Erdingers Absacker; Bild: Collage
Erdingers Absacker; Bild: Collage

Erdingers Absacker: Eine endlose Debatte ist sinnlos

Das Problem an jeder Debatte ist, daß sie Zeit verschlingt, während der außerhalb der Debatte Fakten geschaffen werden. Es sollte kein Ding der Unmöglichkeit sein, in der Pandemiedebatte zu einem Ende zu kommen und abschließende Bewertungen des vorangegangenen Handels vorzunehmen. In den USA geschieht das. Dort wird gerade in einem Prozeß, den der Generalstaatsanwalt von Missouri gegen die Biden-Regierung angestrengt hat, geklärt, woher eigentlich die Idee zu den Lockdowns und den Isolationsvorschriften gekommen ist. Als Zeuge wird Dr. Fauci vernommen – und zwar unter Eid. Der langjährige gesundheitspolitische Berater zahlreicher US-Regierungen seit Ronald Reagan muß die Wahrheit sagen, wenn er sich nicht strafbar machen will. Das Folgende hat er bislang erzählt: Die Idee zu diesen Lockdowns und den harschen Corona-Maßnahmen stammt aus China. Im Februar 2020 habe er seinen langjährigen Vize beim „National Institute of Allergy and Infectious Diseases“ (NIAID), Clifford Lane, nach China geschickt. Die Reise selbst sei von der WHO angeregt worden und Lane sei Teil einer WHO-Delegation gewesen. Als Lane aus China zurückgekommen war, habe er sich begeistert über die Wirksamkeit der chinesischen Maßnahmen geäußert und deren Umsetzung auch für die USA empfohlen. Fauci selbst habe die Schilderungen Lanes nicht angezweifelt. Seines Wissen habe sich Lane aber gar nicht in Wuhan aufgehalten, sondern nur in Peking – und vielleicht auch an anderen Orten. In Peking jedenfalls, habe Lane berichtet, laufe die Eindämmung des Virenausbruchs sehr strikt und gut organisiert ab.

Auf Seiten des klagenden Generalstaatsanwaltes von Missouri, Eric Schmitt, äußerte sich der Arzt Aaron Kheriaty bei Twitter wie folgt: „Die kommunistische Partei Chinas hatte also behauptet, mit drakonischen Maßnahmen die Ausbreitung des Virus unter Kontrolle bekommen zu haben, eine Behauptung, von der wir heute wissen, daß sie falsch gewesen ist. Unterstellt, daß das Muster chinesischer Falschbehauptungen altbekannt gewesen ist, hätten Fauci und Lane den chinesischen Behauptungen gegenüber skeptisch sein müssen. Die Wirksamkeit von Lockdowns war komplett unerforscht und die Lockdowns ohne geschichtliches Beispiel.“

An dieser Stelle kommt also bereits Folgendes zusammen: Der Generalsekretär der WHO, Tedros Adhanom Ghebreyesus, ist ein äthiopischer Marxist, der früher für die Tigray Liberation Army gekämpft hat und in seiner Heimat als Kriegsverbrecher gilt. Die WHO schickt eine Delegation zur chinesischen KP, auf daß die Teilnehmer der Delegationsreise etwas von den Chinesen lernen sollen, das sich heute als falsch herausstellt. Die Folgen dieser Fehlentscheidung sind aber real. Fauci, der gesundheitspolitische Berater des US-Präsidenten fliegt nicht selbst, sondern schickt seinen Stellvertreter beim NIAID, Clifford Lane. Er vermeidet es, aus erster Hand „informiert“ zu werden. Zahlreichen Mitgliedern im US-Kongress sowohl bei den Republikanern als auch bei den Demokraten, der Familie des GOP-Fraktionsführers Mitch McConnell z.B, aber auch dem kalifornischen Senator Eric Swalwell und der Bidenfamilie selbst, werden zwielichtige Geschäftsverbindungen nach China nachgesagt. Amerikanische Geheimdienste sollen von chinesischen Spionen so durchsetzt sein wie auch amerikanische Universitäten. Die Lockdowns wiederum verursachen einen wirtschaftlichen Kahlschlag bei Kleinunternehmern und Selbständigen. Der schwächt die Wirtschaft in den USA und auch in Europa. Nach Marx ist die Aufhebung des Privateigentums an Produktionsmitteln in der Diktatur des Proletariats die ökonomische Voraussetzung für eine klassenlose Gesellschaft. Die klassenlose Gesellschaft via Aufhebung des (breit gestreuten) Privateigentums an Produktionsmitteln wiederum könnte per Erpressung dann forciert werden, wenn Kommunisten etwa über exclusives Geheimwissen das persönliche Schicksal derjenigen in der Hand hätten, die sich der Aufhebung des Privateigentums nach den Verfassungen ihrer eigenen Länder eigentlich entgegenzustellen hätten. Sie wären erpressbar. Klaus Schwab vom WEF hat in seinem Büro in Cologny eine Leninbüste stehen. Sein Satz von der Besitzlosigkeit ab 2030, die allen gefallen wird, ist inzwischen legendär. Es hat der Verdacht eine gewisse Berechtigung, daß die chinesische KP führende Persönlichkeiten des „kollektiven Westens“ sozusagen „an den Eiern hat“, indem sie nach eigenem Gusto entscheidet, wen sie auffliegen lassen will und wen nicht.

