Antifa (Build: shutterstock.com/Ben Gingell)

Angriff auf junge Mutter und AfD-Bezirkstagskandidatin

„Unbekannte“ haben „AfD angreifen“ auf den Boden vor dem Wohnhaus der jungen, aus Brasilien stammenden Mutter und AfD-Bezirkskandidatin Gabrielle Mailbeck geschmiert, Bauschaum im Briefkasten verteilt und vor ihrer Ernährungspraxis ebenso den Boden beschmiert. Bei einer Bedrohung stand der Schlachtruf „Alerta“ dabei!

Unbekannte haben in der Nacht auf Mittwoch den Weg vor der Wohnung der Augsburger AfD-Bezirkstagskandidatin Gabrielle Mailbeck mit einem mehrere Meter langen Schriftzug „AfD angreifen“ beschmiert.

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Auch vor Mailbecks Ernährungspraxis wurde ein ähnlicher Schriftzug angebracht, versehen mit dem in der Antifa-Szene verbreiteten Schlachtruf „Alerta“. In der Nachbarschaft in Friedberg wurden zudem mehrere Flugblätter mit einem Bild von Mailbeck und ihrem Mann unter der Überschrift „AfDler in der Nachbarschaft“ verteilt, versehen auch mit der Privatadresse der Familie. 

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Die „antifaschistische“ Botschaft in den Flugblätter: Die AfD sei eine rassistische Partei, die von den aktuellen Krisen nicht profitieren dürfe. Man dürfe AfD-Mitgliedern „keine Ruhe lassen“, so der Aufruf. Die aus Brasilien stammende Mailbeck, die auch Geschäftsführerin der AfD-Fraktion im Augsburger Stadtrat ist, war vor wenigen Wochen als AfD-Direktkandidatin für den Bezirkstag im Augsburger Osten nominiert worden.

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Mailbeck zeigte sich schockiert. Als gebürtige Brasilianerin und Mutter eines Babys hätte sie nicht erwartet, wegen ihrer politischen Aktivitäten für die AfD angegriffen zu werden. Neben ihrem Heim seien auch ihre Arbeitsstätte und in letzter Instanz sie und ihre Familie angegriffen worden, so Mailbeck, die klar stellt: Verantwortlich dafür sind Linksextreme.

Es wurde Anzeige erstattet. Ermittelt wird nun nach einem Paragrafen aus dem Strafgesetzbuch, der Beleidigung, üble Nachrede und Verleumdung gegen Personen des politischen Lebens unter Strafe stellt. Ob der Staatschutz sich bereits eingeschaltet hat, ist nicht bekannt.

Während sich viele Twitter-User mit Mailbeck solidarisieren und sie bitten „bleiben Sie stark. Sie werden gebraucht, auch wenn Ihr Tätigkeitsfeld kein Platz an der Sonne ist“, finden manche Gesellen:

(SB)

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