ver.di (bild: shutterstock.com/G Von geogif)

Totalitarismus pur: Verdi-Thüringen schließt AfD-Mitglieder aus

Mitglieder der linksdominierten Dienstleistungsgewerkschaft Verdi dürfen in Thüringen nicht gleichzeitig der AfD angehören. Das hat der undemokratische Haufen am Samstag auf der Bezirkskonferenz in Weimar beschlossen.

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (kurz Verdi) – Mitglied im DGB – ist immer dann zur Stelle, wenn linke- bis linksextremistische Position vertreten werden sollen. Ganz besonders aktiv ist Verdi seit Jahren im Kampf gegen die AfD.

Am Samstag beschloss der linke Gewerkschaftshaufen bei der Bezirkskonferenz in Weimar, dass Verdi-Mitglieder nicht gleichzeitig der AfD angehören dürfen.

Im gefassten Verdi-Beschluss heißt es:

  • keine Zusammenarbeit mit der AfD,
  • Abgeordnete der AfD, ihre Parteifunktionäre und -funktionärinnen sowie Mandatsträger und Mandatsträgerinnen haben mit ihren gewerkschaftsfeindlichen und nicht an Fakten interessierten Diskussionen in den Reihen von ver.di keinen Platz,
    keine gewerkschaftlichen Räume zur Verfügung zu stellen,
  • Funktionäre und Funktionärinnen sowie Mandatsträger und Mandatsträgerinnen nicht zu von ver.di organisierten Veranstaltungen einzuladen und in der Regel kein gemeinsames Podium mit ihnen zu besetzen.

Verdi-Geschäftsführerin Corinna Hersel – die Damen sitzt ebenfalls im Vorstand der linksextremistischen, mit Steuergeld gefütterten „Mobile Beratung in Thüringen“, bestätigte gegenüber dem MDR, dass Verdi-Mitglieder, bei denen die Zugehörigkeit zur AfD bekannt werde, aus der Gewerkschaft ausgeschlossen werden. Ob es dazu eine Art Überprüfung geben soll, wurde nicht mitgeteilt. Auf jeden Fall wolle man sich dafür einsetzen, dass eine gleichlautende Beschlussfassung auch im DGB herbeigeführt werde.

Diese ekelhafte Arbeit dürfte bereitwillig vom Verdi-Denunziantenvolk erledigt werden. Bereits in der Vergangenheit betrieb Verdi seine Hass-und Hetzkampagne  durch die Verteilung von Mobbingempfehlung via „Handlungshilfe für den Umgang mit Rechtspopulisten in Betrieb und Verwaltungen.  Als mögliche Maßnahmen gegen AfD-Mitglieder wurden darin etwa das Outing in der Öffentlichkeit, Beobachtung von AfD-Mitgliedern, Meldung von AfD-Mitgliedern beim Arbeitgeber, Isolierung von Personen im Betrieb oder ein „gemeinsames, abgestimmtes Vorgehen“ genannt.

Nun ist man im sozialistisch-geführten Thüringen einen Schritt weiter.

In den sozialen Medien runzelt der eine oder andere Rumpfdemokrat – neben dem Jubel von verdi-Claqueuren – ob des Beschlusses des totalitären, durch Mitgliederschwund geprägtem Haufen dann doch die Stirn:

„Ich bin keine AfD-Wählerin, aber Demokratin. Die AfD würde aktuell bei einer Bundestagswahl 5,6% weniger Stimmen als die SPD bekommen.
Kann es demokratisch sein, eine Partei in dieser Form aus dem politischen Diskurs auszuschließen?“

„Sozusagen ist ein Afd Mitglied ein Mensch 2. Klasse der nicht mehr rein als Arbeitnehmer vertreten werden kann ? Ich halte so ein Vorgehen für besorgniserregend und grenzüberschreitend. Was kommt dann als nächstes? Diese Frage muß man sich stellen .“

(SB)

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