Die Innenseite eines 81 m langen Rotorblatts wird im Februar 2022 in einem Werk von Siemens Gamesa in Dänemark mit Balsa ausgekleidet (© Carsten Snejbjerg)

Was für ein grüner Irrsinn: Windkraft zerstört Tropenwälder

Die grüne Mähr von der sauberen, umweltschonenden Windkraft entpuppt sich immer als großes Lügenmärchen. Nicht nur, dass dem grüne Windwahn einen sich immer stärker sich bestätigenden Klimakillereffekt innewohnt. Beim Bau von Rotoren werden Unmengen von Balsaholz benötigt. Und das kommt  es zu einer beispiellosen Materialschlacht. Um das zu bekommen, wird der tropische Regenwald, welchen Greenpeace, WWF und die „GrünInnen“ so gerne schützen möchten, leergeschlagen.

Für die Batterien von E-Autos braucht es Lithium, für Solarpaneele Silizium, beides wird unter unmenschlichen Bedingungen und auf Kosten der Umwelt in Drittweltländern gewonnen, damit der woke Grüne sein Umweltseelchen beruhigen kann.

Nicht anders sieht es bei der heiligen Windkraft aus. Neben dem Schreddern von Fledermäusen, Wildvögel und Insekten, den gesundheitsgefährden Auswirkungen von Infraschall und dem sich immer stärker bestätigtem Klimakillereffekt, ist die ach so grüne Windkraft dafür verantwortlich, dass unvorstellbare Mengen von Tropenholz – konkret Balsaholz geschlagen werden muss.

Rotoren von Windkraftanlagen brauchen Unmengen davon. Das Wilhelm-Klauditz-Institut des Fraunhofer-Instituts für Holzforschung gibt für einen Rotor mit einer Länge von 40 m einen Balsaholz-Bedarf von 1,3 t an, mal 3 benötigt ein Windrad somit 3,9 t Balsaholz. Bei den großen Windrädern mit 73,7 m-Rotorlänge sind das dann schon 7,2 t Balsaholz. Das Holz wird in den Flügeln mit Kunststoffen wie PET und PVC sowie Glasfasern und Epoxidharzen fest verklebt.

Und woher kommt das Balsaholz? Richtig, aus dem tropischen Regenwald, welchen Greenpeace, WWF und die „GrünInnen“ so gerne schützen möchten. Die exzessive Wucherung von Windrädern v. a. auf der Nordhalbkugel haben die Nachfrage befeuert und damit die Abholzung des Regenwaldes. Neben Indonesien und Papua-Neuguinea gehört vor allem Ecuador zu den Hauptexporteuren für Balsaholz.

Die Firmen wie die deutsch-spanische Siemens Gamesa – weltweit der größte Verbraucher von Balsa – berufen sich auf Balsaholz der Schweizer Unternehmensgruppe 3A Composites, dem global einzigen Betreiber von FSC-zertifizierter Balsa-Plantagen. Doch der weltweite Balsa-Verbrauch der Windkraftindustrie ist viel höher als die von 3A Composites produzierten Mengen. Um die Nachfrage zu decken, fallen Holzfäller und Händler in die Regenwaldgebiete ein und plündern die Balsa-Bestände. Für die Natur ist der Einschlag von Balsa verheerend. Die Baumart erfüllt wichtige ökologische Funktionen und schützt die Flussufer, an denen sie häufig wächst, vor Erosion. Auch vor indigenen Territorien und staatlichen Schutzgebieten machen sie nicht halt und verursachen dort schwere soziale Konflikte.

Selbst das dürfte die selbstgerechten, grünen Seelchen nicht zum Denken anregen. Andere wiederum machen sich in einer Petition dafür stark, dass der Regenwald nicht für den grünen Windenergiewahnsinn geplündert wird.

Hier geht es zur Petition, die bereits von knapp 65.000 Menschen gezeichnet wurde. (SB)

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