Aaron Kheriaty stellt im Prozess Missouri vs. Biden-Administration jedenfalls fest, daß sich Anthony Fauci bei seinem Empfehlungen für einen Lockdown in den USA kritiklos hat leiten lassen von den Beobachtungen eines Einzelnen, der wiederum den Behauptungen eines Diktators vertraut habe. Das sei nicht exakt das, was man unter einer Doppel-Blindstudie verstehe oder überhaupt unter irgendeinem Beweis. Ein paar Tage nach der Rückkehr Lanes aus China habe die WHO dann einen Report veröffentlicht, in welchem sie die chinesische Strategie lobte. Ähnlich wird bei der Promotion für geplante „Blockbuster“ verfahren. Wenn die Produzenten wollen, daß es welche werden, finanzieren sie den wichtigsten Filmkritikern erst einmal einen Luxustrip an die Drehorte, ähnlich der WHO, die den Trip der Delegation nach China finanzierte.

Das sieht sehr danach aus, als habe die WHO erst einmal abgewartet, ob die US-Regierung mitzieht. In dem WHO-Report war dann auf einmal von einer empfehlenswerten Strategie für den gesamten Globus die Rede. Alles in allem scheint sich gerade herauszukristallisieren, daß die wirtschaftlichen Schäden durch die Lockdowns und die Isolationsmaßnahmen – begründet mit einer Behauptung, die sich ebenfalls als falsch herausgestellt hat, nämlich der drohenden Überlastung von Krankenhäusern – kein Kollateralschaden der „Pandemiebekämpfung“ gewesen sind, sondern daß umgekehrt die „Pandemiebekämpfung“ der Vorwand gewesen ist, um diese wirtschaftlichen Schäden zu verursachen. In wessen Interesse also dann?

Es bleibt interessant, was da in den USA gerade passiert. Etwas Vergleichbares passiert hierzulande nicht. Hierzulande wird debattiert – und wo es mißfällt, wird die Debatte verhindert und Informationen werden zensiert. Dann gibt es eine neue Debatte über die verhinderte Debatte und die Zensur, während beispielsweise ein Karl Lauterbach ungestört weiter vor sich hinmarodiert, völlig unbeeindruckt etwa von den Fragen, die sich spätestens seit den Enthüllungen in „Died Suddenly“ und der mysteriösen Übersterblichkeit stellen. Daß irgendeine Landesregierung in Sachen Corona eine Klage gegen Merkel/Scholz und die Bundesregierung anstrengen würde, darf man getrost ins Reich der Träume verweisen. Weswegen nur ein Schluß zu ziehen ist: Endlose Debatten sind kaum weniger sinnlos als verhinderte Debatten. Es muß etwas geschehen. Man muß nicht sagen, was das genau zu sein hätte. Es reicht, darauf hinzuweisen, wer auf jeden Fall nichts unternehmen wird: Politik, selbsternannte Qualitätsmedien und die Justiz selbst. Mit weiteren Debatten und Debatten über weiterhin verhinderte Debatten wird kein Blumentopf zu gewinnen sein.

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