehörten in Berlin seit der Kaiserzeit zur Armenfürsorge wie Volksküchen oder Nacht-Asyle für Obdachlose, wie die „B.Z.“ schreibt: vor 100 Jahren gab es etwa 60 von ihnen alleine in der Hauptstadt.

Damals wäre allerdings kein deutscher Politiker auf die Idee gekommen, aufgrund einer verlogenen doppelmoralischen Außenpolitik verfügbares, preiswertes Importgas auszuschlagen oder verlässliche Energieträger ideologisch zu verteuern oder zu sabotieren – weil sowohl im Kaiserreich wie unter allen späteren Regierungen das Wohlergehen der eigenen Bevölkerung im Mittelpunkt standen. Heute ist das Gegenteil der Fall. (DM)

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